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Lebensmittel

27.06.2014

Bayern produzieren mehr als doppelt so viel Müll wie nötig

In Bayern wirft jeder Mensch im Durchschnitt 65 Kilo Lebensmittel in den Müll. 65 Prozent davon sind vermeidbar.
Bild: Marcus Merk

Die Bayerischen Bürger werfen zu viele Lebensmittel in den Müll. 65 Prozent des Abfalls sind vermeidbar. Mit 65 Kilogramm Müll pro Kopf liegen sie aber unter dem Durchschnitt.

Bayerische Verbraucher werfen zu viele Lebensmittel in den Müll. Nach einer Studie des Bayerischen Kompetenzzentrums für Ernährung in Kulmbach sind von den jährlich 836.000 Tonnen Lebensmittelabfällen aus privaten Haushalten 65 Prozent vermeidbar. Allein durch richtige Lagerung der Produkte und bessere Essgewohnheiten wäre demnach eine Halbierung der Lebensmittelabfälle möglich. Den Wissenschaftlern zufolge landen im Freistaat pro Kopf und Jahr 65 Kilo Lebensmittel im Müll.

Bewusstsein für Wert von Lebensmitteln soll erweitert werden

Der Bundesdurchschnitt ist mit 82 Kilo zwar weit höher. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) sah bei der Vorstellung der Zahlen am Freitag in Kulmbach dennoch "dringenden Handlungsbedarf". Er will mit Bildungs- und Aufklärungsprogrammen "gezielt das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln und für das eigene Kaufverhalten schärfen". Zielgruppe seien Kleinkinder und Senioren. "Wenn wir das Wegwerfen von Lebensmitteln wirksam eindämmen wollen, müssen wir an den richtigen Stellen ansetzen", sagte Brunner bei der Eröffnung der Bayerischen Ernährungstage. dpa/lby

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