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  3. Maria von Welser im Interview: "Die Welt wäre besser, wenn mehr Frauen das Sagen hätten"

Interview
28.11.2023

"Die Welt wäre besser, wenn mehr Frauen das Sagen hätten"

Maria von Welser gründete und moderierte das erste Frauenjournal im deutschen Fernsehen "ML Mona Lisa".
Foto: Geisler-Fotopress, dpa

Maria von Welser setzt sie sich seit Jahrzehnten für Frauenrechte ein. Ihr neues Buch ist ein fiktiver Roman – doch Ähnlichkeiten zu ihrem Leben sind unverkennbar.

Frau von Welser, Ihr neues Buch trägt den Titel "Die Unbestechliche". War da der Filmtitel eines großartigen US-Spielfilms über die Watergate-Affäre Inspiration?

Maria von Welser: Nein. Der Titel war viel mehr ein Teamergebnis des Verlags, meiner Co-Autorin Waltraud Horbas und mir. Er hat uns am Ende einfach gut gefallen.

Wie viel der eigenen Biografie ist in die Figur der Hauptprotagonistin Alice eingeflossen, einer jungen Journalistin in München, die bei einem Lokalblatt 1968 ihre Karriere startet?

Welser: Da ist schon eine ganze Menge von meiner eigenen Geschichte drin – sicherlich mehr als die Hälfte.

Sie sind 1969 in den Beruf bei der Regionalzeitung Münchner Merkur gestartet. Wie war die Zeit damals. Oder besser: Wie nahmen Sie sie wahr?

Welser: Ich hatte damals gerade ein kleines Kind, war frisch verheiratet und habe einen neuen Job angefangen. Da ging es schon sehr lebhaft zu. In dem Buch kommt ja auch vor, wo mich die Redaktion damals als Erstes hinschickte: zu einer Leiche an einer Autobahnbrücke. Ich war seit Langem das einzige weibliche Wesen in der Redaktion. Männer, Männer, Männer … und dann nur wenige Volontärinnen. Das hat sich heute erfreulicherweise sehr geändert.

Über die Abendzeitung und den Bayerischen Rundfunk kamen Sie dann an eine Stelle, die Sie in der Republik bekannt machte: 1988 wurden Sie Gründerin und Moderatorin des ersten Frauenjournals im deutschen Fernsehen "ML Mona Lisa". Wie wichtig war das für Sie?

Welser: Logischerweise sehr wichtig. Denn ich habe gewusst, dass ich beim Bayerischen Rundfunk nicht weitergekommen wäre.

Wieso?

Welser: Erstens war ich eine Frau, zweitens geschieden. Ich hatte mich für eine Korrespondentenstelle in Rom beworben, weil ich Italienisch sprach, wurde aber nicht genommen. Ich hatte ja schon Hörfunk gemacht und eine Redaktion geleitet. Aber im Hinterkopf hatte ich immer die Idee, ein eigenes Magazin zu haben. Das war schon ein Wunschtraum. Und als das Angebot des ZDF kam, habe ich zugepackt.

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Mit Ursula von der Leyen, der heutigen Präsidentin der Europäischen Kommission, haben Sie vor 16 Jahren das Buch veröffentlicht: "Wir müssen unser Land für die Frauen verändern". Ist die Veränderung denn so eingetreten, wie Sie es sich gewünscht haben?

Welser: Nein. Schauen Sie, es gibt heute Gesetze, die regulieren sollen, dass in den Aufsichtsräten oder Vorständen mindestens 30 Prozent Frauen sitzen. Aber wir haben schon lange nicht mehr so wenige Frauen im Bundestag wie heute. Das ist doch abenteuerlich! Wir haben zwar Frauen im Kabinett, was wir auch Kanzler Scholz zu verdanken haben. Doch insgesamt gibt es viel zu wenig Frauen in Führungspositionen. Ich bin überzeugt, dass die Welt eine bessere wäre, wenn mehr Frauen das Sagen hätten. Von 193 Ländern werden aktuell nur 16 von Frauen regiert. Das sagt viel aus.

Was müsste sich ändern?

Welser: Ich glaube, Frauen fehlt manchmal der Mut zuzupacken. Ich habe in meinem beruflichen Leben und später auch beim Fernsehen als Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg Frauen Jobs angeboten. Die antworteten: "Was, das trauen Sie mir zu? Da muss ich doch erst einmal mit meinem Mann reden." Oder: "Es passt nicht in meine Lebensplanung." Ich würde mir wünschen, dass Frauen mutiger sind. Vor allem aber ist meiner Meinung nach immer noch der Staat gefordert: Es fehlen Kita-Plätze, Ganztagsbetreuungen, obwohl die per Gesetz jetzt Plicht sind im ganzen Land. Nur dann hängt nicht alles an den Frauen: Kinder, Haushalt und der Beruf.

Sie sagten in einem Interview, Bildung sei weltweit das einzige Rezept, damit Frauen "Gleichwertigkeit, Gleichberechtigung und ein menschenwürdiges Leben" erfahren. Reicht das aus?

Welser: Bildung und mehr Mut, die Dinge auf den Weg zu bringen – das wäre wichtig. Es gibt mindestens genauso viele Frauen wie Männer, die ähnlich begabt sind. Das ist also keine Geschlechtersache, sondern hat mit Erziehung und Sozialisation zu tun. Es ist doch verrückt: Es machen mehr Frauen als Männer das Abitur, und trotzdem gibt es viel mehr Männer in Führungspositionen! Da fehlt irgendwo was. Nur weil Frauen die Kinder bekommen, kann es nicht sein, dass sie den Job aufgeben.

Wodurch sind Sie politisiert worden?

Welser: Ich war als kleines Kind schon renitent und habe mich gegen Unrecht gewehrt. Meine Mutter soll gesagt haben, ich bräuchte Papi nur schön zu tun, um alles von ihm zu bekommen. Angeblich habe ich darauf geantwortet, ich sei nicht prostituierbar, obwohl ich damals wahrscheinlich noch gar nicht wusste, was das bedeutet. Aber es war das richtige Wort.

Lassen Sie uns zu einem anderen wichtigen Thema wechseln: Sie haben auch schon im Gazasteifen gearbeitet. War für Sie die Explosion der Gewalt erwartbar?

Welser: Es war nicht erwartbar, dass die Hamas diesen Terroranschlag auf Israel zwei Jahre vorbereitet. Wer hätte das ahnen können? Aber die Lage im Nahen Osten hat sich seit der Ermordung des früheren israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin 1995 wieder verschärft, das konnte man wahrnehmen. Es braucht eine Zweistaatenlösung, sonst wird es in diesem Raum keinen Frieden geben.

Zur Person: Maria von Welser wurde 1946 in München geboren. Ihre Mutter war Modejournalistin, ihr Vater Kaufmann und Kaiserlich-Japanischer Konsul. 1996 erhielt sie für ihre Berichterstattung über Frauen weltweit das Bundesverdienstkreuz. Ihr Roman "Die Unbestechliche" (432 Seiten, 21,99 Euro) erscheint am Donnerstag bei List Hardcover. In ihm geht es um die junge Alice, die Reporterin werden will – und für die damit "eine abenteuerliche Reise durch die deutsche Medienlandschaft" beginnt, wie es heißt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

28.11.2023

Das ist doch eine reine Geisterdebatte.

Realitätsfern und substanzlos, der Sache der Gleichberechtigung nicht dienend. Aber immerhin, für den einen oder die andere ist es Raum für eine gesellschaftliche Grundsatzfrage.

28.11.2023

Ich finde ja den Satz von Maria von Welser "Ich glaube, Frauen fehlt manchmal der Mut zuzupacken" nicht richtig. Weil damit sagt sie irgendwie, wir hätten einen eingebauten Fehler, und sie akzeptiert damit automatisch ein System wie in dem Lied "Du musst ein Schwein sein in dieser Welt".

Und die Überschrift des Artikels müsste eher andersrum heißen "In einer besseren Welt hätten mehr Frauen das Sagen". Also ich meine, wir bräuchten eine Gesellschaft, wo man mit anderen Charaktereigenschaften automatisch nach oben kommt als mit spitzen Ellenbogen. Wo dann eine Unternehmerin Frau Grupp, unterstützt von ihrem Mann, bei Maischberger sitzt. Oder wo nicht Natalie Amiri oder Kathrin Eigendorf Preise für ihre Arbeit in zweiter Reihe kriegen und oben Tom Buhrow sitzt, sondern umgekehrt. Ohne irgendeinen "Mut zuzupacken".

28.11.2023

CHRISTINA M. gut geschrieben .. bin ganz bei ihnen..

28.11.2023

So funktioniert das Leben aber nicht. Hunde die zum Jagen getragen werden müssen, sind keine guten. Es gibt immer diejenigen, die ambitionierter sind als andere bzw. eben solche, die lieber aus der zweiten Reihe heraus arbeiten. Menschen sind nicht gleich. Aber unter diese fallen Frauen wie Männer und man muss zum einen den heranwachsenden Mädchen zeigen, dass es auch in ihren Möglichkeiten liegt zu führen, anzuleiten, vorzusitzen und dann muss man ihnen fair und ohne das durch Seilschaften zu verhindern die Chance dazu geben.

28.11.2023

Wenn ich Frau Amiri wäre, ich möchte um keinen Preis mit Buhrow tauschen. Wenn jemand die Arbeit von Frau Amiri oder von Frau Eigendorf als "zweie Reihe" sieht, hat vom Journalismus keine Ahnung, denke ich.

28.11.2023

@ Maria Reichenauer: Ich meine aber "zweite Reihe" nicht räumlich, sondern von der beruflichen Position im Unternehmen. Weil sonst hätte ein einfacher ukrainischer Soldat, "an vorderster Front" in der ersten Reihe als Kanonenfutter, die Spitze der beruflichen Laufbahn als Soldat erreicht.

28.11.2023

@ Maja S.:
>> So funktioniert das Leben aber nicht. Hunde die zum Jagen getragen werden müssen, sind keine guten. Es gibt immer diejenigen, die ambitionierter sind als andere <<

Ich finde aber die Hündin, die bei "Wetten Dass" Zahlen lesen konnte, aber vielleicht kein Reh jagen kann, genauso gut. Ich kann in meinem Beruf auch besser mit Zahlen umgehen als charismatische Reden halten und Aufträge akquirieren wie der Geschäftsführer. Aber ich mach das glaub genauso ambitioniert, auf meine Weise.

28.11.2023

Oh, die Hündin kann bestimmt Rehe jagen. Sie ist ein Jagdhund. :-)

28.11.2023

Ups, stimmt. Eine kleine Münsterländerin :)

28.11.2023

Irrtum, Frau Welser. Das sollte als Kommentar reichen.

28.11.2023

Ich glaube nicht, dass die Welt besser wäre. Das ist auch nicht der Punkt. Auch Frauen sind nicht davor gefeit, Macht zu missbrauchen. Wichtig ist ein gutes Miteinander. Es geht nicht darum, einen Mann oder die Frau neben sich auszustechen, sondern es sollte immer darum gehen, miteinander ein Ziel bestmöglich zu erreichen. Das ist mein Fazit einer langen Berufstätigkeit. Ist nicht immer einfach, manchmal muss man auch über den eigenen Schatten springen und manchmal auch dafür auf die Barrikaden gehen. Ich habe alle Facetten erlebt, von Seiten der Männern wie von Frauen. Aber dieses ständige Bestreben, besser zu sein als ER oder SIE, das bringt einem doch nicht weiter. Es geht immer darum, für sich besser zu werden und dieses Wissen einzusetzen. Männer, die eine Frau mit Meinung und Sachkenntnis nur als Zielscheibe sehen, sind in meinen Augen einfach von gestern und waren es auch schon vor 50 Jahren, also immer schon ein wenig aus dem Nest gefallen. Manche merken es nur nicht, weil sie meinen, sie sind der beste und klügste überhaupt. Na ja, da muss man drüberstehen und manchmal auf dagegenhalten. Tatsache ist, es gab und gibt eine Menge Frauen, die etwas zu sagen hatten und haben und denen man auch zuhören sollte, ohne sie nur als FRAU wahrzunehmen – in der Kunst, in der Politik und in der Industrie. Nicht alle finde ich gut, muss ich auch nicht, ich finde ja auch nicht alle Männer schlecht.

28.11.2023

die Frauen die Kinder haben, können längere Zeit tatsächlich nur halbtags arbeiten, und es gibt einige die arbeiten ganztags, da bleibt dann kaum noch Zeit für die Kinder, und leider ist es immer noch so, dass Frauen, die den gleichen Job machen, schlechter bezahlt werden, und wenn sich Frauen dann tatsächlich in Führungspositionen gebracht haben, werden Sie als dominant wahrgenommen, gell Herr Wildegger

28.11.2023

Liebe Frau Gisela B.
darauf muss ich doch noch einmal eingehen und antworten, warum und weshalb ich das Wort "dominant" in meinem Beitrag verwendet habe. Bestimmt "nicht deshalb" wenn wirklich gescheite Frauen eine Führungs-Position im Betrieb erreichen, weil Sie nur für die Karriere leben und meist deshalb auch "keine Kinder" haben. Diese Frauen zahlen aber auch einen entsprechenden Preis dafür, eben, dass Sie in der Regel unverheiratet sind. Eben weil Sie für ein normales Familienleben "nicht geschaffen" sind,
weil die Karriere wichtiger ist als Familie. In meinem letzten Job hatte ich die letzten Jahre keinen "Dänischen Verkaufsleiter" von Pressalit mehr, sondern eine Deutsche Verkaufsleiterin, die dann auch die Chefin in der Niederlassung in Elmshorn war.
Ich habe mich mit Ihr sehr gut verstanden und zusammen mit Ihr auch meinen Nachfolger ausgesucht/ausgewählt und Sie hat den genommen, den ich selber empfohlen habe. Ich würde im Nachhinein Sie bestimmt nicht als "dominant" bewerten, sondern nur als sehr ehrgeizige Frau (ist ja ca. 20 Jahre jünger als ich) die nur für die Firma lebt und damit glücklich ist.

Jetzt Frage an Sie Frau Gisela B. Warum und weshalb gibt es eigentlich sehr viele unverheiratete Frauen (Gleiches gilt natürlich auch für Männern) und da denke ich eben, dass die "Dominanz bei beiden Geschlechtern" schon eine gewichtige Rolle spielt. Denn welcher Mann, oder aber welche Frau, will sich ständig in der Partnerschaft total "unterbuttern" lassen? Und deshalb habe ich von "dominant" geschrieben und ich glaube da gibt es Einige (auch hier) mit "Denen ich bestimmt nicht" zusammen leben könnte, oder gar würde, Nein!

28.11.2023

Da haben wir Deutsche ja nur gute Erfahrungen gemacht: Merkel, von der Leyen, Lambrecht, Kramp-Karrenbauer....................

28.11.2023

Ja, Wilhelm II, Hitler, Bismarck, usw. waren echte Sternstunden der Deutschen Geschichte. Ihre Politik zahlten hunderttausende bis mehrere Millionen mit dem Tod. Aber für manche sind halt Staatsmänner, die Kriege betreiben, große Persönlichkeiten. Bekommen diese doch den Zusatz "der Große" und als einzige Frau kann da nur Katharina "die Große" mithalten.

28.11.2023

Wenn mehr Frauen das sagen hätten wäre die Welt um keinen Deut besser.. denn solange Frauen besser sein wollen wie die Männer.. solange funktioniert es nicht. Wir haben unwahrscheinlich gute, hochgebildete, Frauen die wissen was sie sagen und tun.. nur denen hört keiner zu ob Ärztin, Lehrerin, Geschäftsführerin, Wissenschaftlerin usw... Prof. Dr. Nora Zech 43 Jahre, dieses Jahr verstorben, eine Wirtschaftswissenschaftlerin, Ökonomien.. eine Frau der Männer wie Frauen zugehört haben, die einen in ihren Bann zog, die authentisch war.. Warum hört man von denen so wenig .. immer nur von jenen mit aufgespritzten Schlauchlippen, Hintern, kiloweise Schminke, Nackt und einen IQ von trocken Brot.. Es sind die Medien die dieses Frauenbild billig und willig zeigen.. ab und an mal ein eine intelligentere Frau.. Ich stehe viel auf der Straße und demonstriere für Themen die wichtig sind.. wenn sich eine Frau neben mich stellen würde und sich die Bluse aufreißen und nackig macht, würden in kürze zehn Kameras und Journalisten da stehen
Und dann noch der Stutenkampf wo eine der anderen nichts gönnt, wer ist die schönere, die bessere oder gegenseitig denunzieren.. Wenn Frauen etwas erreichen wollen in dieser Männerdomäne dann sollten sich Solidarisieren und nicht gegenseitig bekämpfen.. Wir können auf den Straßen sehen was an Weiblichkeit nachkommt.. den jungen Mädchen fehlt es an Vorbildern, außer den vielen Heidi Klums, Meedchen, Katzenberger usw.. der Welt ist wenig zu sehen.

28.11.2023

Wo Sie recht haben Frau Marianne B.
da haben Sie auch recht und mein "Respekt" gilt Ihne für Ihre "überdeutlichen Worte" und die Bestätigung weshalb die meisten Männer wohl so "dominante Frauen die es leider auch hier gibt" einfach "nicht abhaben" können!
Ja, das haben Sie in Ihrem Beitrag sogar "sehr gut" erklärt, Danke!
Ob sich diese "dominanten Frauen hier im Forum" jedoch auch die Bluse aufreißen würden, das nun wieder halte ich schlicht und einfach, wohl für ein "Gerücht" Ja!

28.11.2023

Bis jetzt hat sich keine Frau auf meinen Kommentar gemeldet.. ich habe von den Frauen der Welt geschrieben und nicht von den Frauen hier im Forum und ob die mir recht geben würden steht in den Sternen.. !

28.11.2023

diese Stutenbissigkeit ist wohl jeder Frau bekannt, und ich finde es auch bedenklich, dass immer mehr junge Mädchen, sich Botox in die Lippen spritzen, um dem gängigen Schönheitsbild zu entsprechen, dies nur als Beispiel.
Wovor ich allerdings allergrößten Respekt habe, vor den Frauen im Iran, Frauen, Leben, Freiheit,

28.11.2023

Hier bin ich. Ich stimme Ihnen zu. Sowohl, dass Frauen in Machtpositionen nicht unbedingt 'besser' agieren als Männer -
Beispiele gibt es, ich kenne persönlich solche - als auch, dass sich Frauen gerne gegenseitig in den Rücken fallen.

Das war ja schon zu Beginn der Emanzipation so (Stichwort Esther Vilar - der dressierte Mann) und setzt sich heute, da viele Frauen, die Errungenschaften als Selbstverständlichkeit ansehen, fort. Wo Intelligenz und Bildung nicht vorhanden ist, ist es eben verlockend, mit den körperlichen Reizen punkten zu können.

28.11.2023

auch interessant, was Maja S. schreibt, übrigens hatte ich das Buch mal gelesen, die Uni hat dann irgendwann mal die Frauenquote eingeführt, möchte hier nicht lästern, Fakt ist, dass ich beruflich tatsächlich lieber mit Männern zusammengearbeitet habe, insgesamt ein Thema über das man stundenlang schreiben könnte. Wünsche einen schönen Tag.

28.11.2023

Gisela B. Sie wissen schon dass sich die Mädchen im Iran zum 15ten Geburtstag eine Nasen OP wünschen, auch bekommen, weil es ein gängiges Schönheitsideal dort ist.. Und es gehen genauso viele auf die Straße wie bei uns.. wenige haben den Mut.. !

28.11.2023

@Marianne B.
Eine Frau, die im Iran derzeit auf die Straße geht, braucht nicht nur Mut, denn sie ist akut mit Folter und Tod bedroht. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den Verhältnissen hier.

28.11.2023

Tja. Frau Marianne B.,

Sie stehen am falschen Ort und gar noch angezogen.

Ein durchsichtiges "Hinguckerkleid" bei "geeignet"
erachteten Veranstaltungen -

und die Presseaufmerksamkeit ist Ihnen sicher : - ( (

28.11.2023

"Die Welt wäre besser, wenn mehr Frauen das Sagen hätten"

Hat das nicht etwas sexistisch nach dem Motto, weg von Intellekt und hin zur Qualifikation durch Geschlecht?

Ein (politisches) Amt sollte ausschließlich anhand der Qualifikation und nicht dessen besetzt werden, was sich in der Hose verbirgt.

Aber ich sehe schon, die mir innewohnende naive Idee der Gleichheit der Geschlechter ist heutzutage wohl out, nicht woke.

28.11.2023

Vielleicht sollten sie mehr von Hirn.. statt was man in der Hose hat sprechen.. Mich interessiert nicht ob Mann oder Frau für mich sind alle gleichwertig .. es kommt darauf an wie jeder seine Prioritäten setzt und was Mann /Frau daraus macht..
Eine Frau ist eine Frau und ein Mann ist nun mal ein Mann und was hat das mit Sexismus zu tun.. was sehe ich in meinen Gegenüber nur sexuelles oder noch etwas anderes.. ?