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Bayern

30.08.2014

Berghütten droht Rundfunkgebühr - 5000-Euro-Forderung an Pächter

Bayerische Berghütten sollen offenbar auch bald Rundfunkgebühr zahlen. Doch der DAV wehrt sich.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Den bayerischen Berghütten droht eine neue finanzielle Belastung. Sie sollen künftig auch Rundfunkgebühren zahlen. Ein Pächter soll offenbar 5000 Euro nachzahlen.

Bayerische Berghütten sollen künftig Rundfunkgebühren zahlen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat offenbar bereits ein erstes entsprechendes Schreiben versandt. Das berichtet die "Welt am Sonntag".

Rundfunkgebühren für Berghütten im Gespräch

Das Schreiben zu den Rundfunkgebühren richtete sich an Peter Weihrer, Pächter des Rotwandhauses am Spitzingsee. "Es geht um fast 5000 Euro, die ich nachzahlen soll. Außerdem soll ich ab jetzt auch monatlich Rundfunkgebühren überweisen", bestätigte Weihrer am Samstag den Bericht der Zeitung. Allerdings habe er das Schreiben an den Deutschen Alpenverein (DAV) als Besitzer der Hütte weitergeleitet. 

Der DAV will sich nach Angaben der "Welt am Sonntag" gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren. Schließlich sei Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt.

DAV verhandelt offenbar mit öffentlich-rechtlichem Beitragsservice

Der Zeitung zufolge gibt es bereits Verhandlungen zwischen der DAV-Bundeszentrale mit Sitz in München und dem öffentlich-rechtlichen Beitragsservice, in denen es grundsätzlich um die Zahlungspflicht für Berghütten gehe. Ein Sprecher des DAV konnte entsprechende Gespräche am Samstag zunächst nicht bestätigen. dpa/AZ

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