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Flüchtlingskrise: Wir haben es (fast) geschafft

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Kommentar Von Uli Bachmeier
05.12.2018

Ausgerechnet Bayern setzt den Satz der Kanzlerin in die Tat um. Die Bilanz von Joachim Herrmann schafft das Flüchtlingsproblem aber nicht aus der Welt.

Im Rückblick erscheint manches sonderlich. Das gilt für die überschwängliche Euphorie, mit der syrische Bürgerkriegsflüchtlinge 2015 am Münchner Hauptbahnhof und anderswo empfangen wurden. Das gilt aber auch für hysterische Panik, die wenig später ausgebrochen ist, als immer mehr und mehr Flüchtlinge kamen. Und es gilt in besonderer und mehrfacher Weise für den berühmten Satz der Kanzlerin: „Wir schaffen das!“

Bayern sorgt für Ordnung und Humanität

Frau Merkel wollte das Volk beruhigen und hat es doch erst recht aufgewühlt. Dann durfte sie auf Druck aus den Unionsparteien den Satz nicht mehr wiederholen. Dann haben sie und andere – der Not gehorchend – Schritt für Schritt dafür gesorgt, dass immer weniger Flüchtlinge den Weg nach Deutschland finden. Und jetzt? Jetzt sieht es, wenn man sich die Bilanz des bayerischen Innenministers vor Augen führt, fast so aus, als hätten wir es geschafft.

So einfach ist es natürlich nicht. Das Flüchtlingsproblem ist nicht aus der Welt – weder für die, die fliehen müssen, noch für die, die ihnen helfen sollen. Aber es ist offenbar gelungen, für Ordnung und Humanität zu sorgen – zuallererst übrigens in Bayern.

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06.12.2018

Was haben wir geschafft, Herr Bachmeier ? Dass das Jahr 2018 zu Ende geht ? Da haben Sie recht, doch was die Flüchtlings- und Asylkrise anbetrifft widerspreche ich Ihnen. Noch immer kommen laut BMI ca 15.000 Flüchtlinge/Asylbewerber pro Monat nach Deutschland. Das ist in einem Jahr die Größe einer deutschen Stadt wie Mainz. Zudem hat Deutschland immer noch ein großes Problem mit der Integration, besser gesagt haben die zu uns kommenden Menschen kein großes Interesse die deutschen Gesetze und Institutionen zu achten und zu befolgen. Die Kriminalitäts-Statistik zeigt eine klare Tendenz. Was die Belastung der Sozialsysteme anbetrifft gibt es keinen Zweifel, das die Folgen in ein paar Jahren entsetzlich sein werden.
Nein Herr Bachmeier, Deutschland und Bayern hat es lange noch nicht geschafft, es wird nur von den Medien, aus unerklärlichen Gründen, der falsche Eindruck erweckt.

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06.12.2018

Das Problem ist ja auch nicht nur die Menge, sondern die weiterhin unausgewogene Geschlechterverteilung.

Hier fehlt jeder Wille zu einer klaren Steuerung. Wer hier heute nicht klar steuert, stärkt morgen die Afd!

https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-news/zahl-seit-2008-versechsfacht-jeder-vierte-junge-mann-in-chemnitz-ist-auslaender-57472700.bild.html

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07.12.2018

Besser kan man es nicht schreiben, ohne gleich editiert zu werden. Was sie schreiben ist leider die traurige Wahrheit, geschafft ist garnichts.

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06.12.2018

Seltsam dieser Kommentar, wenn zeitgleich auf der Haupseite über zwei sexuelle Übergriffe durch einen dunkelhäutigen Täter berichtet wird:
https://www.augsburger-allgemeine.de/illertissen/Gab-es-in-Egg-an-der-Guenz-und-Babenhausen-zwei-Sexual-Straftaten-id52874696.html

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05.12.2018

Also haben jetzt alle Wohnungen und die Arbeitslosenrate der Geflüchteten liegt unter 10% ?

Und konnte man heute im Handelsblatt nicht dieses lesen?

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/integration-laender-rechnen-mit-50-milliarden-euro-fluechtlingskosten-bis-2025/23719576.html?ticket=ST-2112567-ArmulV5JE6h0w4b6CYem-ap1

>> Finanzminister Scholz plant einen Komplett-Umbau der Flüchtlingsfinanzierung. Die Länder lehnen den Vorschlag ab. Er decke ihre Kosten für Flüchtlinge nicht. <<

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