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Erklärung

05.10.2015

Percy Hovens schriftliche Stellungnahme im Wortlaut

Percy Hoven entschuldigt sich für seine Auftritte als "Dr. Alfons Pröbstl". Die Erklärung des 50-Jährigen im Wortlaut.

In fast 90 Folgen war ich, Percy Hoven, das Gesicht hinter der Maske des alten „Grantlers“ Dr. Alfons Pröbstl. Diese Kunstfigur sollte einzig und allein der Überspitzung des gesellschaftlichen und politischen Diskurses dienen. Dementsprechend waren seine Aussagen extrem provokant. Dies war als reine, wenn auch böse Satire gedacht. Ich distanziere mich ausdrücklich von dem Vorwurf der rechten Meinungsmache. Die Inhalte der Kunstfigur entsprechen in keinster Weise meiner persönlichen Überzeugung. Der Auftritt bei Pegida war ein großer Fehler, den ich zutiefst bedaure und gerne rückgängig machen würde, wenn ich könnte. Dr. Alfons Pröbstl ist ein Gemeinschaftsprojekt von mir, dem Münchener Produzenten Alfred Schropp und seinem Redaktionsteam. Die Dynamik der Kunstfigur haben wir vollkommen unterschätzt. Eine große Bandbreite von aktuellen Themen wie TTIP, Russland, Euro-Rettung, Faschismus, Geldpolitik und Klimawandel wurde satirisch aufbereitet und sorgte für steigende Popularität im Netz. Das führte zu der von uns gewünschten Diskussion. Erst das völlig falsch angelegte Flüchtlingsthema sorgte für Eskalation und Empörung in den Medien. Es war nie unsere Absicht zu hetzen. Dass dies so aufgefasst werden konnte, dafür entschuldige ich mich in aller Form.

Percy Hoven

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Die Diskussion ist geschlossen.

06.10.2015

Habe mich sowie schon gewundert, das er sich so lange schreiben durfte. Laut Spiegel sind mehr als 75 % der Deutschen Journalisten grünlinksliberal orientiert und vorrangig Anhänger der Grünen und dann SPD und weit entfernt von der CDU/CSU. Und Pröbstl war alles, nur nicht grünlinksliberal. Hängt wahrscheinlich mit der immer stärker werdenden AfD zusammen, die am meisten von Pröbstls Satiren profitiert haben durfte, dass er das Handtuch werfen musste.

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08.10.2015

Richtig. Aber selbst bei den 15% CDU-Unterstützern unter den Journalisten kann man noch lange nicht davon ausgehen, dass es sich um wirklich Konservative handelt.
Die CDU unterscheidet sich selbst kaum noch von der linksgrünen Parteien-Fraktion - allen voran unsere Kanzlerin, die für ihre wahnsinnigen Asylpolitik jüngst sogar Beifall von einer gewissen Claudia Roth erhielt.

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05.10.2015

Interessant.So eine Entschuldigung hätt ich nicht erwartet! Was ist jetzt mit seinen Kanälen?Aber ob er wirklich alles nicht so gemeint hat?Andererseits kann ,ein Schauspieler zumal,auch einen Rechten wahrscheinlich ganz gut spielen. Was solls.Interessant wär natürlich noch was er schon 2008auf seinem Kanal "einerseits andererseits" gemeint hat.Aber die Folgen sind verschollen

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