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17.000 Tiere

13.05.2015

Der Biber besiedelt jetzt ganz Bayern - Schäden nehmen zu

Mittlerweile gibt es rund 17.000 Biber in Bayern. Das Tier ist aber nicht von allen gerne gesehen.
Bild: Patrick Pleul dp

RUnd 50 Jahre nach seiner Auswilderung ist der Biber flächendeckend zurück in Bayern. Die Landwirte sehen die Ausbreitung des Nagers kritisch.

Der Biber hat rund 50 Jahre nach seiner Auswilderung Bayern fast flächendeckend besiedelt. Rund 17.000 Tiere bevölkern nach Angaben des Landesamts für Umwelt die Gewässer des Freistaats. Besonders häufig sind Biber an der Donau und ihren Nebenflüssen heimisch. Nur in Ober- und Unterfranken sowie am Alpenrand gibt es noch Lücken.

Biber war in Bayern einst ausgerottet worden

Der letzte Biber war in Bayern Mitte des 19. Jahrhundert ausgerottet worden. Intensive Jagd hatte den Tieren den Garaus gemacht. 1966 wurde an der Donau mit der Wiederansiedlung der Nager begonnen. Bis in die 1980er-Jahre wurden 120 Biber ausgewildert. 

Biber werden bis zu 130 Zentimeter lang und 20 bis 30 Kilo schwer. Der charakteristische platte Schwanz unterscheidet den Biber von der der Biberratte oder Nutria, die etwas kleiner ist und einen runden Schwanz aufweist.  

Landwirte sehen die Ausbreitung des Bibers kritisch, weil er mit seinem Dammbau Felder überfluten kann. Nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands nehmen die Schäden zu. Der Verband fordert deshalb mehr Geld, um Landwirte zu entschädigen. dpa/AZ

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