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Nahverkehr
19.12.2011

Mehr Sicherheit in Bus und Bahn

Obwohl der Nahverkehr in Bayern insgesamt sehr sicher sei, leide deshalb auch die Attraktivität: „Ein Höchstmaß an Sicherheit in Bussen und Bahnen muss unser Ziel sein“, fordert der Innenminister.
Foto: DPA

Vor allem an Endstationen und in der Nacht wird die Polizeipräsenz in Bayern erhöht.

Polizei und Deutsche Bahn wollen die Sicherheit der Fahrgäste in Bussen und Bahnen erhöhen. Zwar sei die Zahl der Straftaten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den letzten Jahren rückläufig, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München. Gegen diesen Trend steige die Zahl der Fälle von Gewalt und Vandalismus im Nahverkehr jedoch kontinuierlich an.

Laut Innenministerium wurden 2010 knapp 1600 Fälle von Körperverletzung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen zur Anzeige gebracht – etwa drei Prozent mehr, als noch ein Jahr zuvor. Gut ein Viertel davon zählt die Kriminalstatistik zum Bereich der Gewaltkriminalität, zu der unter anderem Raub, Vergewaltigung oder schwere Körperverletzung gehören. „Diese Entwicklung bereitet mir Sorge“, sagt Herrmann.

Spektakuläre Einzelfälle wie etwa im Oktober, als zwei Männer einen anderen Mann und einen zu Hilfe eilenden Zeugen in einer Nürnberger U-Bahn-Station brutal zusammenschlugen, führten zudem zu einer Verunsicherung der Nutzer von Bussen und Bahnen, glaubt Herrmann.

Nahverkehr in Bayern ist sehr sicher

Obwohl der Nahverkehr in Bayern insgesamt sehr sicher sei, leide deshalb auch die Attraktivität: „Ein Höchstmaß an Sicherheit in Bussen und Bahnen muss unser Ziel sein“, fordert der Innenminister.

Die Polizei in Bayern habe deshalb den Auftrag erhalten, zusätzliche uniformierte Streifen im Nahverkehr einzusetzen. Vor allem auch an Endbahnhöfen sowie zur Nachtzeit werde die Präsenz erhöht. „Damit zeigen wir den Bürgern, dass wir sie in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht allein lassen“, hofft der Innenminister.

Bahn gibt für Sicherheitsdienste 18 Millionen aus

Die für die Sicherheit in Nahverkehrszügen und S-Bahnen zuständige Bundespolizei setzt zudem allein in Bayern nach eigenen Angaben mehr als tausend Beamte für die Sicherheit ein. Und auch die Deutsche Bahn rüstet auf: In diesem Jahr sei die Zahl der eigenen Sicherheitskräfte um rund hundert Mitarbeiter auf nun 340 erhöht worden, berichtet Sicherheitschef Gerd Neubeck. Allein in Bayern gebe die Bahn für Sicherheitsdienste mehr als 18 Millionen Euro jährlich aus.

Weiter investiert werden soll auch in die Sicherheitsausstattung: So habe der fast fertige Ausbau des Handyempfangs in den U-Bahn-Netzen in München und Nürnberg das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste dort deutlich erhöht, glaubt Herrmann. Nach einem erfolgreichen Test in Oberbayern würden derzeit in Bayern weit 3000 Regionalbusse zu „mobilen Notrufsäulen“ aufgerüstet. In Augsburg sind zudem 150 Fahrscheinautomaten mit einer Notruf-Funktion ausgestattet, die eine direkte Verbindung zur Polizei herstellen kann.

Beim Ausbau der Videoüberwachung ist die Bahn jedoch deutlich zurückhaltender als das Innenministerium: Zwar könnten die Bilder bei der Ermittlung von Straftätern „hilfreiche Dienste leisten“, heißt es in einem Informationspapier der Bahn. Allerdings hätten nur „die wenigstens Menschen ein Interesse daran, auf Schritt und Tritt überwacht zu werden“. Videoüberwachung könne deshalb Sicherheitspersonal nur ergänzen, nicht aber ersetzen, findet auch Bahn-Sicherheitschef Neubeck.

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