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Grundschule
07.05.2021

Übertrittszeugnis: Warum diese Noten so umstritten sind

Das Übertrittszeugnis entscheidet über den weiteren Schulweg.
Foto: Marcus Merk

Plus Viertklässler erfahren heute, für welche weiterführende Schulart ihr Notenschnitt reicht. Doch wie fair sind diese Noten, wenn es kaum normalen Unterricht gab?

Vierte Klassen gelten dieses Jahr ganz offiziell als Abschlussklassen. Das liegt daran, dass Abschlussklassen in Corona-Zeiten auch Unterricht im Klassenzimmer erfahren dürfen, wenn andere Schüler längst daheimbleiben müssen. Was für Gymnasiasten das Abitur, für Mittelschüler der "Quali" und für Realschüler die Mittlere Reife, ist für Viertklässler nach dieser Logik das Übertrittszeugnis. Hochambitionierte Eltern in Bayern dürften das genau so unterschreiben. Nicht wenige hieven ihre Kinder in normalen Jahren mit Nachhilfe auf den ersehnten Notenschnitt, der über den weiteren Schulweg entscheidet: 2,33 in Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachunterricht reicht fürs Gymnasium, 2,66 für die Realschule.

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07.05.2021

Noten sind notwendig. Regeln sind notwendig. Allerdings und das muss man in aller Deutlichkeit sagen, sind Noten Momentaufnahmen, die aufgrund einer subjektiv durch die Lehrkraft beeinflussten Meinung eine Bewertung des Schülers niederlegen.

Gerade im Grundschulalter finden noch nicht unerhebliche Entwicklungen bei Kindern statt. Der Hibbelige kann s
später ruhiger und nachdenklicher werden, der Träumer aufmerksamer. Möglicherweise ist auch einfach ein Schüler falsch eingeschätzt worden.

Eine faire und objektive Benotung ist nicht einfach zu leisten aber leider nicht in allen Fällen zu bekommen.

Richtigerweise kann man nicht einfach jeden auf weiterführende Schulen durchwinken. Zu groß ist das Risiko des persönlichen Scheiterns, für manche Schüler eine emotionale Überforderung und erhebliche Belastung, manchmal auch mit Zeitverlust durch Wiederholen der Klasse vor dem unausweichlichen Schulwechsel verbunden. Aber auch die Schulen und Mitschüler haben dann das nachsehen wegen der dann überfüllten Klassen und evt. langsameren Lerntempos.

Wichtig ist, dass das Schulsystem möglichst durchlässig gestaltet ist, damit Spätzünder oder einfach auch falsch bewertete Schüler ohne Probleme in die für sie passende Schulart wechseln können.

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