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Füssen
10.05.2015

Angreifer in den Lech geworfen: Mann wird immer noch vermisst

Die Suche nach dem vermissten 33-Jährigen geht weiter. Der Mann wurde im April in den Lech geworfen.
Foto: Elisa Hipp

Mitte April hat ein Mann in Füssen zwei Angreifer in den Lech gestoßen - einer von ihnen trieb ab. Auch Wochen später fehlt von ihm jede Spur. Die Ermittler geben aber nicht auf.

In der Nacht auf den 23. April  warf ein 48-Jähriger zwei Angreifer in Füssen von einer Brücke in den Lech. Während ein Mann gerettet werden konnte, trieb der andere ab. Auch zweieinhalb Wochen später fehlt von ihm noch jede Spur - die Ermittlungen dauern an.

33-Jähriger trieb im Lech ab

Wie die Polizei berichtete, griffen ein 29-Jähriger und der Vermisste einen 48 Jahre alten Mann an - scheinbar ohne Grund. Dieser warf seine beiden Widersacher daraufhin von der Brücke in den Lech. Ein Anwohner benachrichtigte die Polizei, die den 29-Jährigen aus dem Fluss retten konnte. Sein 33-jähriger Begleiter wurde dagegen im Lech abgetrieben.

Die Polizei suchte unter anderem mit Booten, Suchhunden und einem Polizeihubschrauber nach dem Mann. Bisher blieben jedoch alle Maßnahmen ohne Erfolg.

Polizei gibt nicht auf

Es gäbe zwei Möglichkeiten, berichtete die Polizei: Entweder treibt der Mann tot im  Lech - oder er konnte sich aus eigener Kraft aus dem Fluss retten. Es werde in beide Richtungen ermittelt. Im Fluss könnte er jedenfalls nicht lange überlebt haben, auch wegen der kalten Temperaturen zu dieser Zeit.

Man gebe in jedem Fall nicht auf: "Wir ermitteln weiter, bis wir zu einem Ergebnis kommen", teilte ein Sprecher der Polizei Füssen mit. AZ

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