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Ingolstadt
10.09.2016

Wilde Verfolgungsjagd endet auf Autobahn

Ein BMW-Fahrer flüchtete am Freitagabend vor einer Polizeikontrolle. Es stellte sich schließlich heraus, dass er keinen gültigen Führerschein besitzt.
Foto: Symbolbild: dpa

Ein BMW-Fahrer floh gleich zwei Mal vor einer Polizeikontrolle. Er setzte zur Flucht Richtung München an, sodass die Polizei mit mehreren Streifenwagen zur Verfolgung ansetzte.

Am Freitagabend sollte ein 24-Jähriger aus Ingolstadt mit seinem BMW in der Richard-Wagner-Straße in Ingolstadt von der Polizei kontrolliert  werden. Als der Fahrer dies erkannte, gab er Gas und flüchtete laut Polizeibericht mit bis zu 140 Stundenkilometern durch die Stadt. Er fuhr mehrfach über rote Ampeln und bog schließlich auf die A9 Richtung München ab.

BMW-Fahrer rammt Streifenwagen und flüchtet erneut

Erst mit Hilfe mehrerer Streifenwagen konnte der Fahrer auf Höhe Ingolstadt-Süd angehalten werden. Nachdem die Polizei ihn bereits bis zum Stillstand abbremsen konnte, rammte der Fahrer unvermittelt einen Streifenwagen und setzte seine Flucht erneut in Richtung München fort, so berichtet die Polizei weiter. Zwischen der Ausfahrt Langebruck und dem Autobahndreieck Holledau gelang es der Polizei ein weiteres Mal, den BMW-Fahrer auszubremsen. Dieser ließ sich daraufhin widerstandslos festnehmen. Der BMW musste jedoch abgeschleppt werden, da der Motor überhitzt war.

Laut Polizei ergaben die anschließenden Ermittlungen, dass der polizeilich bekannte Mann keinen Führerschein besitzt. Die Herkunft des BMW mit Ulmer Kennzeichen sei noch nicht zweifelsfrei geklärt. Am Streifenwagen entstand ein Sachschaden von knapp 2000 Euro, am BMW beträgt der Schaden rund 3000 Euro. AZ

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