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Corona-Impfung
27.04.2021

Bayern will Impf-Priorisierung schon im Mai aufheben

Markus Söder verkündete in einer Pressekonferenz, dass Bayern die Impf-Priorisierung schon im Mai aufheben will.
Foto: Peter Kneffel, dpa

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag darüber beraten, wie es im Kampf gegen Corona weitergeht. Zentraler Punkt ist das Impfen - ab Mitte Mai ohne Priorisierung.

Wie soll die Bundes-Notbremse in Bayern umgesetzt werden? Darüber hat das bayerische Kabinett am Dienstag beraten. Ziel sei laut Ministerpräsident Markus Söder weiterhin ein Mix aus Vorsicht und Perspektive. Darum bleibt der Freistaat in einigen Punkten bei einer strengeren Regelung als es die Bundes-Notbremse vorgibt und zieht gleichzeitig beim Impfen die Geschwindigkeit stark an. "Es gibt keinen Anlass, auf einer langen Zielgeraden nachzulassen", sagte Söder.

Für bayerische Schulen gilt weiter Distanzunterricht ab Inzidenz 100

So gilt in bayerischen Schulen weiterhin die Regel, ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 zum Distanzunterricht überzugehen. Die in der Bundes-Notbremse angesetzte Inzidenz von 165 sei ein Kompromiss aller Länder, wie Söder betonte. Man wolle auf der sicheren Seite bleiben.

 

Das gilt auch für die Ausgangsbeschränkung, die in Gebieten mit einer Inzidenz über 100 ab 22 Uhr in Kraft tritt. Spaziergänge und Joggingrunden zwischen 22 und 24 Uhr sind in Bayern nicht erlaubt.

Lockerungen für Handwerksgeschäfte und Gartenmärkte

Für einige Bereiche hat das Kabinett jedoch auch Lockerungen beschlossen:

  • Ladengeschäfte im Handwerk wie Fotostudios oder Schneidereien, Buchläden, Gartenmärkte und Blumengeschäfte dürfen ab Mittwoch, 28. April, inzidenzunabhängig unter den gängigen Hygienevorschriften wieder öffnen.
  • Die Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten werden geöffnet. Voraussetzung für einen Besuch ist ein weniger als 24 Stunden alter negativer Test für alle ab sechs Jahren.
  • Autokinos werden inzidenzunabhängig zugelassen. Voraussetzung ist ein ausreichendes Infektionsschutzkonzept des Betreibers. Für die Besucher besteht außerhalb der Autos auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.
  • Kinder unter 14 Jahre dürfen in Fünfergruppen ohne vorherige Tests gemeinsam Sport im Freien treiben.

Bayern hebt Impf-Priorisierung im Mai auf

Auch der bayerische Impfplan wurde angepasst. So werden laut dem Ministerpräsidenten in 82 von 96 Regionen bereits Menschen aus der Priorisierungsgruppe drei geimpft. "Durch die Einbindung der Hausärzte ist das Impfen beschleunigt worden", erklärte Söder. Darum will Bayern voraussichtlich bereits ab Mitte oder Ende Mai die Priorisierung auflösen und jedem Bürger ein Impfangebot machen.  Anders als bisher sollen die Hausärzte bei der Verteilung des Impfstoffes sukzessive stärker beliefert werden als die Impfzentren.

Vollständig geimpfte Personen werden künftig negativ getesteten Personen gleichgestellt, brauchen also beispielsweise bei Friseurbesuchen kein negatives Testergebnis und müssen nach der Einreise nach Bayern nicht in Quarantäne. Masken- und Abstandspflicht besteht allerdings weiterhin für alle.

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Ab Juni wolle man bewusst ein Impfangebot für junge Menschen machen. "Wir wollen dann die Abschlussklassen impfen, insbesondere Abiturienten und berufliche Abschlussklassen", so Söder. Während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen besteht für alle Schüler Maskenpflicht. Der Fokus soll künftig auf Betrieben und Familien liegen, auch Betriebsärzte werden in den Impfplan eingebunden. "Der Mai wird ein hellerer Monat", betonte Söder.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.04.2021

Wie immer, aufmachen was geht aber die Schüler nicht in die Schule lassen !
Armes Bayern.