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München

03.05.2016

Bluttat in Riem: Getötet wegen der Kinder und einem neuen Freund?

In einem Waldstück in München ist eine Frauenleiche gefunden worden.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein 36-Jähriger soll in München seine Ehefrau ermordet haben. Offenbar gab es Streit wegen der vier Kinder und wegen des neuen Partners des Opfers.

Nach dem grausamen Tod einer vierfachen Mutter in München hat der zuständige Richter Haftbefehl wegen Mordes gegen den 36 Jahre alten Ehemann erlassen. Im Zuge der Ermittlungen habe sich der Verdacht gegen den Asylbewerber weiter erhärtet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann bestreitet die Tat nach wie vor.

Hintergrund der Tat war offenbar ein Beziehungsdrama. Das Paar hatte sich bei der gemeinsamen Flucht aus Syrien getrennt, die Frau einen neuen Partner. Streit gab es wohl auch wegen der Kinder: drei lebten bei der Getöteten in Brandenburg, das vierte beim Vater in einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München-Riem. Die Söhne und eine Tochter im Alter zwischen ein und zehn Jahren sind inzwischen in Obhut der Behörden.

Syrerin war erst dieses Jahr nach Deutschland gekommen

Die Leiche der 30-Jährigen war am Samstagnachmittag von Spaziergängerinnen in einem Waldstück im Stadtteil Riem gefunden worden. Nach den bisherigen Ermittlungen war sie bereits am Freitagmorgen erstochen worden. Der Obduktion zufolge verblutete sie aufgrund zahlreicher Verletzungen.

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Die Identität der Toten konnte anhand der Fingerabdrücke geklärt werden. Die 30-Jährige war erst dieses Jahr nach Deutschland gekommen und hatte einen Asylantrag in Eisenhüttenstadt gestellt. Vergangenen Woche sei sie zu einem Besuch nach München gekommen.

Der Syrer wurde nach dem Fund der Leiche zunächst als Zeuge vernommen. Dabei ergab sich ein erster Tatverdacht gegen den Mann. Er wurde festgenommen.

Zeugenaufruf: Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zur Tat geben können, sich mit der Mordkommission München unter 089/2910 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. drs

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