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Allgäu

07.08.2020

Wildcamper und Falschparker: An diesen Allgäuer Hotspots gibt es immer wieder Ärger

Volle Parkplätze, viel Verkehr auf den Straßen: An etlichen "Hotspots" im Allgäu geht es derzeit hoch her, wie hier am Hopfensee im Ostallgäu.
Bild: Ralf Lienert

Traumhaftes Wetter im Allgäu lockt am Wochenende Urlauber und Ausflügler auf die Straßen. Doch Vorsicht: An diesen Hotspots gab es zuletzt immer wieder Ärger.

In der Corona-Krise ist das Allgäu besonders beliebt bei Urlaubsgästen und Ausflüglern, manche sprechen sogar von Overtourism. An diesem Wochenende dürfte es einmal besonders hoch hergehen auf den Allgäuer Straßen. Die Wetter-Aussichten sind traumhaft und locken Wanderer und Badegäste in die Natur.

Damit der Ausflug nicht mit einem bösen Erwachen in Form von Strafzettel oder Bußgeld endet, haben wir die Polizei um eine Einschätzung gebeten:

  • An welchen Hotspots im Allgäu gibt es immer wieder Probleme?
  • Wie lassen sie sich umgehen?     
  • Um welche Verstöße geht es? 

Die Antworten fallen teils erstaunlich aus. Die Zahl der jeweiligen Beanstandungen in der Übersicht beziehen sich auf den Zeitraum 1. Juni bis 31. Juli 2020. Die Zahlen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 Problem-Hotspots Oberstdorf:

  • Rubihorn/Reichenbach
  • Fellhornbahn
  • Gaisalpsee (Wildcamper)

Empfehlungen der Polizeiinspektion Oberstdorf:

Kaum Alternativen im Dienstgebiet, da alle Parkflächen belegt. Bereits vor Fischen parken und mit dem Zug, Taxi oder Bus anreisen.

An Tagesausflügler ergeht der Hinweis, dass eine Reise nach Oberstdorf gegebenfalls außerhalb der Ferienzeiten reizvoller ist, da weniger Andrang herrscht.

Beanstandungen:

Regelmäßige Anzeigen wegen Wildcampens am Gaisalpsee (zuletzt drei Verstöße am 29. Juli).

Von 1. Juni bis 31. Juli gab es 685 Beanstandungen im "ruhenden Verkehr" nach der Sraßenverkehrsordnung (Verstöße gegen Halt- und Parkverbote sowie zeitlich begrenztes und gebührenpflichtiges Parken), hauptsächlich an der Kreisstraße OA 4 (Parken im Haltverbot), Gaisalpsee (gesperrte Straße), Sesselweg/Klammstraße (Parken im Haltverbot), Scheuenalpe (gesperrte Straß

 Problem-Hotspots Immenstadt:

  • Grünten (Rettenberg/Kranzegg)
  • Großer Alpsee (Immenstadt)
  • Gunzesrieder Tal (Blaichach)

Empfehlungen der Polizeiinspektion Immenstadt:

Kaum Alternativen vorhanden, Parken nur an weiter entfernten Parkplätzen möglich, in begrenztem Rahmen Anreise mit Taxi öder ÖPNV möglich.

Beanstandungen:

Rettenberg/Kranzegg: Seit 6. Mai 2020 insgesamt 135 Anzeigen wegen Parkens im Landschaftsschutzgebiet

Alpsee: 28 gleichgelagerte Anzeigen im gleichen Zeitraum

Blaichach/Gunzesried: 49 Anzeigen

Dazu noch eine kleine Anzahl an Verwarnungen nach der StVO

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Gegen den Overtourism: Wir brauchen einen guten ÖPNV! 

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