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Waldkraiburg

27.02.2015

Familienstreit eskaliert: SEK überwältigt aggressiven Ehemann

Einsatzkräfte des SEK rückten in Waldkraiburg aus. Symbolbild
Bild: Ulrich Wagner

Wegen eines Familienstreites musste das SEK am Donnerstagabend in Waldkraiburg ausrücken. Ein 45-jähriger Familienvater drohte die Polizisten umzubringen.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei  mussten Donnerstagabend in Waldkraiburg wegen eines aggressiven  Familienvaters ausrücken. Die SEK-Einsattzkräfte überwältigen den 45-jährigen Waldkraiburger. Der Mann hatte am frühen Nachmittag Polizeibeamte bedroht, die wegen innerfamiliärer Streitigkeiten zu Hilfe geholt worden waren. Der 45-Jährige wurde nach dem Polizeieinsatz in eine Fachklinik eingewiesen.

Familienstreit in Waldkraiburg: Frau bittet Polizei um Hilfe

Weil es innerhalb der Familie zu Streitigkeiten gekommen war, wandte sich eine Frau am Donnerstag hilfesuchend an die Waldkraiburger Polizei. Beamte der dortigen Polizeiinspektion führten mit dem Ehemann, der tagsüber alleine zuhause war, bereits am Vormittag ein Gespräch Doch nach Angaben der Polizei zeigte sich da der Betroffene bereits unkooperativ und aggressiv.

SEK überwältigt aggressiven Familienvater

Als Polizisten dann gegen 13 Uhr am Wohnhaus des 45-Jährigen erneut das persönliche Gespräch suchten, weil die Familienstreitigkeiten sich immer noch nicht beruhigt hatten, bedrohte der offensichtlich alkoholisierte Mann die Beamten massiv. Er drohte damit, die Polizisten umzubringen, falls sie das Haus beträten, berichtet die Polizei. Der 45-Jährige, der sich alleine im Haus aufhielt, hatte sich mit einem Holzstock bewaffnet. Außerdem lagen mehrere Messer griffbereit. Daraufhin zog sich die Polizei zurück und verständigte Unterstützungskräfte, darunter auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK).

Fachlich besonders geschulte Beamte nahmen im Laufe des Nachmittages immer wieder telefonisch Kontakt zu dem 45-Jährigen auf, um ihn zum Herauskommen und zur Aufgabe zu bewegen, was aber stets abgelehnt wurde. Weil der Mann sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand und eine Eigengefährdung zu befürchten war, erfolgte um 18 der Zugriff durch Spezialeinsatzkräfte. Bei der Festnahmeaktion wurde der Betroffene nicht verletzt, er wurde anschließend in eine Fachklinik eingewiesen. AZ

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