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Es muss mehr Geld in Schwimmbäder investiert werden

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Kommentar Von Stephanie Sartor
08.05.2018

Immer wieder ertrinken Kinder, weil sie nie richtig schwimmen gelernt haben. Der Freistaat sollte dringend mehr Geld für Bäder bereitstellen.

Jeden Sommer gibt es die gleichen, schrecklichen Nachrichten. Es sind Meldungen über Kinder, die im Baggersee, im Schwimmbad oder im Urlaub beim Baden im Meer ertrunken sind. Und jedes Jahr gibt es einen Hilfeschrei der DLRG, der vehement darauf hinweist: Immer weniger Kinder können schwimmen. Dass es regelmäßig zu tragischen Unfällen kommt, ist leider kaum verwunderlich.

Ein großes Problem ist, dass es in Bayern immer weniger Schwimmbäder gibt. Und so haben auch immer mehr Schulen Probleme, einen Ort für den Schwimmunterricht zu finden. 20 bis 25 Prozent aller Grundschulen bieten keinen Schwimmunterricht mehr an, weil ihnen kein Bad zur Verfügung steht, kritisierte vor kurzem DLRG-Präsident Achim Haag.

Insbesondere Grundschulkinder müssten regelmäßig Schwimmunterricht bekommen

Damit die Situation nicht noch schlimmer wird, muss künftig deutlich mehr Geld in Bäder und die Schwimmausbildung von Kindern investiert werden. Vor allem für Grundschulkinder muss sichergestellt sein, dass sie regelmäßigen Schwimmunterricht erhalten. Die DLRG fordert ein Investitionsprogramm des Freistaats für Schwimmbäder, um weitere Schließungen zu vermeiden und einen flächendeckenden Schwimmunterricht sicherstellen zu können. Angesichts der Tatsache, dass 70 Prozent der Kinder im Freistaat nicht sicher schwimmen können, wäre das ein wichtiger und richtiger Schritt. Das reiche Bayern sollte, gerade wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, nicht in den Sparmodus schalten, sondern endlich reagieren.

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