Newsticker
Erstmals seit über acht Monaten weniger als 1000 Neuinfektionen
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Verrückt: Longboarder erreichen nach 1400 Kilometern Schloss Neuschwanstein

Verrückt
11.10.2014

Longboarder erreichen nach 1400 Kilometern Schloss Neuschwanstein

Geschafft: Simon Unger (l-r), Julien Bam, Felix von Laden und Cheng Loew posieren mit ihren Longboards vor dem Schloss Neuschwanstein bei Schwangau.
2 Bilder
Geschafft: Simon Unger (l-r), Julien Bam, Felix von Laden und Cheng Loew posieren mit ihren Longboards vor dem Schloss Neuschwanstein bei Schwangau.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa

Vier junge Männer sind auf ihren Longboards von Sylt zum Schloss Neuschwanstein gefahren. Nach 40 Tagen kamen sie jetzt an. Das freut vorallem die weiblichen Fans.

Auf Sylt waren sie auf ihren Longboards am 2. September gestartet. Diesen Samstag sind die vier jungen Skateboarder auf ihrem langen Weg durch Deutschland an ihrem Ziel Schloss Neuschwanstein angekommen. Jugendliche Fans empfingen die vier Skaterboarder am Schloss Neuschwanstein. "Sie sind kaputt, aber überglücklich", sagte ihr Sprecher Alexander Moths. Die Skater besichtigten das Schloss und schrieben bei strömendem Regen fleißig Autogramme.

Felix van der Laden erfolgreicher Youtuber

Felix von der Laden war mit seinen Freunden Simon, Julien und Cheng auf Sylt zu ihrer Deutschland-Tour auf Longboards gestartet. Der 20-Jährige aus Köln, der vor allem unter seinem Online-Pseudonym "Dner" bekannt ist, zählt zu den erfolgreichsten Youtubern Deutschlands. Sein Kanal auf der Online-Videoplattform hat 1,2 Millionen Abonnenten. "Wir wollten etwas machen, was bislang noch keiner gemacht hat: mit dem Longboard von Nord nach Süd fahren", hatte von der Laden zum Tourstart gesagt.

Longboarder fuhren am Tag bis zu 50 Kilometer

Die vier jungen Männer legten jeden Tag etwa 30 bis 50 Kilometer zurück; bis zu vier Paar Schuhe hat jeder während der fast 40-tägigen Tour verschlissen. Von schweren Verletzungen blieben sie nach Moths Angaben verschont. Sie kamen lediglich mit Prellungen und Schürfwunden im Ziel an.

Die Fans konnten die ungewöhnliche Reise täglich im Internet mitverfolgen. Vor allem weibliche Anhänger kamen den Longboardern immer wieder auf die Spur - und versorgten sie mit Süßigkeiten, Vitaminen und Pflastern. dpa/AZ

Die Diskussion ist geschlossen.