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29.02.2008

Ekliges Sex-Ritual in der Kaserne

"Anpimmeln" haben Soldaten ein Sex-Ritual genannt, das sie in einer Kaserne pflegten.

(AZ). "Anpimmeln" haben Soldaten ein widerliches Ritual genannt, das in einer Kaserne in Franken offenbar üblich war.

Das entblößte Glied haben ein 20-jähriger ehemaliger Stabsunteroffizier und weitere Kameraden anderen Soldaten gegen den Körper und ins Gesicht geschlagen, wie die Würzburger Mainpost berichtet.

Der 20-Jährige stand jetzt wegen der Vorfälle im Frühjahr 2007 in Bad Kissingen vor Gericht. Vor sich hatte er einen fassungslos wirkenden und verärgerten Richter, der dem Angeklagten und seinen Kameraden "Armut im Geiste" vorwarf.

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Mit der "totalen Tristesse", die in der Kaserne herrschte und damit, dass er nicht der einzige war, der das widerliche Ritual pflegte, versuchte sich der Angeklagte zu rechtfertigen. "Wir haben das zum Spaß gemacht", sagte er laut Mainpost vor Gericht aus.

Weniger spaßig war das "Anpimmeln" für die Opfer - wie einer der Geschädigten vor Gericht aussagte: "Mir ging das psychisch sehr an die Substanz." Doch niemand verriet die Täter. Erst als ein Video von dem Ritual auf CD-Rom auftauchte, erfuhren die Vorgesetzten in der Kaserne davon.

Zu 60 Arbeitsstunden wurde der Angeklagte vor Gericht verurteilt, aus dem Wehrdienst ist er unmittlebar nach Bekanntwerden der Vorfälle ausgeschieden.

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