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Kreis Rosenheim
21.06.2021

Brand in Mehrfamilienhaus in Tuntenhausen: War es versuchter Mord?

Bei einem Brand in Tuntenhausen (Kreis Rosenheim) wurden fünf Anwohner teils schwer verletzt.
Foto: Alexander Kaya (Symbol)

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Kreis Rosenheim ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung.

In den frühen Morgenstunden hatte es am vergangenen Sonntag in Tuntenhausen in einem Mehrparteienhaus gebrannt. Wie die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim berichtet, entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Bei dem Brand wurden fünf Anwohner zum Teil schwer verletzt.

Nach Brand in Mehrfamilienhaus in Tuntenhausen: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Bereits nach den ersten Ermittlungen stand fest, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handelte. Aufgrund von sprachlichen Barrieren musste bei der Befragung der Anwohner eine Dolmetscherin hinzugezogen werden. Im Laufe der Gespräche verhärtete sich der Verdacht der Brandstiftung durch einen 40-jährigen Bewohner.

Dieser konnte mithilfe einer Fahndung am Bahnhof Ostermünchen ausfindig gemacht werden. Bei der Festnahme leistete der Tatverdächtige keinen Widerstand. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Kripo Rosenheim ermittelt nun unter anderem wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung. Zu Tathergang und Tatmotiv wird aus ermittlungstaktischen Gründen bisher keine Angabe gemacht. (AZ)

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