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Illertissen

25.07.2020

Es sollte der letzte Sprung des Tages sein: Fallschirmspringer verletzt

Am Samstagabend kam es beim Luftsportverein Illertissen zu einem Unfall mit einem Fallschirmspringer.
Bild: Wilhelm Schmid

Plus Ein Fallschirmspringer fliegt beim Flugplatz Illertissen gegen einen Holzstapel, verletzt sich schwer. Der 41-Jährige gilt als erfahrener Springer.

Kurz nach 20 Uhr am Samstagabend hat sich am Flugplatz Illertissen ein Unfall bei der Landung eines Fallschirmspringers ereignet. Der 41-Jährige wurde dabei verletzt.

In ersten Meldungen war von einem Absturz die Rede. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich jedoch heraus, dass das Ganze deutlich glimpflicher verlaufen war. Wie an der Unfallstelle zu erfahren war und von der Polizei bestätigt wird, befand sich ein 41-jähriger Fallschirmspringer im Landeanflug auf den Platz, als ihm offenbar ein Fehler in der Steuerung seines Schirms unterlief. Der erfahrene Mann hat laut Auskunft seiner Springerkameraden schon mehr als tausend Sprünge erfolgreich absolviert und war auch am vergangenen Samstag im Laufe des Tages schon mehrfach gesprungen und sicher gelandet.

Fallschirmspringer verfehlt Landeplatz

Bei seinem letzten Sprung an diesem Tag verfehlte er allerdings – laut Polizei wegen zu hoher Geschwindigkeit – den vorgesehenen Landeplatz und landete neben einem Gebüschstreifen, der den Vorplatz der Fallschirmspringerhalle von der Start- und Landebahn mit der daneben liegenden Tankstelle abtrennt.

Dort schlug der Springer relativ hart auf den Boden auf, überschlug sich und streifte dabei einen Holzstapel am Rand des Buschwerks. Glück im Unglück für den Springer: Der 41-Jährige zog sich dabei eine Schulterverletzung zu, war aber bei vollem Bewusstsein.

Um einen schonenden Transport des Verletzten ins Krankenhaus zu gewährleisten und dort weitere Untersuchungen zu ermöglichen, wurde der Rettungshubschrauber hinzugezogen, mit dem der Mann nach Erstversorgung durch den Notarzt in eine Ulmer Klinik geflogen wurde.

Wie am Sonntag zu erfahren war, blieb es aber bei der ursprünglich vermuteten Schulterverletzung. Der Schirm wurde von der Polizei für eventuelle weitere Ermittlungen sichergestellt.

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