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Fastenzeit

17.02.2015

Bayern sind Fasten-Weltmeister

Eine aktuelle Umfrage krönt die Bayern zu Deutschlands Fastenkönigen.
Bild: Kai Remmers/dpa

Gemüse statt Gummibärchen und Knäcke statt Kippe: Nirgendwo in Deutschland sind die Menschen eher bereit zum Fasten als in Bayern. Doch nicht nur die Herkunft entscheidet darüber.

Wer hätte das von den Oktoberfest-Deutschen gedacht? Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa ist nirgendwo in Deutschland der Willen zum Fasten so hoch wie in Bayern. Knapp zwei Drittel der Franken, Schwaben und Altbayern haben demnach schon einmal auf Alkohol, Süßes und Tabak verzichtet. Auf Süßigkeiten wollen die Bayern demnach am häufigsten verzichten. Auf den weiteren Plätzen folgen Alkohol, Fleisch und Zigaretten.

Hier ein Überblick der Genussmittel, auf die die Bayern am ehesten verzichten würden:

  1. Süßigkeiten (75 Prozent)
  2. Alkohol (74 Prozent)
  3. Fleisch (40 Prozent)
  4. Rauchen (39 Prozent)
  5. Fernsehen (36 Prozent)
  6. Handy, Computer, Internet (30 Prozent)
  7. Auto (12 Prozent)

Laut der Umfrage, die Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK erhoben hat, haben 61 Prozent der Bayern bereits mehrere Wochen lang auf bestimmte Genussmittel und Konsumgüter verzichtet. Das ist Spitze im bundesweiten Vergleich. Aber: "Weitere zwölf Prozent im Freistaat haben das Fasten bisher noch nicht ausprobiert, können es sich aber vorstellen", sagt Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern.

In anderen deutschen Regionen sind weit weniger Menschen bereit zu fasten. "Die wenigsten Fasten-Befürworter finden sich im Osten (50 Prozent) und in Baden-Württemberg (53 Prozent)," schreibt die DAK in der Pressemitteilung zur Studie.

die Bereitschaft zum Verzicht ist der Studie zufolge auch noch von anderen Faktoren als der Herkunft abhängig. So lehnen beispielsweise mehr Frauen (34 Prozent) als Männer (31 Prozent) das Fasten generell ab. Die Untersuchung konnte zudem belegen, dass junge Menschen eher zur Entsagung bereits sind als ältere: "Während bei den unter 30-Jährigen nur jeder Fünfte nichts damit anfangen kann, ist es bei den über 60-Jährigen jeder Zweite," so die Krankenkasse.

AZ/goro

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