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Weltfrauentag

08.03.2020

Eine Mutter erzählt, warum sie für ihre Kinder den Beruf aufgab

Birgit Davids ist eigentlich Lehrerin, doch für ihre Kinder Benjamin und Magdalena ist sie erst einmal zu Hause geblieben.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Birgit Davids ist 33 Jahre alt und zweifache Mutter. Sie liebt ihren Beruf und hat sich doch entschieden, erst einmal daheim zu bleiben. Ein seltener Fall heutzutage.

Es ist ein regnerischer Märznachmittag kurz nach 15 Uhr. Der zweijährige Benjamin ist gerade aus dem Mittagsschlaf erwacht, eine blonde Strähne steht ihm vom Kopf ab, müde reibt er sich die Augen und kuschelt sich ganz nah an seine Mama. Die hat ihn gerade aus dem Bett geholt, sitzt jetzt am Esstisch und hält ihren Sohn auf dem Arm. Birgit Davids ist 33 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Benjamin ist der Kleine, Magdalena die Große. Sie ist gerade fünf geworden. An der Glastür zum Wohn- und Essbereich hängt noch eine pinke Luftballon-Fünf. Etwa genauso lange ist es her, dass Davids und ihr Mann eine Entscheidung getroffen haben, von der die 33-Jährige an diesem Nachmittag erzählen möchte. Mit der Geburt von Magdalena hat Davids aufgehört zu arbeiten. Sie will zumindest so lange daheim bleiben, bis die Kinder beide in den Kindergarten gehen. Es ist eine Entscheidung, für die sie sich viel Kritik anhören musste und muss.

In den vergangenen 70 Jahren hat sich das Mutterbild stark gewandelt. War es in den 50er Jahren selbstverständlich, dass Frauen, spätestens sobald sie Mütter wurden, zu Hause blieben und sich um den Haushalt und die Kinder kümmerten, herrscht heute ein ganz anderes Bild vor, erklärt Sabine Diabaté. Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe Familie am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und hat sich viel mit Familienleitbildern beschäftigt. Also mit der gesellschaftlichen Vorstellung davon, was die Rolle einer Mutter, eines Vaters, einer Familie ist. "Das Mutterbild der 50er-Jahre kennt man aus Filmen. Die perfekte Hausfrau, die Kinder und Haushalt im Griff hat und dem Mann abends in perfekter, weiß gestärkter Schürze die Pantoffeln hinstellt", sagt sie. Der Mann ging derweil arbeiten. "Es war eine klassische Hausfrau-Versorger-Ehe." Spätestens mit Beginn der 70er Jahre und der Emanzipation fingen Frauen an, gegen dieses Verständnis vom Mutter- und Frausein zu rebellieren. Frauen bekamen einen besseren Zugang zu Bildung und wollten diese Bildung nutzen. Wollten unabhängig sein von ihren Männern, ihr eigenes Geld verdienen. Gleichberechtigt Karriere machen. Dieser Kampf dauert bis heute an.

Nur fünf Prozent der Deutschen finden: Mütter sollten nicht erwerbstätig sein

Mit dem veränderten Selbstverständnis der Frauen änderte sich auch die Familienpolitik in der Bundesrepublik - wenn auch langsamer. Gab es bis Ende der 70er Jahre noch gar kein Geld vom Staat, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, wurde erst ein sechsmonatiger Mutterschaftsurlaub eingeführt, dann eine Erziehungszeit plus Erziehungsgeld. Der Betrag war allerdings so gering, dass dennoch eher Frauen aufhörten zu arbeiten. Erst das 2007 eingeführte Elterngeld richtet sich explizit an Mütter und Väter. So beschreibt es eine andere Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.

Die Untersuchung von Sabine Diabaté zu Familienleitbildern spiegelt diese veränderte Denkweise in der Gesellschaft wider. Nur noch etwa fünf Prozent der Deutschen sagen: Mütter sollten wenn möglich überhaupt nicht erwerbstätig sein. Unter Männern liegt der Zustimmungswert etwas höher (5,2 Prozent) als unter Frauen (4,4 Prozent). Unter Westdeutschen deutlich höher als unter Ostdeutschen. Dagegen sagen 84 Prozent der Frauen: Eine Mutter sollte einem Beruf nachgehen, um unabhängig vom Mann zu sein. Diese Auffassung teilt auch die Mehrheit der Männer: 73,3 Prozent. Warum also hat sich Familie Davids entschieden, es anders zu machen?

Vor fünf Jahren kam Davids Tochter Magdalena auf die Welt.
Bild: Ulrich Wagner

Davids ist - genau wie ihr Mann - Lehrerin. Sie hat Lehramt für Spanisch und Französisch studiert. "Ich dachte: Niemals bleibe ich zu Hause. Ich liebe meinen Beruf. Ich liebe es, mit jungen Menschen zu arbeiten", sagt sie. Doch als Magdalena geboren war, hat sich ihre Sichtweise verändert. Damals starb auch ihr Vater und die junge Mutter fragte sich: Was bleibt am Ende übrig? Was zählt im Leben? "Ich werde, wenn ich wieder anfange zu arbeiten, noch mindestens 30 Jahre im Berufsleben stehen", sagt sie. "Aber diese erste Zeit mit meinen Kindern, die kommt nie mehr zurück." Damals ist sie für ihre Entscheidung heftig kritisiert worden - auch von ihrer eigenen Familie.

Arbeiten gehen oder daheim bleiben? Viele Mütter setzen sich selbst unter Druck

Davids Mutter ist selbst sechs Wochen nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten gegangen. Auch sie war Lehrerin. "Ihr Beruf war ihr sehr wichtig", erzählt die 33-Jährige. Die Mutter warf ihr vor, ihre Ausbildung wegzuwerfen, sich von ihrem Mann abhängig zu machen, sich dem Risiko, im Alter zu verarmen, auszusetzen. Das habe sie sehr getroffen, erzählt die junge Frau. "Ich habe sechs Jahre studiert. Natürlich möchte ich das nicht vergeuden." Doch so sieht Davids das gar nicht. "Ich bin nicht von meinem Mann abhängig. Wenn ich wollte, könnte ich jederzeit wieder anfangen, zu arbeiten. Ich sorge privat fürs Alter vor." Die Ausbildung habe sie weiterhin, die sei nicht weggeworfen, die beiden Staatsexamen könne ihr niemand nehmen. "Und es gibt Dinge, die ich kann und mein Mann nicht. Alles Finanzielle zum Beispiel. Ist er deshalb von mir abhängig?", fragt sie. Ihre Mutter hat die Beweggründe der Tochter inzwischen akzteptiert. Auch wenn sie selbst einen anderen Weg gegangen ist.

Eines, sagt Birgit Davids an diesem Nachmittag, sei ihr sehr wichtig: "Wir haben uns überlegt, welches Modell für unsere Familie am besten funktioniert. Das lässt sich nicht verallgemeinern." Es ist ihre Geschichte, die ihres Mannes und ihrer Kinder. Im Laufe des Gesprächs wird sie das immer wieder betonen. Immer wieder sagen, dass sie nicht werten wolle - aber auch nicht bewertet werden möchte.

 

Bei der Äußerung schwingt etwas mit, das vermutlich jede Mutter kennt: die Erwartungen, die die Gesellschaft an Mütter hat. Und der Druck, den sich Mütter selbst und manchmal gegenseitig machen. Mütter, die arbeiten gehen, bekommen immer noch gesagt, sie seien Rabenmütter. Wer zu Hause bleibt, wird genauso seltsam beäugt. "Im ersten Jahr, solange es Elterngeld gibt, ist das noch in Ordnung. Aber danach wird es als komisch wahrgenommen", erzählt Davids aus der eigenen Erfahrung.

Inzwischen herrscht das Leitbild der in Teilzeit arbeitenden Mutter vor, sagt die Forscherin Sabine Diabaté. Das belegen auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach arbeiten rund 69 Prozent der Frauen mit minderjährigen Kindern in Teilzeit. Denn auch wenn es inzwischen anerkannt ist, dass Frauen einer bezahlten Arbeit nachgehen, wird auch immer noch der Großteil der - unbezahlten - Fürsorge-Arbeit von ihnen erledigt. "Wer in der Ansicht einer Gesellschaft für die Fürsorgearbeit zuständig ist, lässt sich sehr schön an den Berufen ablesen, die mit Pflege zu tun haben. Bei uns dominieren Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen, Krankenschwestern und Pflegerinnen. Fürsorgearbeit ist nach wie vor weiblich", sagt Diabaté. Frauen hätten zwar für ihre Gleichstellung im Berufsleben gekämpft, Männer hätten im Fürsorgebereich aber nicht aufgeholt, sagt die Forscherin. Die Folge: Mütter spüren sehr stark den Druck einer Doppelbelastung. Sie wollen perfekte Mitarbeiterinnen sein und perfekte Mütter. "Die Angst, etwas falsch zu machen, ist gerade bei Müttern sehr groß", sagt Diabaté.

Forscherin: Mütter wollen perfekte Mamas und perfekte Mitarbeiterinnen sein - das geht nicht

Das Gefühl kennt auch Birgit Davids. Nach der Geburt von Magdalena - und auch nach der Geburt von Benjamin - habe sie gemerkt, gleichzeitig arbeiten und Mama sein, das hätte sie nicht geschafft: "Egal, was ich tue, ich will es zu 100 Prozent tun", sagt sie. Aber zu 100 Prozent Lehrerin sein, während zu Hause zwei kleine Kinder betreut werden wollen - zwei Kinder, die nachts nicht durchschlafen? Morgens früh raus aus dem Haus in die Schule, nachmittags für die Kinder da sein und bis in die Nacht Unterricht vorbereiten? Dabei immer konzentriert bleiben? "Für mich wäre das nicht gegangen", sagt Davids. Sie habe größten Respekt vor Müttern, die das schaffen.

Genau das, was Davids beschreibt, ist ein Problem, das laut Diabaté fast alle Mütter kennen: den Anspruch an sich, in allen Bereichen 100 Prozent geben zu wollen. "Das kann doch gar nicht funktionieren. Eine Lösung ist, sich mit weniger zufrieden zu geben."

Für die Familie Davids war die Lösung, dass Davids zu Hause bleibt. Das hatte auch finanzielle Gründe. Davids Mann steht schon länger im Berufsleben - bekommt deshalb ein höheres Gehalt. Auf ihr Einkommen zu verzichten, war also die kleinere finanzielle Einbuße.

Aber es ist eine Einbuße. "Wir waren mit den Kindern noch nie im größer Urlaub, wohnen zur Miete und überlegen auch sonst, was wir uns leisten können und wollen", sagt Davids. Hätten sie und ihr Mann zur Zeit der Geburt von Magdalena gleich viel verdient, hätten sie sich auch vorstellen können, Beruf und Kinderbetreuung halbe-halbe aufzuteilen. "Aber ich hätte nie Vollzeit arbeiten können, während mein Mann komplett zu Hause geblieben wäre", sagt Davids. "Die Zeit mit den Kindern hätte mir zu sehr gefehlt."

Immer nur spielen ist auch für Birgit Davids keine Herausforderung. Aber sie freut sich über die Freude ihrer Kinder.
Bild: Ulrich Wagner

In der Studie, die Forscherin Diabaté 2016 durchgeführt hat, wird noch etwas anderes angesprochen: Eine Mutter, die nur zu Hause ist und sich um ihre Kinder kümmert, wird irgendwann unzufrieden. Dieser Aussage stimmen fast 77 Prozent der Frauen und 72 Prozent der Männer zu. Auch Davids würde nicht bestreiten, dass ihr manchmal langweilig ist. Sohn Benjamin zum Beispiel puzzelt gerne. "Zum fünften Mal ein Zehn-Teile-Puzzle zu lösen, ist für mich natürlich irgendwann langweilig", sagt Davids. Sie freue sich, über seine Freude. Aber ja, manchmal fehle ihr die Herausforderung.

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe sie ein Jobangebot bekommen. Eine Schule in der Nachbarschaft suchte eine Lehrerin, die eine Spanisch-Fachschaft aufbauen würde. "Das wäre mein Traumjob gewesen", sagt Davids. Sie lehnte nach langem Zögern ab. "In einem oder eineinhalb Jahren werde ich hoffentlich wieder eine gute Stelle finden. Die Zeit mit den Kindern geht vor", sagt Davids. "Ich möchte ihnen vermitteln, dass das hier ihr sicherer Hafen ist, dass sie immer zu uns kommen können und wir immer uneingeschränkt für sie da sind." Aus ihrer Sicht heißt das auch: Die ersten drei Jahre bleibt sie daheim. Ist wirklich uneingeschränkt da. "Ich persönlich hätte einfach ein Problem damit, wenn jemand anders die wichtigste Bezugsperson für meine Kinder wäre." Das meint sie nicht wertend. Es ist ihre Antwort auf die Frage: Wie erziehe ich meine Kinder am besten?

"Du bist doch nur zu Hause" - ein Satz der Birgit Davids ärgert

Die Frage, auf die alle Mütter eine Antwort finden wollen. "Aber es gibt eben kaum Vorbilder", sagt die Forscherin Diabaté. Es gebe nur zwei Muster: Das der Mutter, die zu Hause bleibt. Und das der Mutter, die einem Beruf nachgeht. "Aber keines dieser Muster passt zu irgendwem komplett. Das ist das Anstrengende, aber auch die neue Freiheit, die wir haben. Man muss sein eigenes Modell finden. Es ständig neu verhandeln, in der Partnerschaft und mit dem Arbeitgeber. Natürlich müssen die Strukturen noch besser an die Bedarfe von Familien in verschiedenen Lebensphasen angepasst werden. Aber Erwerbstätigkeit und Familie konkurrieren miteinander."

 

Um dieses Aushandeln ist eine polarisierende Debatte entstanden. Wer hat recht, wer macht es gut, wer besser? Viele Mütter reagieren gereizt, wenn sie auf die Debatte angesprochen werden. Auch weil sie häufig ungefragt Ratschläge und Kritik bekommen. Warum das so ist? "Das Private ist nach wie vor politisch und die Mutterleitbilder sind ideologisch aufgeladen", sagt Diabaté.

Auch Birgit Davids kennt das: "Mich ärgert das Wörtchen 'nur' sofort", sagt sie. "Wenn Menschen sagen: 'Du bist doch nur zu Hause.' Wenn ich Besuch bekomme und sage: 'Sorry, hier ist es gerade etwas chaotisch.' Und merke, wie die Menschen denken: 'Wie kann das sein? Die ist doch immer zu Hause.'" Aber inzwischen habe sie gelernt loszulassen. Sie rechtfertige sich nicht mehr. Sie lebe ihr Modell. Und wirklich "nur" zu Hause ist Davids nicht. Nebenbei ist sie erste Vorsitzende des Augsburger Pop- und Gospel-Chors Voices of Joy. Sie arbeitet auf 450 Euro-Basis für einen Arzt und gibt Nachhilfe-Stunden. "Das gehört eben auch zu mir."

Während seine Mutter erzählt hat, ist der zweijährige Benjamin munter geworden. Er und seine Schwester turnen auf dem Sofa herum. Benjamin macht Purzelbäume von der Armlehne auf die Sitzfläche. Das soll er eigentlich nicht tun. Aber jetzt, da die Mama kurz abgelenkt ist, nutzt er seine Chance. Birgit Davids geht dazwischen. Nimmt ihren Sohn hoch, erklärt ihm, dass das gefährlich ist und setzt ihn auf dem Boden ab. Er lacht, ein lautes Zweijährigenlachen. Dann rennt er um den Wohnzimmertisch, auf die Balkontür zu und seiner Mama, die zum Esstisch zurückgekommen ist, in die Arme.

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.03.2020

Herr Beck, dann nennen Sie doch mal ausdrück-

lich die Werte, mit denen Sie nichts zu tun haben

möchten und dann Ihre Werte !

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09.03.2020

Danke für diesen Artikel, der Mut macht sich als Eltern auf sein Bauchgefühl zu verlassen und nicht auf die Doktrin vieler Parteien und der Marktwirtschaft, die Eltern schnellstmöglichst wieder am scheinbar "alternativlos wichtigen" Arbeitsplatz haben wollen. Wir haben uns als Ehepaar auch entschieden, dass einer (bei uns war es die Mutter) für die Kinder zu Hause bleibt. Es zieht teils soziale Ächtung, manchmal aber auch Achtung und vor allem finanzielle Einbußen nach sich. Aber unsere Kinder sind es wert, dass sie vor allem in den ersten Jahren ihres Lebens viel von ihren Bezugspersonen haben.

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09.03.2020

Wir freuen uns, dass es Frau Davids gut geht. Wer allerdings so einen Artikel zum Weltfrauentag veröffentlicht, der steht für Werte, mit denen ich nichts zu tun haben möchte und muss sich fragen lassen, ob er die Geschichte und die Botschaft dieses Tags vielleicht nicht ganz verstanden hat.

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09.03.2020

Sie haben wohl den Artikel und die Intention von Frau Davids nicht verstanden !

Gerade an einem ,man muß ja sagen, in Wahrheit völlig sinnfreien und nutzlosen Tag wie dem sogenannten "Frauentag" ist es wichtig , darauf hinzuweisen , daß Frauen auch heute noch das absolute Recht haben müssen - und zwar ohne dafür gesellschaftlich bestraft und stigmatisiert zu werden - sich für ihre Kinder und Familie zu entscheiden !

Im Gegenteil wäre es wünschenswert, wenn sich die Gesellschaft nochmal überlegen würde , ob es wirklich richtig ist , Kinder in einer gesellschaftlich verwalteten Verwahrstation abgeben zu müssen , nur um dem Label "der modernen Frau" ( zu deren "Erfüllung" Mutter sein und Familie heute nicht mehr gehören dürfen) entsprechen zu können .

Gerade die Fülle an gesellschaftlichen Problemen hat ja eindeutig bewiesen , daß der beschrittene Weg in Teilen zu einer Sackgasse geworden ist .

Vielmehr sollte der berufliche Wiedereinstieg von Müttern, welche sich für eine zeitlich begrenzte Auszeit (für ihre Kinder) entschieden haben , intensiver gefördert werden , wie auch die noch verbesserungsfähige Rentenzeit-Anerkennung solcher "Erziehungsjahre",
verbesserte Fortbildung zum und nach dem Wiedereinstieg, steuerliche Boni für Erziehungszeiten und vieles mehr !

Das muß die Erkenntnis der Rückschau - gerade am überflüssigen "Frauentag" - sein, nicht die weiter idelogisierte Fortführung eines gesellschaftlichen Irrtums .

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