1. Startseite
  2. Bayern
  3. Uni Würzburg: Plagiatsverdacht gegen Haderthauers Mann unbegründet

Doktorarbeit

28.06.2013

Uni Würzburg: Plagiatsverdacht gegen Haderthauers Mann unbegründet

Das Ehepaar Haderthauer bei den Bayreuther Festspielen 2012.
Bild: Marc Müller, dpa

Gegen den Ehegatten der Sozialministerin Christine Haderthauer war ein Plagiatsverdacht laut geworden. Die Uni Würzburg hat geprüft und den Verdacht zurückgewiesen.

"Die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg ist einem Plagiatsverdacht nachgegangen, der öffentlich gegen die Doktorarbeit von Hubert Haderthauer geäußert wurde. Ein Gutachter kommt zu dem Ergebnis, dass der Plagiatsverdacht unbegründet ist", heißt es auf der Website der Uni Würzburg. Es handele sich um eine aufwändige, experimentelle Doktorarbeit unter Verwendung histochemischer und biochemischer Methoden.

Haderthauers Dissertation von 1986 dreht sich um das Verhalten von Enzymen in den Nieren weiblicher Ratten. Gemeinsam mit seinem Doktorvater, Professor Peter Kugler, hatte Haderthauer die Ergebnisse seiner Experimente in der angesehenen "Zeitschrift für mikroskopisch-anatomische Forschung"“ abgedruckt.

Die Internetgruppe "Vroniplag" hatte gegenüber Ombudsleuten und dem Dekan der medizinischen Fakultät das Zustandekommen und den Inhalt der nur zehn Seiten starken Arbeit gerügt. AZ

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
ponton.JPG
Fall Haderthauer

Modellbau-Affäre: Von Wahrheiten und Fakten

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen