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Interview
13.04.2022

Gott? Für die Katholische junge Gemeinde nicht nur ein „alter weißer Mann"

Ein Mann fotografiert in New York einen Ausschnitt aus den Wand- und Deckengemälden der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo. Gott wird darin als Mann dargestellt. Für die Katholische junge Gemeinde greift das zu kurz.
Foto: Nancy Kaszerman, dpa (Archivbild)

Plus Die Katholische junge Gemeinde will künftig von „Gott+“ sprechen. Emily Klotz hat das als Delegierte des Diözesanverbands Augsburg mitbeschlossen. Aber warum?

Frau Klotz, die Katholische junge Gemeinde (KjG) hat unlängst beschlossen, Gott künftig als „Gott+“ zu bezeichnen. Was steckt dahinter?

Emily Klotz: Wir wollen einfach deutlich machen, dass das Bild des alten weißen Mannes theologisch zu kurz greift. Menschen sind individuell und so individuell sind auch deren Gottesbilder. Dem soll Rechenschaft getragen werden. Es geht uns um eine Erweiterung, um eine Anpassung an die Lebensrealitäten der individuellen Gläubigen. Das heißt, wessen Gottesbild das eines alten weißen Mannes ist, dem wird das nicht weggenommen und dem wird das auch nicht vorgeworfen. Es geht uns wirklich nur um eine Erweiterung, dass auch andere Gottesbilder möglich sind und gedacht werden können. Deshalb auch das Plus.

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