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Urban Gardening

10.07.2018

Bayern plant ab 2019 landesweit Schaugärten für "Urban Gardening"

Peter Proebstle, Stellvertreter und Bereichsleiter Forsten beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kontrolliert in einem Schaugarten für "Urban Gardening" die Pflanzen.
Bild: Daniel Karmann, dpa

In Erlangen gibt es derzeit einen Schaugarten, der Interessierten das Konzept des Urban Gardening näher bringen soll. Regionalität spielt hier eine große Rolle.

Ein paar Holzkisten, ein bisschen Leidenschaft fürs Gärtnern und schon werden graue, betonierte Ecken einer Stadt schnell zu kleinen blühenden Oasen. Dieses sogenannte Urban Gardening wird längst von vielen, meist jungen Leuten in größeren Städten umgesetzt. In Erlangen gibt es dazu seit dem Frühjahr einen Schaugarten der Bayerischen Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth. 

"Urban Gardening" in Bayern: Gartenakademie plant Workshops

Nun soll das Konzept auf ganz Bayern ausgeweitet werden. "Künftig soll es in jedem Regierungsbezirk einen solchen Schaugarten geben. Das wird wahrscheinlich im Frühjahr 2019 soweit sein", sagte Gartenakademie-Leiter Andreas Becker. Das Interesse an der Präsentationsfläche in Erlangen sei sehr hoch. Auf etwa 120 Quadratmetern werden dort die neuen Urban-Gardening-Trends vorgestellt. Das beginnt beim klassischen Hochbeet, geht über mobiles Gärtnern in Kisten und endet bei vertikalem Gärtnern an Hauswänden. 

Unter dem Motto "Lust auf Gemüse in der Stadt" soll auch mit Führungen, Workshops und Seminaren gezeigt werden, wie man Salat, Kohlrabi, Sellerie, Schnittlauch und Co. auch ohne Garten und auf kleinstem Raum anbauen kann.

Das bayerische Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium möchte mit Projekten dieser Art nicht nur das Gärtnern unterstützen. Auch der Vorteil von regional hergestellten Lebensmitteln und das Kennenlernen von alten und neuen Gemüsesorten steht im Fokus. (dpa/lby)

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