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Covid-19
01.04.2020

Fragen und Antworten zu Corona: Ab wann gilt man als geheilt?

In den Labors in der Region werden jeden Tag Hunderte Proben von Patienten mit Corona-Verdacht untersucht. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es in der Regel ein bis zwei Tage.
Foto: Alexander Kaya (Symbol)

Jeden Tag infizieren sich weitere Menschen mit dem Coronavirus, auch in Bayern steigen die Zahlen. Doch was ist eigentlich mit denen, die es bereits hatten?

Nach aktuellem Stand sind derzeit mehr als 15.000 Fälle von Corona bayernweit bekannt - und täglich werden es mehr Infizierte. Doch ab wann gilt ein erkrankter Mensch eigentlich als geheilt? Und wie lange ist er noch ansteckend? Wir geben die wichtigsten Antworten rund um das Coronavirus:

Wie viele Menschen in Bayern sind inzwischen von Corona genesen?

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gelten in Bayern aktuell 1640 Menschen (Stand 31. März) als genesen. Die Anzahl der Genesenen beruht laut LGL allerdings nur auf einer Schätzung, die sich an Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientiert: Fälle werden folglich als genesen vermerkt, wenn das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt und wenn der Patient nicht im Krankenhaus behandelt wurde, wenn keine Lungenentzündung oder Atemnot vorliegt und kein Todesfall gemeldet wurde.

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Ab wann gilt ein Patient als gesund?

Wenn ein Corona-Patient symptomfrei ist und seine Stuhlproben keine Spuren des Virus mehr aufweisen, gilt ein Patient als gesund, teilt das Universitätsklinikum Augsburg mit. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) muss ein Patient mindestens 48 Stunden ohne Symptome sein. Zudem werden beim Patienten zwei Rachenabstriche im Abstand von 24 Stunden genommen. Erst wenn beide negativ sind, kann man davon ausgehen, dass der Patient genesen ist.

Wie lange dauert die Krankheit?

Das ist bislang schwer zu beantworten. Die Inkubationszeit, also die Zeit, in der die Krankheit ausbrechen kann, kann bis zu 14 Tage dauern. Nach Angaben des LGL gehen Experten bisher davon aus, dass Patienten etwa 14 Tage, nachdem sie erkrankt sind, wieder genesen sind.

Wie lange ist man ansteckend?

Ansteckend ist ein Patient bereits während der Inkubationszeit und auch noch später, wenn er krank ist. Theoretisch ist man auch nach überstandener Krankheit noch ansteckend. Denn auch wenn das eigene Immunsystem das Virus bekämpft und eine Ausbreitung im eigenen Körper verhindert, kann man es durch Kontakt mit anderen Menschen noch an diese weitergeben.

Wenn ich das Virus hatte, bin ich dann immun?

Ja, zumindest gegen diese Form des Virus. Das heißt aber nicht, dass man nicht noch einmal Corona bekommen kann. Denn das Virus mutiert, für solche Mutationen ist das Immunsystem dann wieder anfällig. Das lässt sich mit der Influenza vergleichen. Dieses Grippevirus entwickelt sich auch ständig weiter, deshalb gibt es auch jedes Jahr einen neuen Grippeimpfstoff, der auf die Virus-Veränderung reagieren soll.

Wie wird ein Patient bei Corona behandelt?

Eine spezifische Therapie oder gar ein Impfstoff existieren derzeit noch nicht, so lautet die Aussage des LGL. Zudem kommt es auf die Schwere der Erkrankung an. Bei besonders schweren Fällen kann die Behandlung bis zu intensivmedizinischen Maßnahmen gehen.

 

Was ist eine Antikörpertherapie?

Menschen bilden Antikörper gegen verschiedenste Krankheitserreger, die in den Körper gelangen - auch gegen das neue Coronavirus. Eine besondere Rolle spielen dabei neutralisierende Antikörper. "Diese neutralisierenden Antikörper patrouillieren praktisch vor der Zelle und fangen das Virus ab, so dass es nicht in die Zelle eintreten kann", erklärt die Virologin Melanie Brinkmann. Auch nachdem ein Patient genesen ist, bleiben die Antikörper zumindest noch eine Weile im Blut.

Auf der Bildung solcher Antikörper beruht auch die Wirkung der meisten klassischen Impfungen. Eine etablierte Methode ist es, Antikörper von genesenen Menschen zu nehmen und Erkrankten zu geben. Bei diesen können die Antikörper dann den jeweiligen Erreger bekämpfen.

An der Technischen Universität Braunschweig (TU) können menschliche Antikörper gegen SARS-CoV-2 mittlerweile im Reagenzglas gewonnen werden. Im Gegensatz zu Präparaten aus dem Blut gesundeter Patienten erschließe dies eine unerschöpfliche Quelle, erklärt Virologin Brinkmann. Diese Antikörper müssten aber noch auf ihre Wirksamkeit getestet werden.

Auch Kliniken in New York und in Spanien versuchen, mit Antikörpern von Genesenen Leben zu retten. Da Antikörper im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten körpereigene Stoffe sind, sollten in der Regel auch die Nebenwirkungen gering ausfallen. (mit dpa)

Lesen Sie dazu auch: Ortsbesuch: Hier entwickeln Forscher einen Corona-Impfstoff

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus informieren wir Sie in unserem Live-Blog.

Hier finden Sie den aktuellen Stand über die Infektionsfälle in Bayern.

Wie verändert sich die Arbeit von Journalisten in Zeiten des Coronavirus? In einer neuen Folge unseres Podcasts geben wir einen Einblick.

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