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Flüchtlinge
05.05.2024

Bezahlkarte für Asylbewerber: Mit Karte, bitte!

Hussein Hemmat (rechts) lebt als Asylbewerber im Landkreis Günzburg. Mit der Bezahlkarte, die dort seit März gilt, stößt er nicht nur beim Barber an seine Grenzen.
Foto: Alexander Kaya

Plus 15 Kommunen in Bayern führen in diesem Monat Bezahlkarten für Asylbewerber ein. Im Landkreis Günzburg läuft das Modell bereits seit März. Zeit für eine erste Bilanz.

Hussein Hemmat sagt nicht viel. So gut ist sein Deutsch auch nach zwei Jahren im Land nicht, als dass er viele Worte verlieren würde. Also greift der junge Mann aus Afghanistan in die Hosentasche seiner Jeans, zieht die blaue Karte heraus und streckt sie dem Friseur fragend entgegen. Hasan, der den Barbershop führt, schüttelt den Kopf. "Keine Karte, nur Cash", sagt er. Hemmat wendet sich zum Gehen. Seine 50 Euro Bargeld, die ihm als Asylbewerber im Monat zustehen, hat er an diesem Tag, Ende April, längst ausgegeben. Keine Scheine, kein Haarschnitt – so einfach ist das. 

Vor dem rosa getünchten Haus in Burgau im Kreis Günzburg, in dem Hussein Hemmat seit einem Jahr untergebracht ist, zählt er Ländernamen auf, die seinen Weg nach Deutschland markieren: Iran, Türkei und Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien und Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich. Zu Fuß und mit dem Lkw sei er gereist, erklärt sein Freund Jawad, der ebenfalls aus Afghanistan stammt. Und dass das Asylverfahren laufe. So lange bekommt Hemmat Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. 

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17.05.2024

Tut mir Leid, aber die Asylbewerber brauchen sich wirklich keinen Eisbecher für 10,00 Euro auf Kosten der Steuerzahler kaufen. Ich kaufe mir auch eine Eispackung bei Lidl und Co. für 2-3 Euro. Also was soll das Gejammer, vor allem das der Asylhelfer?

17.05.2024

Wenn es Ihnen leid tut, warum erzählen Sie uns dann, was Sie für ein Eis kaufen? Die Asylhelfer haben recht. Die Karte ist nur ein Zuckerl fürs deutsche Volk, um Aktionismus zu zeigen und um die Bargeldzahlungen des Landratsamts zu vereinfachen, also Eigennutz. Und um solche Stimmen wie Ihre zu befriedigen. Für den Zustrom von Menschen ist sie nicht hilfreich. Wenn man die Ursachen für Flucht nicht in den Griff bekommt, wird das nichts. Und die Ursachen liegen vielfach bei uns, nicht bei den Menschen, die zu uns kommen. Dafür müsste man sich ein wenig informieren, statt stolz das Billigeis von Lidl zu schlürfen.

17.05.2024

>> Und die Ursachen liegen vielfach bei uns, nicht bei den Menschen, die zu uns kommen. <<

Nein...

06.05.2024

... ist bei mir aus bewusst gewählten Gründen auch nicht anders.

Eine "echte" Kreditkarte bedeutet ja Kredit über das hinaus was ich eigentlich gar nicht habe. Daher kosten diese Karten auch eine zum Teil hohe Jahresgebühr und haben Zusatzleistungen die man meist gar nicht benötigt. Hat man z.B. eine paypal-Kreditkarte oder eine von N26, ING-DiBA usw. dann frägt diese Karte bei jedem Einsatz sofort den Kontostand ab.Ist da nichts zu holen bricht der Vorgang ab.
Im Ergebnis gebe ich nichts aus was ich nicht vorher verdient habe. Eigentlich ganz einfach.

Das die Händler teilweise Kartenzahlungen nicht akzeptieren oder eine Mindestumsatz verlangen liegt an den vergleichsweise hohen Transaktionsgebühren die von der Akzeptanzstelle verlangt werden. Es könnte aber auch daran liegen das eine Kartenzahlung über die Kasse unmissverständlich und nachvollziehbar als zu versteuernder Umsatz erfasst wird.

05.05.2024

Das mit der Bezahlkarte ist ein erster Schritt gegen die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge. Leute mit Bürgergeld werden sich wohl auch kaum einen Eisbecher für 8,50 Euro leisten können oder wollen. Dann macht es doch nichts, wenn man das nur bar bezahlen kann. Mir reicht auch eine Kugel Eis auf die Waffel.

17.05.2024

Wenn jemand einen Schlepper vom Asylbewerbergeld zahlen muss, der wird bis zum St. Nimmerleinstag zahlen. Das ist doch ein Ammenmärchen, das uns Söder und Konsorten erzählen. Und eine Familie im Heimatland wird man davon auch nicht durchfüttern können. Auch ein Ammenmärchen von unseren Obermärchenerzählern. Der Mythos vom Wirtschaftsflüchtling hat soooo einen Bart. Wer z. B. auf seinem Land nichts mehr anbauen kann, weil es das Klima nicht mehr zulässt oder weil es einem Pakmölproduzenten wegnehmen – auch deswegen, weil wir nicht in die Pötte kommen – ist der dann ein Wirtschaftsflüchtling oder will er einfach nicht verhungern?

05.05.2024

Das finde ich schon richtig so. Das Geld ist nicht dazu da Schlepper zu bezahlen oder es heim zur Familie zu schicken. Und genau so läufts, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

17.05.2024

Genau so sehe ich das auch! Immerhin sind es unsere Steuergeld!