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Kempten
14.12.2021

Prozess um Tierschutzskandal im Allgäu: So lautet das Urteil

Über Monate hinweg wurden Rinder vernachlässigt.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

Im ersten Prozess zum Allgäuer Tierschutzskandal sind drei Landwirte am Landgericht Kempten zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Sie waren offenbar überfordert.

Am Dienstag um 11.35 Uhr stand das Urteil im ersten Prozess zum Allgäuer Tierschutzskandal am Landgericht in Kempten fest. Für die Verantwortlichen des Familienbetriebs, ein Ehepaar und seinen erwachsenen Sohn, seien die Strafen von einem Jahr und drei Monaten bis zu einem Jahr und acht Monaten "angemessen und ausreichend", sagte der Vorsitzende Richter, Christoph Schwiebacher, am Dienstag.

Tierschutzskandal im Allgäu: So lautet das Urteil gegen die Landwirte

Die drei Angeklagten müssen außerdem Geldbußen von insgesamt 7800 Euro an gemeinnützige Organisationen bezahlen, unter anderem an den Deutschen Tierschutzbund. Damit blieb das Gericht knapp unterhalb der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Bewährungsstrafen von bis zu zwei Jahren sowie Geldbußen von 12.000 Euro gefordert hatte. Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Verteidiger verzichteten bei ihren Plädoyers auf konkrete Strafforderungen. Sie betonten aber, die Familie habe nach einem schweren Autounfall des Sohnes aus Überforderung gehandelt und nicht aus bösem Willen. Zum Auftakt des Verfahrens Anfang Dezember hatten die drei angeklagten Landwirte zugegeben, auf ihrem Hof im Landkreis Oberallgäu Rinder in mehr als 100 Einzelfällen monatelang vernachlässigt und leiden gelassen zu haben. Bei Kontrollen von Oktober 2019 bis März 2020 fanden Veterinäre dort abgemagerte und in Kot liegende Tiere, Rinder mit entzündeten Klauen und überfüllte Ställe. Das Landratsamt untersagte den Landwirten, weiter Tiere zu halten. Ihren Hof hat die Familie inzwischen verkauft.

Rinder wurden über Monate hinweg vernachlässigt

Im Zuge des Allgäuer Tierschutzskandals waren zwischen Juli 2019 und Januar 2020 mehrere Höfe wegen teils massiver Tierschutzverstöße in die Schlagzeilen geraten. Auslöser waren Videoaufnahmen, die aus einem Betrieb im Landkreis Unterallgäu stammen sollen. Der Prozess in diesem Fall am Landgericht Memmingen steht bislang noch aus. (mit dpa)

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14.12.2021

Für mich sind diese Strafen ein Witz. Wenn man überfordert ist, sollte man den Tierbestand reduzieren. Aber zuerst wird natürlich so viel wie möglich in den Stall gestopft um genügend Milch zu erzeugen. Dann ist man auf einmal überfordert. Auch wenn der Sohn durch einen Unfall für längere Zeit ausfällt gibt es die Möglichkeit sich Hilfe zu holen. Es gibt Hofhelfer für solche Fälle. Aber das Geld will man natürlich nicht ausgeben.
Das Tierhalteverbot ist ja wohl das mindeste was in einem solchen Fall wirksam ist. Und der Richter findet ja die Strafe für ausreichend. Schließlich wurden Tiere ja nicht eigenhändig gequält sondern nur durch die Überforderung Hunger, Krankheiten und Schmerzen ausgesetzt. Da fehlen einem doch die Worte.