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Rosenheim

06.07.2020

Mann flieht 300 Kilometer vor der Polizei über die Autobahn

Ein Mann ist von Baden-Württemberg nach Bayern über die Autobahn geflüchtet. Er legte rund 300 Kilometer zurück, bevor er bei Rosenheim verhaftet wurde.
Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Die Flucht eines 35-Jährigen startete nachts im baden-württembergischen Steinenbronn. Erst bei Rosenheim wurde der Mann gestoppt. Die ganze Geschichte.

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist ein Mann 300 Kilometer weit über die Autobahn gerast. Als Beamte ihn nachts im baden-württembergischen Steinenbronn kontrollieren wollten, sei der 35-Jährige zunächst mit etwa 200 Stundenkilometern und ausgeschalteten Scheinwerfern entkommen, teilte die Polizei am Montag mit.

Auf der A8 Richtung München habe er in der Nacht zum Freitag anschließend versucht, ein Polizeiauto abzudrängen. Später habe er ein Polizeiauto rammen wollen. Schließlich habe er sich sehr schnell zwischen einer Leitplanke und einem Streifenwagen durchgequetscht und das Auto der Ermittler stark beschädigt, so dass es abgeschleppt werden musste.

Flucht über die A8: Bei Rosenheim wurde der Mann gestoppt

Später nahmen Schleierfahnder der Grenzpolizei Raubling bei Rosenheim den Mann fest. Vorher habe der Fahrer auf etwa 220 Stundenkilometer beschleunigt. Laut Polizei hatte der Mann keinen Führerschein. Außerdem gehen die Ermittler davon aus, dass er Kokain konsumiert hatte. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

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