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  3. Corona-Pandemie: Philosoph Nida-Rümelin plädiert für raschen Exit aus Kontaktsperren

Corona-Pandemie
09.04.2020

Philosoph Nida-Rümelin plädiert für raschen Exit aus Kontaktsperren

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin, sagt ältere Menschen sollen selbst entscheiden können, ob sie ihre Enkel sehen.
Foto: Matthias Balk, dpa

Exklusiv Der Ex-SPD-Kulturstaatsminister sagt: „Massive Wirtschaftseinbrüche kosten ebenfalls Menschenleben in großer Zahl“.

Der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin fordert einen schnellen Ausstieg aus dem gesellschaftlichen Stillstand in der Coronavirus-Krise. „Wir müssen möglichst rasch weg von allgemeinen, nur mäßig effektiven Maßnahmen, die alle gleichermaßen betreffen, hin zu spezifischen Maßnahmen, die diejenigen schützen, die das höchste Risiko tragen“, sagte der Münchner Professor unserer Redaktion.

Unter ökonomischen, sozialen und kulturellen Gesichtspunkten sei ein Exit so schnell wie nur irgend möglich geboten, wenn dies mit den Zahlen der Erkrankten und Intensivbett-Pflichtigen vereinbar sei. Der jetzige Zustand sei zwar zunächst sicher notwendig gewesen, langfristig aber untauglich, betonte der frühere SPD-Politiker.

Nida-Rümelin: Auch Wirtschaftseinbrüche kosten Menschenleben

„Daten zeigen, dass massive Wirtschaftseinbrüche ebenfalls Menschenleben in großer Zahl kosten – die Weltwirtschaftkrise 2009 etwa eine halbe Million weltweit“, sagte der Philosoph. Es sei also gefährlich, Krisen wie die gegenwärtige möglichst zu strecken, um Infektionszahlen zu verlangsamen. „Das geht nicht, das können wir nicht machen“, betonte er.

Die große Mehrheit, die nicht zu Risikogruppen zähle, müsse trotz möglicher vereinzelter Todesfälle schrittweise wieder in das normale Leben entlassen werden, „um einen totalen Breakdown der Wirtschaft und der Gesellschaft zu vermeiden“. Und zugleich müssten sie „in einer Kooperation der Gesellschaft über die Generationen hinweg“ dafür sorgen, dass die Risikogruppen tatsächlich geschützt würden.

Auch alte Menschen müssen selbst entscheiden können, ob sie ihre Enkel sehen

Aber auch, was die Hochrisikogruppen angeht, sei „nur anfangs Zwang erlaubt“, etwa um das Gesundheitssystem intakt zu halten, betonte Nida-Rümelin. Dann solle jeder für sich selbst entscheiden können.“ Auch Alte müssten sagen können: Nein, ich gehe das Risiko ein, mir ist es jetzt wichtiger, meine Enkel zu sehen: „Das muss eine freiheitliche Gesellschaft aushalten“, betonte Nida-Rümelin.

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