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29.08.2019

Hans Reichhart gibt Vorsitz der Jungen Union in Bayern ab

Hans Reichhart ist bayerischer Verkehrs- und Bauminister.
Bild: Szilvia Izsó (Archiv)

Der bayerische Verkehrs- und Bauminister Hans Reichhart gibt den Vorsitz der Jungen Union ab. Auf den Schwaben folgt ein Oberpfälzer.

Was der CSU zuletzt versagt blieb, ein geordneter Übergang an der Spitze, scheint der ansonsten durchaus streitlustigen Jungen Union zu gelingen. Bei der Landesversammlung in Freystadt in der Oberpfalz, die am Freitag beginnt, wird der schwäbische CSU-Politiker und bayerische Verkehrs- und Bauminister Hans Reichhart, 37, den Vorsitz an den oberpfälzer Europaabgeordneten Christian Doleschal, 31, übergeben. Doleschal ist Reichharts Wunschnachfolger. Dass in letzter Sekunde ein Gegenkandidat auftaucht, gilt als unwahrscheinlich.

Hans Reichhart: Junge Union sei wieder politischer geworden

Sechs Jahre lang hat Reichhart die JU in Bayern geführt, die mit ihren knapp 23.000 Mitgliedern, wie er sagt, „die Wahlkampforganisation Nummer Eins“ für die CSU ist. Es seien „tolle Jahre“ gewesen. Zwar habe seine Zeit als JU-Chef mit einer Niederlage begonnen. Sein Vorstoß für eine Lockerung des Ladenschlusses an Werktagen sei in der CSU-Fraktion im Landtag scharf zurückgewiesen worden. Doch er habe auch Impulse setzen können, etwa für die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium.

Am meisten freut ihn, dass die Junge Union wieder politischer geworden sei und nicht mehr so sehr von karrierebewussten „Anzugträgern“ dominiert werde. „Wir haben wieder viel mehr Leute, die um einer Sache willen mitarbeiten wollen“, sagt Reichhart.

Die Landesversammlung an diesem Wochenende steht unter dem Motto „Zukunft gestalten, Schöpfung bewahren“. CSU-Chef Markus Söder wird unter den Gästen sein.

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