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  3. Energiekrise: Bayerische Regierung stellt Plan fürs Gas- und Stromsparen vor

Energiekrise
02.08.2022

Bayerische Regierung stellt Plan fürs Gas- und Stromsparen vor

Christian Bernreiter, (CSU) Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.
Foto: mufkinnphotos, dpa

Bei der vorerst letzten bayerischen Kabinettssitzung vor der Sommerpause wurden Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Betrieben angekündigt.

Kältere Büroräume im Winter, kein Warmwasser, eine eingeschränkte Beleuchtung: Der Freistaat Bayern will in seinen rund 9000 staatlichen Gebäuden den Energieverbrauch ab sofort um bis zu 15 Prozent reduzieren. Die Bayerische Staatsregierung folgt damit dem EU-Notfallplan, der kürzlich alle Mitgliedstaaten auf freiwilliger Basis aufgefordert hatte, den Gasverbrauch deutlich zu reduzieren.

In der bayerischen Staatsverwaltung soll dieses Ziel nun mit einem Fünf-Punkte-Plan erreicht werden. So sollen die Büros künftig nur noch auf maximal 20 Grad Celsius aufgeheizt werden. In Fluren, Treppenhäusern oder Technikflächen kann es im Winter sogar noch kälter werden, sofern es dabei nicht zu „bauphysikalischen Schäden oder Frostschäden“ am Gebäude kommt, erklärte Bayerns Bauminister Christian Bernreiter (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts. Zudem soll auf eine Absenkung der Heizung in der Nacht und an Wochenenden geachtet werden. In den Sanitärbereichen soll es nur noch kaltes Wasser geben. Bereits im August wird zudem der Einsatz von Klimaanlagen „auf das zwingend erforderliche Maß beschränkt“.

Energiesparplan soll grundsätzlich auch für Schulgebäude gelten

Ohnehin soll nicht nur bei der Wärme, sondern auch beim Strom gespart werden, um die gasgekoppelte Stromerzeugung in Bayern zu entlasten. So soll möglichst auf Außenbeleuchtung verzichtet und die Innenbeleuchtung etwa in Treppenhäusern und Fluren an die üblichen Betriebszeiten gekoppelt werden. Staatliche Mitarbeiter sollen wenn möglich im Homeoffice arbeiten. Dienstreisen sollen vermieden und wenn unbedingt nötig mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad durchgeführt werden. Schließlich sollen Mitarbeiter und Haustechniker über Einsparmaßnahmen informiert und geschult werden.

Dass die Einsparungen in einer Behörde konsequenter umgesetzt werden können als etwa in einem Krankenhaus „versteht sich von selbst“, findet Bernreiter. Der Sparplan soll grundsätzlich auch für Schulgebäude in Bayern gelten. Den dafür verantwortlichen Kommunen „empfehlen wir eine entsprechende Anwendung in eigener Verantwortung“, so der Bauminister und warnte: „Die Versorgungslage ist sehr dramatisch.“

Aiwanger plädiert erneut für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke

Ziel der Einsparmaßnahmen sei deshalb, die Gasspeicher in den nächsten Monaten ausreichend zu befüllen, „damit es über die kalte Jahreszeit nicht zu Versorgungsengpässen kommt und insbesondere eine regionale Gas-Mangellage in Süddeutschland vermieden werden kann“, hieß es aus der Staatskanzlei.

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„Die Energiekrise ist nicht gelöst, sondern nur vertuscht“, kritisierte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor einem Besuch des Gasspeichers im österreichischen Haidach. Die für Bayern relevanten Gasspeicher seien aktuell nur mit rund 65 Prozent gefüllt. Aiwanger plädierte deshalb für längere Laufzeiten der noch verfügbaren Atomkraftwerke: „Wir müssen alle Energieerzeugungsmöglichkeiten nutzen, anstatt weiter Gas zur Stromerzeugung zu verballern“, fordert er.

BUND: Plan zum Energiesparen unzureichend

Deutliche Kritik an den Energiesparbemühungen der Staatsregierung äußerte am Dienstag der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Bayern. Das vorgestellte Programm sei völlig unzureichend. „Das Ganze greift viel zu kurz und kommt deutlich zu spät, diese Maßnahmen hätte man schon vor Monaten umsetzen können“, erklärt der Vorsitzender Richard Mergner und forderte, dass auch die Industrie, private Haushalte und vor allem die Kommunen sich beteiligen müssten. „Dass den Kommunen die Übernahme der Energieeinsparmaßnahmen in eigener Verantwortung lediglich empfohlen wird, hat nichts mit entschlossener und wirkungsvoller Politik zu tun“, sagte Mergner.

Gleichzeitig male die Staatsregierung „das Schreckensgespenst Winter an die Wand, um die gefährliche Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke durchzudrücken“. Dies hält er für eine „völlig überzogene und realitätsfremde Reaktion.“ Aus seiner Sicht müsse in Bayern niemand befürchten, zu erfrieren. (mit dpa)

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