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Statt den Olympischen Spielen
28.03.2012

München will die Gay Games 2018

Zu den Gay Games in Köln kamen 2010 rund 10.000 Sportler aus aller Welt.
Foto: dpa

Ob sich München nach dem Aus für die Olympischen Winterspiele 2018 nochmals bewerben wird, ist noch offen. Als Ersatz könnten jedoch die Gay Games 2018 dienen.

Mit Olympia 2018 hat es nicht geklappt. Doch dafür bewirbt sich München nun für die Olympischen Spiele für Schwule und Lesben, die Gay Games. 2010 fanden die schwulen Spiele bereits in Deutschland statt. Köln war insgesamt der achte Veranstalter der Gay Games, die seit 1982 alle vier Jahre stattfindet. Die Spiele werden unter dem Dachverband der Federation of Gay Games (FGG) speziell für homosexuelle Teilnehmer organisiert. München hat schon Erfahrungen mit schwul-lesbischen Spielen: Im Jahr 2004 fanden die Eurogames im Olympiapark statt.

Inzwischen habe sich die Stadtspitze und der Ältestenrat für die Gay Games ausgesprochen, berichtete das Internetportal queer.de. Der Etat der Spiele soll hauptsächlich aus Teilnahmegebühren finanziert werden. Die Stadt will 250.000 Euro für die Durchführung der Spiele auf fünf Jahre verteilt beitragen. Die SPD-Bürgermeisterin Christine Strobl sagte der tz: "Die Spiele wären ein tolles Aushängeschild für die Weltoffenheit und Toleranz der Stadt." AZ

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