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07.01.2019

Plastik-Panne

Ihr Foto bescherte Katharina Schulze jede Menge Spott – unter anderem von Martin Hagen, der in die Bilder Notizen einfügte

Wie ein Foto Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze jede Menge Spott bescherte

Wenn es draußen frostig und ungemütlich ist, fliehen viele gerne aus dem kalten Deutschland in die Wärme. Schöne Urlaubsbilder aus sonnigen Ländern tauchen dann in den sozialen Medien auf. An sich ist das nichts Ungewöhnliches. Bei der Fraktionschefin der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, hat ein solches Urlaubsfoto auf Instagram aber einen regelrechten Shitstorm ausgelöst.

Denn auf dem Foto hält die Politikerin Eis in einem Einwegbecher in die Kamera, in dem außerdem noch ein Plastiklöffel steckt. Aufgenommen hat sie das Bild in Kalifornien. Katharina Schulze postete es unter dem Motto: „Starting the year right“ – das Jahr richtig beginnen. Viele störten sich an dem Plastikgeschirr und der CO2-Bilanz des Langstreckenfluges. Den CO2-Verbrauch für den Hin- und Rückflug von München nach Los Angeles gibt die Webseite atmosfair.de mit knapp 6000 Kilogramm für eine Einzelperson an. Für ein Jahr Autofahren (12000 Kilometer) wird ein Ausstoß von 2000 Kilogramm berechnet.

Martin Hagen, der Fraktionsvorsitzende der FDP im bayerischen Landtag, nahm Schulzes Post zum Anlass für einen kleinen Seitenhieb. Auf Instagram stellte er neben das Foto von Schulze ein eigenes Bild, das im verschneiten Bayern aufgenommen wurde und eine Bierflasche zeigt. In die Fotos hat Hagen Notizen eingefügt. Bei Schulze ist etwa „Einwegbecher“ zu lesen, neben dem von Hagen geposteten Bier steht „Pfandflasche“. „Sorry @kathaschulze, ich konnte nicht widerstehen :) Viel Spaß im Urlaub, haste dir verdient!“, schreibt der FDP-Politiker dazu.

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