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  3. Interview: Markus Söder: "Grüne sollten Schuld nicht immer nur bei anderen suchen"

Interview
01.03.2024

Markus Söder: "Grüne sollten Schuld nicht immer nur bei anderen suchen"

Ministerpräsident Markus Söder sprach bei AZ Live im Kleinen Goldenen Saal in Augsburg unter anderem über sein Verhältnis zu den Grünen
Foto: Bernhard Weizenegger

Bayerns Ministerpräsident fordert die Grünen zu ein bisschen mehr Demut auf. Trotz der harten Auseinandersetzungen stellt er aber auch klar: Die politischen Feinde kommen von rechts.

Herr Söder, in Deutschland erleben wir die Bauern-Demos, Eisenbahner- und Fluglotsenstreiks, jetzt die großen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus. Wie erklären Sie sich diese Daueraufgeregtheit, die wir gerade erleben? 

Markus Söder: Dafür gibt es einen Grund. Dem Land geht es schlechter als früher. Der Bundesfinanzminister sagt offen, es herrsche Panik in der Wirtschaft, Deutschland sei abgestiegen und nicht mehr Weltspitze. Der Bundeswirtschaftsminister sagt, die Lage sei mehr als trostlos. Auffällig ist aber, dass alle Länder um uns herum ein Wirtschaftswachstum haben, nur wir fallen ab. Dieser Grund ist also hausgemacht. In Berlin werden viele Beschlüsse auf Kosten der Mitte der Gesellschaft gefasst, daher ist ein Teil der Aufregung verständlich. Zum Beispiel die einseitigen Sparbeschlüsse zulasten der Landwirtschaft, das völlig verkorkste Heizgesetz und ein überzogenes Bürgergeld, das vom Arbeiten eher abhält, als dazu motiviert.

Es gibt doch aber auch Trends, die gegen Deutschland laufen, für die die Bundesregierung nichts kann. Die Schwierigkeiten mit China, die Deutschland als Exportnation besonders treffen, der Mangel an Fachkräften und schließlich – und das sind wir möglicherweise schon wieder bei der Ampel – die hohen Energiepreise. Was kann man gegen diese Trends tun? 

Markus Söder: Wir können sie nicht ignorieren. Deshalb braucht es Vernunft und Pragmatismus, anstatt stur an parteipolitischen Ideologien festzuhalten. Stichpunkt Energie: Wir könnten unsere Kernkraft für die Zeit der Krise nutzen. Die Ampel aber importiert stattdessen lieber Atomstrom aus dem Ausland und reaktiviert zusätzlich umweltschädliche Kohlekraft. Das verteuert den Preis und verschlechtert die CO2- Bilanz – ein hausgemachtes Problem. Stichwort Fachkräftemangel: In den Niederlanden sind etwa 70 Prozent von Menschen auf der Flucht in Arbeit, in Deutschland ungefähr 20 Prozent. Ein Grund: Das Bürgergeld ist zu hoch. Deshalb muss es komplett überarbeitet werden mit der Rückkehr zur Sozialhilfe. Und schließlich: Es ist ein schwerer Fehler, in der Krise die Steuern zu erhöhen wie zum Beispiel bei der Gastronomie oder der Erbschaftsteuer. Wir müssen vielmehr die Energiesteuern senken und unsere Unternehmen zusätzlich entlasten. Doch leider ist der ökonomische Sachverstand in Berlin begrenzt.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, hat in einem Interview mit unserer Redaktion kürzlich gesagt: „Meine Sorge ist, dass wir bei einer weiteren Abwanderung der Industrie vieles in diesem Land nicht mehr im gewohnten Maße leisten können, von Sozialleistungen bis zu Verteidigungsaufgaben. Darauf ist unsere Gesellschaft nicht vorbereitet.“ Hat er recht? 

Markus Söder: Natürlich. Wir haben so viele Menschen in Arbeit wie noch nie, die aber weniger arbeiten als früher. Nur mit Teilzeit und Home-Office werden wir im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. Die Ampel muss deshalb den richtigen Rahmen setzen. Unser Vorschlag: Überstunden steuerfrei machen! Damit honorieren wir Leistung, anstatt sie zu bestrafen. Jede Regierung muss sich fragen: Was nützt uns ökonomisch und welche Entscheidungen sind dafür notwendig? Mit den richtigen Antworten werden wir die Krisen hinter uns lassen. Die Substanz in Deutschland ist weiterhin groß, aber die Ampel muss endlich das Richtige tun und nicht ständig über das Falsche reden.

Warum blockieren Sie dann das Wachstumschancengesetz im Bundesrat? Es soll Bürokratie abbauen, ein wenig Steuererleichterung bringen. Es ist sich nicht der große Wurf, aber möglicherweise ja ein Schritt in die richtige Richtung.

Markus Söder: Mit Verlaub: Das ist ein Micky-Maus-Gesetz. Wir wollten eine viel größere Entlastung, aber das wurde im Vermittlungsausschuss alles abgelehnt. Der Freistaat Bayern wird noch einmal einen Vorschlag machen: eine große Steuerreform, eine große Entlastung und einen großen Anschub für die Wirtschaft. Dann werden wir sehen, ob die Ampel-Parteien zustimmen.

Sie glauben nicht daran?

Markus Söder: Das würde mich wundern, weil Grüne und FDP einfach nicht harmonieren – außer, wenn es um Cannabis geht. Und Kanzler Olaf Scholz ist ein seriöser und kluger Mann, doch leider verweigert er die Kommunikation mit der Bevölkerung. Ein Bundeskanzler muss seine Entscheidungen begründen und zeigen, wohin der Weg führt. Stattdessen lässt er die Menschen ratlos zurück.

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Ist es denn in Wahrheit nicht so, dass die Menschen schon Veränderungen wollen, aber am liebsten nicht bei sich selbst – Beispiel Windräder?

Markus Söder: Das Phänomen gibt es natürlich. Umso wichtiger ist es, nicht über die Köpfe hinweg zu entscheiden, sondern die Menschen mitzunehmen.

Sie schließen eine Zusammenarbeit mit den Grünen unter allen Umständen aus. Auch wenn Sie die Partei eines Tages für eine Regierungsmehrheit im Bund brauchen?

Markus Söder: Die Grünen haben einen grundsätzlich anderen Politikansatz als wir. Wenn die Union in den Wahlkampf geht und sagt, wir wollen mit den Grünen, heißt das für viele Wähler: Wer Schwarz wählt, bekommt Grün. Damit werden wir als Union keinen Erfolg haben. Sondern: Wir brauchen Union pur – nur so werden wir unser bestes Ergebnis erzielen. Die Grünen sind unser demokratischer Wettbewerber. Der Feind aber ist die AfD-Funktionärsriege um Björn Höcke, denn diese Gruppe will eine andere Gesellschaft und einen komplett anderen Staat. Sie will raus aus der EU, raus aus der Nato und hin zu Putin mit dramatischen Folgen für unsere Freiheit und unseren Wohlstand. Höcke hat gesagt, er sei dagegen, dass Kinder mit einem Handicap zusammen mit anderen Kindern unterrichtet werden, weil sie nicht normal seien. Das ist einfach eklig. Und es ist erst der Anfang.

Die Wut, die den Grünen in diesen Tagen entgegenschlägt, ist ja schon außergewöhnlich. Sie halten die Klagen darüber für mimosenhaft. Warum stellen Sie sich als Demokrat nicht klar hinter Ihre Mitbewerber?

Markus Söder: Das tue ich immer. Wer das Recht verletzt, muss mit dem Rechtsstaat rechnen. Das gilt für Klima-Kleber genauso wie bei Bauern-Protesten, da gibt es in Bayern keinen Zweifel. Aber natürlich geht es in der Landwirtschaft ein bisschen rustikaler zu als bei einem Cello-Quintett. Uns bei der CSU wurde auch schon ein Misthaufen vor die Türe gekippt. Mein Rat an die Grünen ist, ein bisschen demütiger aufzutreten, ein bisschen mehr zuzuhören und nicht immer nur die Schuld bei anderen zu suchen. 

Aber wenn, wie in Hirschaid, wo ein Kreisverband wegen massiver Störungen seine Versammlung abbrechen musste, ehrenamtliche Politiker betroffen sind, die keine Personenschützer haben, sollte sich da ein Ministerpräsident nicht hinstellen und Flagge zeigen?

Markus Söder: Wir beschützen die Grünen, wo es nur geht. Aber wenn sie etwas falsch machen, darf man das auch ansprechen. Das ist doch bei mir genauso. Denken Sie an 2018, was mir in der Migrations-Debatte vorgeworfen wurde…

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… unter anderem der Begriff „Asyltourismus“.

Markus Söder: Markus Söder, der Hetzer, hieß es damals, besonders seitens der Grünen. Damals wurde gegen uns demonstriert, wir haben das ernst genommen und einen Teil der Politik geändert. Ich habe auch meine Sprache geändert, weil ich gemerkt habe, das verletzt Menschen. Umgekehrt wäre es von den Grünen jetzt ein Signal, zuzugeben, dass auch manches, was sie tun, nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Ein Leser hat 30 Liter Bier gewettet, dass Sie am Ende doch als Kanzlerkandidat zur Verfügung stehen, wenn es brennt. Gewinnt er das Bier?

Markus Söder: Da muss ich ihn enttäuschen. Ich bin glücklich in Bayern, da gehöre ich hin, da kenne ich fast jedes Dorf. Mein Motto: Ein bayerischer Ministerpräsident ist für Bayern da – und muss in Deutschland ab und zu nach dem Rechten schauen. (lacht)

Markus Söder ist zu Gast bei AZ-Live. Im Interview stellt er sich am Dienstagabend nicht nur den Fragen von Andrea Kümpfbeck und Peter Müller, sondern auch denen unserer Leserinnen und Leser.
8 Bilder
Markus Söder bei AZ-Live: Die Bilder des Abends
Foto: Bernhard Weizenegger

Blicken wir über die Landesgrenzen, auf den Krieg in der Ukraine. Der Kanzler lehnt die Lieferung des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine ab, viele andere deutsche Politiker sind dafür, darunter auch Sie. Warum?

Markus Söder: Gegenfrage: Ergibt es Sinn, viele Waffen zu liefern und dann zu sagen, aber eine ganz bestimmte liefere ich nicht? Taurus ist eine hochwertige Waffe, aber keine Atombombe. Der Krieg ist gerade in einer schwierigen Phase, den Ukrainern geht die Munition aus. Es ist beschämend für den ganzen Westen, dass wir seit zwei Jahren sagen, Russland dürfe nicht gewinnen, und dann scheitert es an Munition. Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit. Ich lehne den Einsatz deutscher Bodentruppen in der Ukraine entschieden ab, aber mit Taurus könnte man die russische Überlegenheit an der einen oder anderen Stelle ausgleichen. 

Sie sind ja ein 110-prozentiger Politiker. Können Sie sich auch ein Leben ohne Politik vorstellen? 

Markus Söder: Ein Leben ohne Amt kann ich mir sicher vorstellen. Es wird aber hoffentlich noch einige Jahre dauern, bis es so weit ist. (lacht). Politik wird mich immer interessieren. Sie ist spannend, faszinierend – und man kann etwas bewegen. Ich empfinde es als großes Privileg, dass ich das machen und für die Menschen arbeiten darf.

Politik ist aber auch der Schauplatz von Neid, Intrigen, Niederlagen… 

Markus Söder: Es bringt nichts, nachtragend zu sein. Wer immer nur mit schlechten Erinnerungen herumläuft und einen Rucksack voll negativer Gefühle herumschleppt, läuft irgendwann krumm und bucklig – und das will ich nicht. Ich will mir immer eine Freude auf den nächsten Tag bewahren.

Markus Söder in Augsburg zu Gast bei AZ Live im Kleinen Goldenen Saal. im Gespräch mit Chefredakteurin Andrea Kümpfbeck und Chefredakteur Peter Müller,
Foto: Bernhard Weizenegger

Zur Person: AZ Live heißt das Gesprächsformat, in dem sich Ministerpräsident Markus Söder, 57, am Dienstagabend vor Publikum den Fragen unserer Leserinnen und Leser sowie von Chefredakteurin Andrea Kümpfbeck und Chefredeakteur Peter Müller stellte. 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

05.03.2024

Auch ich möchte mir den Satz nochmal auf der Zunge zergehen lassen: "Mein Rat an die Grünen ist, ein bisschen demütiger aufzutreten, ein bisschen mehr zuzuhören und nicht immer nur die Schuld bei anderen zu suchen." Wusste gar nicht, dass der Söder Markus so einen Humor hat... unser Ausbund an Demut! Drum gibts auch so wenig Fotos von ihm und kaum einen Blog. Zuhören tut er ja so gern und die Schuld sucht er gar nie nicht bei anderen, vor allem nicht bei den Grünen. Ja so a bescheidener Mo ...

01.03.2024

"Ein bisschen demütiger auftreten, ein bisschen mehr zuhören und nicht immer nur die Schuld bei anderen suchen".
Das sagt ein Ministerpräsident, der selber nur noch populistisch herumpoltert, niemandem zuhören will und bei fast allem, was seiner Meinung nach schief läuft,
die Schuld bei der Ampel und vor allem bei den Grünen sucht. Ja gehts denn noch?
Söder sollte lieber schauen, dass er seinen eigenen Laden in Ordnung hält und im Griff hat. Kein anderer MP in der Bundesrepublik führt sich so auf wie er. Eine Schande. Mit seinem unsäglichen Handeln qualifiziert er sich zusehends nur immer mehr selber ab. NIcht nur als Ministerpräsident und Möchtegern-Kanzlerkandidat.

02.03.2024

Auf Kritik reagieren Grüne seltsam empfindlich, auch hier im Forum. Warum wohl? Weil sie in ihrem absoluteren Weltbild keinen Widerspruch dulden. Eigene Fehler sind praktisch ausgeschlossen.
Da hilft eigentlich nur noch den grünen Mief in die außerparlamentarische Opposition zu schicken. Wer sich nicht am demokratischen Meinungsaustausch konstruktiv beteiligen kann, sollte lieber wieder Pullover stricken.

02.03.2024

ja Frau L auf Kritik an den Blauen, reagieren Sie ja auch immer so seltsam empfindlich, aber Sie scheinen des Weltbild der grünen haargenau zu kenne.

01.03.2024

Die Grünen sollten nicht immer die Schuld bei anderen Suchen?? Ich denke Herr Söder das ist nicht Ihr ernst, oder??? Ich glaube das können auch Sie besonders Gut und deshalb habe ich mich von der CSU abgewandt. Fehler hat auch eine CDU/CSU gemacht und das echt viele all die Jahre und Sie schieben alles den Grünen in die Schuhe, finde ich alles andere als toll! Meine Meinung dazu, wenn Deutschland endlich wieder auf die Beine kommen soll helfen keine Schuldzuweisungen, sondern deutliche Lösungen aller Parteien zu suchen und finden und das so schnell wie Möglich und Unabhängig zu werden von Diktatorischen Ländern. Ich denke Deutschland kann das schaffen und da gehört Anstand und Respekt und Vorschläge aller Demokratischen Parteien dazu, vor allem Vertrauen und nicht Hass und Hetze. Wir haben doch sehr gut ausgebildete Menschen die sich hier in Deutschland einbringen, alle Berufsgruppen sind gefragt.

01.03.2024

Sie haben es verstanden Klemens, deshalb die Nockberg-Predigt von Schafroth und warum ich speziell diese so gut fand.

01.03.2024

"Ich bin glücklich in Bayern, da gehöre ich hin, da kenne ich fast jedes Dorf. Mein Motto: Ein bayerischer Ministerpräsident ist für Bayern da …"
Das hat er mantraartig vor der letzten Bundestagswahl auch gesagt und dann das Kandidatenkarussel zum Kentern gebracht. Und jetzt fängt er wieder so an ... ich mag Merz nicht, aber ich denke, der ist ein anderes Kaliber. Und Wüst steht bereits in den Startlöchern, wenn Merz irgendwie Schwäche zeigt. Die brauchen ihn schlicht und einfach nicht – aber er positioniert sich doch schon wieder, man merkt es deutlich … er soll sich um Bayern und seine Defizite kümmern und sich nicht ständig produzieren, als wäre er bereits der nächste Kandidat der Union. Er kann Habeck nicht das Wasser reichen, auch wenn er noch so poltert, und Merz sowie Wüst sind auch nicht auf der Brennsuppe dahergewschwommen.

01.03.2024

Außer grenzwertigen Sprüchen und schwindelerregenden Pirouetten hat dieser "Wirtschaftsexperte" wenig zu bieten.

Wer wie er die deutsche Umweltministerin, die selbst unter dem DDR-Regime zu leiden hatte mit Margot Honecker vergleicht hat sich für den politischen Diskurs selbst disqualifiziert . . .

01.03.2024

Phönix: Söders Sitznachbar auf dem Podium: Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck (Grüne). Der wird daraufhin vom Moderator gefragt, ob es nicht denkbar sei, dass Habeck als Wirtschaftsminister doch für zumindest einen begrenzten Zeitraum für mehr Kernenergie sei.
Habeck spricht daraufhin fünf Minuten lang und zerpflückt die Argumente Söders in einer Form, dass der entsprechende Ausschnitt der Phoenix-Übertragung im Netz inzwischen viral geht. Allein auf X wurde das Video bis jetzt 1,5 Millionen Mal angezeigt.

01.03.2024

Bei solchen Auftritten sieht man, wie limitiert Söder inhaltlich und intellektuell ist. Im Bierzelt kann er groß aufsprechen, weil ihm da keiner widerspricht. Neben einem Fachmann wie Habeck sieht Söder dagegen alt aus, da fehlt einfach die Substanz. Als Kanzler wäre Söder deswegen ungeeignet. Hier der Link zum Anschauen:

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/video-mit-schlagabtausch-zu-atomkraft-geht-viral-in-diesen-f%C3%BCnf-minuten-zerpfl%C3%BCckt-robert-habeck-die-argumente-von-bayerns-regierungschef-markus-s%C3%B6der/ar-BB1j94Xb

01.03.2024

Sie haben es erfasst, Wolfgang L. wenigstens dort konnte ich helfen, und Habeck hat es auf den Punkt gebracht

01.03.2024

Gisela L., was ich mir bei solchen Auftritten Söders immer denke: Wenn der ebenso wirr denkt, wie er spricht, wenn er nicht vom Blatt ablesen kann, dann gute Nacht! Wie kommt solch ein Mann auf die Idee, dass er Bundeskanzler kann?

01.03.2024

@ GISELA B. u. WOLFGANG L.

Dieser Link scheint mir etwas augenfreundlicher und vollständiger. Besser konnte Habeck den Dampfplauderer Söder nicht vorführen. Inzwischen bin ich überzeugt, wir hatten in Bayern seit Ende WK 2 noch keine schlechtere Regierung als dieses Triumvirat Söder-Aiwanger plus inzwischen immer häufiger dabei Bauernministerin Kaniber, mit der man offenbar Größeres vorhat . . .

https://twitter.com/NurderK/status/1762830373099122694?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1762830373099122694%7Ctwgr%5Eb758548e61783d39e17a278a6dd801454b144973%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.businessinsider.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Fatom-zoff-video-geht-viral-hier-zerpflueckt-robert-habeck-markus-soeder%2F

01.03.2024

Herr Söder sollte die Schuld nicht immer bei anderen suchen. Seite über 2 Jahren hetzt und blockiert Herr Söder mit billigen Trampismus gegen die Regierung. Dabei gibt's in Bayern mehr als genug Probleme zu lösen. Aber es ist nämlich viel leichter anderen Schuld für alles in die Schuhe zu schieben als selbst Mal was anzupacken.
Dabei ist es dann besonders erbärmlich, wenn man eigene Entscheidung, die man jetzt nicht mehr so toll findet unserer Regierung in die Schuhe zu schieben. Der Atomausstieg wurde von Herrn Söder selbst mit entschieden und mit getragen. Er wollte sogar zurück treten wenn dieser Aufstieg nicht bis 2022 vollzogen ist. Das hat Herr Söder so gesagt. Schade dass auf seine Versprechungen kein Verlass ist. Da hatte er Bayern wirklich Mal nach vorne bringen können.

01.03.2024

auch darum ging es bei Herrn Habeck bei der Handwerksmesse, Habeck sagt Herr Söder Sie wollten doch den Atomausstieg, Söder dann, woher wollen Sie das wissen? weiß doch jeder in Bayern, dass Söder dann zurücktreten wollte, egal, wohin kommt das Atommüllendlager, schöne strahlende Zukunft

01.03.2024

„Meine Sorge ist, dass wir bei einer weiteren Abwanderung der Industrie vieles in diesem Land nicht mehr im gewohnten Maße leisten können, von Sozialleistungen bis zu Verteidigungsaufgaben. Darauf ist unsere Gesellschaft nicht vorbereitet.“

Das ist die bittere Wahrheit. Wer heute für einen starken Sozialstaat ist, der muss zuallererst für eine starke Wirtschaft sein. Der mangelnde Sachverstand im Wirtschaftsministerium wurde richtigerweise von Herrn Söder genannt. Warum kann man das Erfolgsmodell Bayern nicht auf den Bund übertragen? Wenn die CSU schon nicht Kanzler stellen soll, dann muss sich Merz wirklich zu 100 Prozent an Bayern orientieren. Es darf keine ideologischen Tabus mehr geben. Ein Spitzen Interview von einem Spitzen Politiker!

01.03.2024

>>Der mangelnde Sachverstand im Wirtschaftsministerium wurde richtigerweise von Herrn Söder genannt. Warum kann man das Erfolgsmodell Bayern nicht auf den Bund übertragen? <<

Ach, das Wirtschaftsministerium unter Herrn Aiwanger ist ein Erfolgsmodell? Komisch, dass das die heimische Wirtschaft nicht so sieht.

01.03.2024

dann muss sich Merz zu 100 % an Bayern orientieren, und wenn er das nicht macht, schon eine Idee, was dann passiert, glauben Sie im Ernst, dass Merz nicht weiß, wer der bayrische Wirtschaftsminister ist

01.03.2024

Herr Aiwanger muss doch nicht viel machen in Bayern. Die meisten Probleme bayerischer Wirtschaft werden in Berlin verursacht. Alleine die Zerstörung des Wohnungsbaus ist ein Desaster. Der Markt ist um 90 Prozent eingebrochen, weil niemand weiß was für Belastungen kommen. Vonovia hat alle Bauprojekte gestoppt und muss verkaufen. Keine Investoren, keine Liquidität und keine Aussicht auf Besserung.

Noch haben wir einen starken Mittelstand, aber wenn die Ampel so weiter regiert, bald nicht mehr. Söder will ja auf die Ampel im Vermittlungsausschuss zugehen. Schau ma mal, dann sehen ma scho!

01.03.2024

Wer heute für einen starken Sozialstaat ist, der muss zuallererst für eine starke Wirtschaft sein.

Die starke Wirtschaft liebt einen starken Sozialstaat, denn diese Steuerausgaben ist für ihre Binnenkonjunktur wie Selbstbedienung außerhalb der Tarifautonomie!

01.03.2024

"Selbstbedienung"

Sie haben Wirtschaft nicht verstanden. Wenn keiner mehr eine Dienstleistung erbringt, dann haben Sie auch nichts mehr zu besteuern. Die Wirtschaft ist ein Kreislauf und darf nicht zum Stehen kommen. So wie ihr Körper. Sie können nicht nur einschnaufen, man muss auch ausatmen. Das sind Zyklen, von denen alle profitieren. Auch die letzte Gehirnzelle.

01.03.2024

"Wenn die CSU schon nicht Kanzler stellen soll, dann muss sich Merz wirklich zu 100 Prozent an Bayern orientieren."

Ich mag den Merz nicht, aber so bescheuert ist er ganz sicher nicht.
Söder weiß genau, dass sich Beratungsresistente leicht mit verzerrten und längst überholten Argumenten überzeugen lassen. Auf diese Weise meint Söder wohl, dass er weiterhin einen lahmenden Gaul reiten kann.

01.03.2024

@ NICOLA L.

"Die Wirtschaft ist ein Kreislauf und darf nicht zum Stehen kommen. . . . So wie ihr Körper. Sie können nicht nur einschnaufen, man muss auch ausatmen. Das sind Zyklen, von denen alle profitieren. Auch die letzte Gehirnzelle."

Da könnten sie recht haben. An manchen Beiträgen ist die Konjunkturdelle bereits deutlich erkennbar . . .

01.03.2024

Ich habe es allmählich begriffen, die einzige die, die die Wirtschaft wirklich versteht sind Sie Nicola L. , erst einschaufen dann ausatmen, nur keine Schnappatmung, und das letzte was die Wirtschaft jetzt braucht ist ein Dexit, schönen Gruß an den Spitzenpolitiker Söder, den wenigstens kapiert, was es mit der AFD so auf sich hat.

01.03.2024

Merz soll sich an der bayerischen Wirtschaft orientieren? An dem, was Aiwanger da zusammenstöpselt? Mit einem Ministerpräsidenten, der sich auf der Handwerksmesse blamiert bis auf die Knochen, wenn Habeck ihm die (Strom)Welt erklärt? Und wenn Merz nicht so will wie Söder? Schließen wir uns dann Österreich an oder was? Schön, dass Sie mich mal wieder zum Lachen gebracht haben.