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Füssen

24.04.2015

Nach Streit in den Lech gestürzt: Von dem Mann fehlt weiter jede Spur

Auch ein Polizeihubschrauber ist bei der Suche nach dem Mann im Einsatz.
Bild: Symbolbild, Bernd Wüstneck (dpa)

Nach einem Streit hat in Füssen ein Mann zwei Angreifer in den Lech gestoßen. Einer von ihnen trieb ab. Auch ein Großaufgebot der Polizei konnte ihn bisher nicht finden.

In Füssen (Ostallgäu) sucht die Polizei weiter nach einem 33 Jahre alten Mann, der nach einem Streit in den Lech gestürzt ist. In der Nacht zum Donnerstag war es an einer Brücke zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen.

Wie die Polizei berichtete, griffen ein 29-Jähriger und der jetzt Vermisste einen 48 Jahre alten Mann an. Dieser warf seine beiden Widersacher daraufhin von der Brücke in den Fluss.

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Anwohner den Streit von seiner Wohnung aus beobachtet und die Beamten benachrichtigt. Die Einsatzkräfte konnten den 29-Jährigen aus dem Fluss retten. Er wurde mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 48-Jährige wurde an Kopf und Rumpf verletzt und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.

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33-Jähriger weiterhin vermisst

Der 33-Jährige hingegen wurde im Lech abgetrieben. Die Polizei suchte nach Angaben von Sprecher Bjön Bartel unter anderem mit Booten, Suchhunden und einem Polizeihubschrauber nach dem Mann - bislang jedoch ohne Erfolg. Eine weitere Suche auf dem Wasser mit Booten sei wenig aussichtsreich.

Die Beamten ermitteln nun, ob der Mann sich selbstständig aus dem Wasser retten konnte und sich versteckt hält. Anderenfalls kommen laut Bartel in den nächsten Tagen Taucher zum Einsatz.

Über die Hintergründe des Streits ist noch nichts bekannt. Die Kripo ermittelt. dpa, lby, AZ

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