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Kreis Lindau

19.11.2014

Kopf eingeklemmt: Seniorin liegt die ganze Nacht im Badezimmer

Die Feuerwehr musste im Landkreis Lindau eine Seniorin aus einer misslichen Lage befreien.
Bild: Symbolbild: Julian Leitenstorfer

Die Feuerwehr musste im Landkreis Lindau eine Seniorin aus einer misslichen Lage befreien. Die Frau hatte sich den Kopf eingeklemmt und lag die ganze Nacht im Badezimmer.

Die Feuerwehr hat eine Seniorin in Wasserburg (Landkreis Lindau) aus einer misslichen Lage befreit: Sie war mit dem Kopf zwischen Badewanne, Wand und Heizkörper eingeklemmt. Wie die Feuerwehr mitteilt, war die Frau bereits am Vorabend im Badezimmer gestürzt und dabei in den Spalt geraten. Ihr Kopf war über Stunden so festgeklemmt, dass sie sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte.

Nachbarn hatten am nächsten Tag den Rettungsdienst gerufen, der sofort mit der Feuerwehr anrückte. Nachdem ein Notarzt die Frau untersucht hatte, begann die Feuerwehr damit, sie zu befreien. Die Einsatzkräfte mussten den Heizkörper mit einem hydraulischen Rettungsspreizer zur Seite biegen.

„Das erlebt man wirklich nicht jeden Tag“, sagte der Kommandant der Wasserburger Feuerwehr, Markus Stohr. Die Frau sei mit ihrem Kopf direkt an den Anschlüssen des Heizkörpers gelegen, so dass man ihn nicht einfach absägen oder abschrauben konnte.

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Feuerwehr musste mit schwerem Gerät anrücken

Auch durch Muskelkraft schafften die Einsatzkräfte es nicht, die Heizung auf die Seite zu biegen. Deshalb mussten die Feuerwehrleute laut Markus Stohr mit schwerem Gerät anrücken. Dass ein hydraulischer Rettungsspreizer in einer Wohnung eingesetzt wird, sei sehr selten, berichtete der Wasserburger Kommandant.

Die Frau sei während des Einsatzes die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen. „Sie hat sogar Witze mit uns gemacht“, erzählt Stohr. Die Einsatzkräfte sprachen alle Schritte mit ihr ab, was die Rettung erleichtert habe.

Der Einsatz dauerte nach Angaben des Kommandanten rund eine Stunde. Anschließend wurde die Frau vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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