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Starnberger See

27.04.2015

Ruderer (13) ist vermutlich ertrunken

Der 13-jährige Ruderer ist ertrunken. Symbolbild
Bild: Richard Lechner

Eine Woche hat die Polizei nach einem 13-jährigen Ruderer gesucht. Am Samstag bargen die Ermittler seine Leiche aus dem Starnberger See. Nun ergab die Obduktion: Er ist wohl ertrunken.

Der vor einer Woche im Starnberger See verunglückte 13-jährige Ruderer ist vermutlich ertrunken. "Es haben sich im Rahmen der Obduktion keine Hinweise auf eine äußerliche Gewalteinwirkung ergeben", sagte Ken Heidenreich, Sprecher der Staatsanwaltschaft München II, am Montag. Zwar sei ein Tod durch Ertrinken nach einer Woche nicht mehr zweifelsfrei feststellbar. Es gebe aber keine Hinweise, die dagegen sprechen.

Nun konzentrierten sich die Ermittlungen darauf, wie es zu dem Unfall kommen konnte. "Die genauen Umstände des Trainingsablaufs werden durch die Kriminalpolizei geklärt", sagte Heidenreich. Der junge Sportruderer hatte den vereinbarten Trainingsbereich verlassen. Sein einsitziges Boot wurde 50 Meter vom Ufer entfernt aufrecht im See treibend gefunden.

Der Schüler aus München war am Samstagabend mit Hilfe eines Tauchroboters aus dem Wasser geholt und von seinen Angehörigen identifiziert worden. Er lag in 35 Metern Tiefe und war mehr als 400 Meter vom Ufer entfernt.  AZ/dpa

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