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Interaktive Grafiken

30.10.2019

Diese Grafiken zeigen, wer von Armut in Bayern besonders betroffen ist

Wer nicht ausreichend Einkommen oder Vermögen hat, um davon zu überleben, kann auf staatliche Unterstützung hoffen. Allein in Schwaben erhalten 80.000 Menschen eine Mindestsicherung.
Bild: Anne Wall (Symbolfoto)

Armut hat viele Gesichter. Sie kann Menschen mit oder ohne Arbeit treffen genauso wie Singles, Alleinerziehende und Familien. Wer stark gefährdet ist.

Hunderttausende Menschen in Bayern sind von Armut betroffen - dabei ist Bayern doch grundsätzlich ein sehr reiches Bundesland.

Dennoch gibt es Gruppen in der Gesellschaft, die mit extrem wenig Geld über die Runden kommen müssen.

Die Zahlen der Statistiker zeigen, wer besonders betroffen ist: Arbeitslose. Alte Menschen. Alleinerziehende. Migranten – vor allem mit mehreren Kindern.

Und Menschen ohne Berufsausbildung. In unserer Grafik zeigen wir, wie stark die jeweiligen Gesellschaftsgruppen von Armut gefährdet sind.

Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Also gilt in Bayern schon eine alleinstehende Person von einem Nettoeinkommen unter 1040 Euro als armutsgefährdet.

Und bei der Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass Menschen in Armut geraten, kommt es durchaus auch auf das Alter an. Vor allem bei sehr jungen Menschen unter 25 Jahren und bei sehr alten Menschen ab 65 Jahren ist das Risiko groß.

 

Wer selbst nicht viel Geld verdient, hat die Möglichkeit vom Staat finanzielle Unterstützung zur Sicherung der eigenen Existenz zu erhalten. Im Regierungsbezirk Schwaben erhalten derzeit rund 80.000 Menschen Sozialleistungen der Mindestsicherung.

Knapp die Hälfte von ihnen - und damit rund 38.000 - erhält Arbeitslosengeld II, besser bekannt als Hartz IV. Knapp 15.000 Menschen in Schwaben erhalten ein Sozialgeld. Gut ein Fünftel der Leistungsbezieher erhält eine Grundsicherung, weil Rente oder Gehalt nicht ausreichen. Und etwas mehr als ein Zehntel, nämlich gut 8700 Menschen, sind Asylbewerber.  (AZ)

 

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31.10.2019

Also: ordentliche Ausbildung, danach zwei Weiterbildungen. Für Frauen heißt es, die Kinderbetreuungseinrichtungen nutzen und nicht nur auf max. 450-Euro-Basis arbeiten. Möglichst keine großen Lücken in der Erwerbstätigkeit. Nicht zu viel Geld für Urlaub, Handy und Auto raushauen sondern auf Wohneigentum sparen; und Mitbürger ohne deutschen Pass sollten auch die Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. bei der VHS nutzen um ordentlich deutsch in Wort und Schrift zu lernen, damit sie auch anspruchsvolle Berufe ausüben können.

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05.11.2019

... liest sich wunderbar - nur voll an der Realität vorbei (wenn`s nicht sarkastisch gemeint ist) …

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