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Corona-Krise: Kita und Schule: Wie gefährlich ist der Corona-Restart für Pädagogen?

Corona-Krise

Kita und Schule: Wie gefährlich ist der Corona-Restart für Pädagogen?

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    Körperkontakt ist in vielen Berufen wichtig. Zum Beispiel bei Erzieherinnen und Erziehern in der Kindertagesstätte oder bei Betreuern von Behinderteneinrichtungen. Einen Hygieneabstand einzuhalten, um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken, ist dort so gut wie unmöglich.
    Körperkontakt ist in vielen Berufen wichtig. Zum Beispiel bei Erzieherinnen und Erziehern in der Kindertagesstätte oder bei Betreuern von Behinderteneinrichtungen. Einen Hygieneabstand einzuhalten, um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken, ist dort so gut wie unmöglich. Foto: Christian Charisius, dpa

    Holger Lauerer kann an seinem Arbeitsplatz keinen Abstand halten. Die Menschen, die er betreut, haben einen ganz besonderen Hilfebedarf. Sie können oft nicht sprechen und sind in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigt. Der 52-Jährige leitet in Augsburg eine Wohngruppe des Dominikus-Ringeisen-Werkes für neun Erwachsene, die an einer Form von Autismus erkrankt sind. Das Coronavirus stellt ihn, als Mitarbeiter einer Behinderteneinrichtung, vor enorme Herausforderungen. Genauso wie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas. Auch sie können in ihrer Arbeit keinen Hygieneabstand einhalten und sich daher wesentlich weniger vor Ansteckung schützen als andere Arbeitnehmer. Darauf weist nun die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern, kurz GEW, hin: „Wir reden über teils 30 Menschen in einem Raum, ohne Abstand, ohne Masken“, schildert die GEW die Situation in Kitas. „Klar haben sehr viele Kolleginnen und Kollegen deswegen Angst.“

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