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Skifahren
04.03.2020

In diesen Skigebieten sind die Pisten noch geöffnet 

Im Kleinwalsertal hat es dieser Tage immer mal wieder Neuschnee gegeben. Dort sind die Talabfahrten überall noch sehr gut möglich.
Foto: Dominik Berchtold

Für tief gelegenen Lifte war 2019/2020 ein Totalausfall. Ganz oben finden Schneefans aber immer noch gute Bedingungen.

Eine der schlechtesten Skisaisons endet vielerorts im Laufe dieses Monats. Hoch gelegene Wintersportgebiete, beispielsweise in den Kleinwalsertaler und Oberstdorfer Bergen, haben noch bis zum Ende der Osterferien geöffnet. Dort herrschen nach wie vor beste Pistenverhältnisse. Am Nebelhorn endet die Saison sogar erst am 3. Mai. Während es dort auch in den vergangenen Tagen immer wieder Neuschnee gab, blüht und grünt es vielerorts schon in den Tälern.

Keinen winzigen Skitag gab es heuer beispielsweise am Breitenberg bei Pfronten. Der alpine Skisport stehe dort ohnehin nicht mehr so im Focus, sagt Geschäftsführer Frank Seyfried. Immer wichtiger würden dagegen die Gäste, die zum Winterwandern oder Rodeln kommen. Nasch Angaben Seyfrieds sind Breitenberg- und Tegelbergahn im Ostallgäu in den Osterferien bereits im Sommerbetrieb.

Allgäu: Mancherorts kein einziger Skitag

Auch für die Buronlifte bei Wertach im Oberallgäu war der Winter ein Totalausfall. „Wir hatten keinen einzigen Betriebstag“, bedauert Susanne Römer von der Betreibergesellschaft. So einen schlechten Winter habe sie noch nie erlebt. Das Problem für die Betreiber kleiner, tiefer gelegener Skigebiete: Die Fixkosten bleiben bestehen, beispielsweise für den TÜV, die Seilprüfung oder für Versicherungen.

Dr. Rudi Holzberger betreibt den kleinen Skilift Gohrersberg im Kreuzthal nahe Buchenberg zwischen Kempten und Leutkirch. Auch dort gab es bisher keinen einzigen Skitag. „Gott sei Dank ist das für mich nur ein Hobby“, sagt Holzberger und erinnert an frühere Jahre: Im Rekordwinter 1970/71 konnte man am Gohrersberg an sage und schreibe 156 Tage Wintersport betreiben. „Ja, der Winter war schwierig“, sagt auch Winfried Tüchler von der Hörnerbahn im Oberallgäuer Bolsterlang. Immerhin: Das obere Skigebiet ist seit 7.Dezember in Betrieb und seit 22. Januar ist auch die Talabfahrt präpariert. Charakteristisch für den Winter sei vor allem auch das wechselhafte und im Februar häufig auch stürmische Wetter gewesen.

Gute Verhältnisse für Skifahrer rund um Oberstdorf

Gute Pistenverhältnisse herrschen nach wie vor in den Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Bergbahnen, aber auch in Balderschwang oder auf Grasgehren. „Bei uns sind alle Talabfahrten in Betrieb und in einem guten Zustand“, sagt Dr. Andreas Gapp, Vorstand und Geschäftsführer der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen. Am Ifen beispielsweise liegen noch über zwei Meter Schnee. Im Hinblick auf das Geschäftsergebnis spricht Gapp von einem völlig normalen Skiwinter, der noch bis zum Ende der Osterferien dauert. „Nur unten können sich manche gar nicht mehr vorstellen, dass das oben noch so gut geht.“

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