Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Kanzler Scholz will das Ergebnis der Scheinreferenden nicht akzeptieren
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Bayernticker
  4. Sexualmord bei Lindau: Nachbarin vergewaltigt und ertränkt: Verteidiger legt Revision ein

Sexualmord bei Lindau
13.06.2018

Nachbarin vergewaltigt und ertränkt: Verteidiger legt Revision ein

Für den Mord an einer 22-Jährigen bekam ein 35-jähriger Angeklagter lebenslänglich. Den Fall muss nun der Bundesgerichtshof prüfen.
Foto: Peter Steffen/dpa (Symbolfoto)

Nachdem ein 35-jähriger Angeklagter für den Sexualmord an einer 22-Jährigen die Höchststrafe bekommen hat, legt sein Verteidiger Revision ein.

Nach einem Sexualmord an einer 22 Jahre alten Frau in Weißensberg bei Lindau soll der Bundesgerichtshof den Fall prüfen. Wie ein Sprecher des Landgerichtes in Kempten am Mittwoch sagte, hat der Verteidiger des zu lebenslanger Haft Verurteilten einen Revisionsantrag gestellt. Die Strafkammer des Gerichts hatte den 35-Jährigen in der vergangenen Woche auch zur Sicherungsverwahrung nach Verbüßen der Gefängnisstrafe verurteilt. Grund war, dass der in Deutschland geborene Serbe bereits wegen einer Vergewaltigung vorbestraft war.

Der 35-Jährige soll die Frau in der Badewanne ertränkt haben

Nach Überzeugung der Richter in Kempten hatte der Angeklagte Mitte 2017 seine ehemalige Nachbarin vergewaltigt und durch Ertränken in der Badewanne umgebracht. Das Gericht ging davon aus, dass der Mann sich eigentlich an seiner ehemaligen Lebensgefährtin vergehen wollte. Deswegen fuhr er zu der Wohnung, wo das Paar einstmals gemeinsam lebte, traf dort aber nur zufällig auf die Nachbarin, die dann das Opfer wurde. Die Tat sollte wie ein Unfall aussehen. Oder wie ein Suizid. "Er hat getötet, um die vorherigen Straftaten zu verdecken", sagte Vorsitzender Richter Gunther Schatz vor wenigen Tagen in der Urteilsbegründung. Dies sei im juristischen Sinne ein klares Mordmerkmal.

Angeklagter: Das Ertrinken des Opfers sei ein Unfall gewesen

Der 35-Jährige hatte im Laufe der Verhandlung  zugegeben, für den Tod der 22-Jährigen verantwortlich zu sein. Das Ertrinken der Frau schilderte der Angeklagte aber als Unfall. Das Opfer habe ihn  unvermittelt angegriffen und es sei dann zu einer Rangelei gekommen. Schließlich sei er erschrocken gewesen, dass die Frau offensichtlich bewusstlos war. Damit sie wieder zu sich kommt, habe er sie in die Badewanne gelegt und etwas kaltes Wasser einlaufen lassen. Der Angeklagte bestritt die Vergewaltigung: "Ich bin mir 100-prozentig sicher, dass ich mit ihr keinen Geschlechtsverkehr hatte." Bei der Obduktion war aber sein Sperma in der Leiche gefunden worden. Sein Anwalt hatte lediglich acht Jahre Haft wegen Totschlags verlangt. (dpa/lsw, mit mun)

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.