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Der Staat muss mehr gegen gefährlichen Hass im Netz tun

Kommentar Von Markus Bär
07.08.2022

Hassbotschaften werden immer öfter versandt – zu was diese in Extremfällen führen können, zeigt der Tod einer österreichischen Ärztin. Der Staat muss reagieren.

Die elektronischen Kommunikationsformen des 21. Jahrhunderts haben ein Phänomen befördert, das früher in dieser Masse so nicht vorgekommen ist: das Versenden von Hassbotschaften. Die gab es zwar schon immer. Stichwort Drohbriefe. Deren Schreiber hat man allerdings im vergangenen Jahrhundert so manches Mal schon am Typ der Schreibmaschine überführt.

Heute ist das ganz anders: Es ist sehr leicht, sich ein anonymes E-Mail-Konto einzurichten und feige aus dem Hinterhalt heraus eine Hassmail zu schicken. Wohin sie im schlimmsten Fall führen können, zeigt der Suizid der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr. Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek erhält immer wieder Hassnachrichten. Inhalt: Beleidigungen und Tötungsfantasien.

Sollten Betroffene es den Tätern mit gleicher Münze heimzahlen?

Nun könnte man ja sagen: Am besten sollten Empfänger dieser Hassnachrichten dies mit gleicher Münze heimzahlen. Und den Verfasser – so wie womöglich jenen Mann aus dem Landkreis Starnberg, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt – im Gegenzug ebenfalls als „Kreatur“ bezeichnen, die beobachtet und eines Tages vor einem Tribunal landen wird.

Doch die Empfängerinnen (oft sind gerade Frauen Opfer von Hassmails) und Empfänger solcher Drohungen und Beleidigungen verzichten in der Regel auf diese gleiche Münze. Und zwar nicht nur, weil es verboten ist. Es hat noch mit etwas anderem zu tun: mit Intelligenz, Anstand und Zivilisation. Die Betroffenen brauchen nicht auf gleiche Weise zu antworten. Es ist einfach nicht ihr Niveau. Doch zugleich muss der Staat mehr Schwerpunkt-Kommissariate einrichten, um diese neue Form der Gewalt aktiv zu verfolgen und die Täter zu bestrafen.

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10.08.2022

Oh weng mich hat jemand im Internet beleidigt wie furchtbar

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10.08.2022

Wo Sie recht haben Frau Nicola H.
da haben Sie auch recht, denn mich hat man auch schon "des Öfteren" im Internet schwer beleidigt, das schüttle ich ganz einfach ab. Und solche "bestimmten Leute" die "ignoriere" ich nicht mal, denn das ärgert die dann am Meisten! "Lach"

>>VON
NICOLA H.
08:02 Uhr
Oh weng mich hat jemand im Internet beleidigt wie furchtbar<<

So und nun genug Zeit im Internet verplempert,
das heiße und kalte Wasser im Bad wartet schon auf uns, nur 200 m vom Wohnmobil entfernt ist die Eingangstür.
Schönen sonnigen Tag noch allen!

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09.08.2022

Hass via Internet spiegelt schlichtweg die Gesellschaft wieder. Krethi und Plethi hat inzwischen einen Zugang und kotzt seinen/ihren Frust aus. Das "wie" hat natürlich mit Bildung und Anstand zu tun, kontruktive Kritik ist doch gar nicht die Absicht. Daher sind die einzigen probaten Mittel a) Ingnorieren und das Medium wechseln b) rigorose Strafverfolgung, zu dem die Behörden niedrigschwellige Angebote schaffen müssen. "Meldestelle-respect.de" ist ein guter Ansatz. Die Plattformanbieter von Foren könnten zumindest Klarnamen und Adressen/Geburtsdaten auf "Echtheit" überprüfen, sowie das z.B. im Tabakonline-Handel auch gehandhabt wird.

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09.08.2022

Nein. Nicht die Gesellschaft - eher den Charakter einzelner. Heckenschützen - aus dem, wie sie meinen, Verborgenen Schießen; aber auch die geben sich irgendwann unbewusst eine Blöße.

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08.08.2022

Solange man vermeintlich anonym Kommentare abgeben kann, wird sich nichts ändern. Selbst wenn die Strafverfolgungsbehörden wollen würden, sie könnten diese Flut gar nicht bearbeiten. Also werden extreme Fälle verfolgt und vieles andere bleibt einfach liegen. Wenn jeder unter Klarnamen schreiben müsste würden sich sehr viele überlegen was sie schreiben, doch auch dann wäre es unmöglich jeden Kommentar der Hass oder Hetze enthält zu verfolgen, dieser Zug ist längst abgefahren.

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09.08.2022

Die Möglichkeit, sich an Diskussionen zu beteiligen, ohne den vollen Namen anzugeben, wie Sie und ich das tun, stellt andererseits auch einen Schutz dar. Denn selbst sachlich zu argumentieren bewahrt einen ja nicht davor, Opfer von Hatern zu werden. Und ob sich so richtig verbohrte Menschen durch eine Klarnamenspflicht abschrecken lassen würden? Ich habe unlängst zufällig ein Gespräch gehört, bei dem ein älterer Herr damit prahlte, dass schon wieder die Polizei bei ihm gewesen wäre, wegen seiner Äußerungen im Internet und dass er eben wisse, wie man formulieren müsse, dass es nicht eindeutig strafrechlich verfolgbar sei.

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08.08.2022

In Berlin hat der „Hass im Netz“ gerade eine neues Opfer gefordert.
Die Intendantin des RBB räumt ihren Posten, weil die „persönlichen Anwürfe und Diffamierungen“ gegen sie „ein Ausmaß angenommen“ hätten“ das es mir auch persönlich unmöglich macht, das Amt weiter auszuüben“.

In NRW richtet das Familien-Ministerium „ ein bundesweit einzigartiges Netz in Form mehrerer Meldestellen ein, die Vorfälle auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erfassen, analysieren und dokumentieren.“

Das bekommt man, wenn man den Staat um Hilfe gegen Hass anruft.

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08.08.2022

Wenn schon dieser Fall als Vergleich herangezogen wird, so muss aber auch erwähnt werden, dass es hierbei höchstwahrscheinlich um begangene Veruntreuung und Vorteilsnahme geht. Sicherlich wären Hasstiraden nicht hinnehmbar, auch gegenüber einer möglichen Straftäterin, aber leider hat sie auch selbst nicht gerade dazu beigetragen, dass diese Vorgänge zügig aufgeklärt werden können. Mehr und mehr scheint sich zu bestätigen, dass hier eindeutig Straftaten durch Frau Schlesinger begangen wurden.

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07.08.2022

Es ist schlimm, wenn Menschen nicht mehr fähig sind, miteinander zu kommunizieren. Aber nicht nur die Politik muss handeln – alle sind gefragt: Lehrer, Erzieher, Eltern, Großeltern und wer sonst in diesem Bereich tätig ist. Wie man mit Mitmenschen umgeht, lernt man nicht durch Gesetze, es muss zuhause und in Kitas und Schulen vermittelt und praktiziert werden. Wer sich verbal nicht artikulieren kann, wird in der Gewalt eine Lösung suchen – mit Hassbotschaften oder auch realer Gewaltanwendung. Bereits als Kind und Jugendlicher muss man also lernen zu argumentieren, statt Menschen, die man beneidet oder nicht mag, mit anonymen Botschaften zu terrorisieren. Dazu gehört nicht nur, dass Kinder und Jugendliche zu Mitmenschlichkeit und Empathie erzogen werden, auch der Umgang mit modernen Medien und deren Versuchungspotenzial muss besser vermittelt werden. Um dies zu verwirklichen, ist allerdings auch die Politik, vor allem die Bildungspolitik, wieder gefragt.

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07.08.2022

Im Internet kann man seinen Hass, der aufgrund persönlicher Erfolglosigkeit und Unzufriedenheit entstanden ist, anonym ausleben.

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08.08.2022

Ein Nick bringt noch lange nichts. Wer glaubt im Netz anonym zu sein, den sollte man in diesem Glauben lassen. Er cist es nämlich ... nicht.

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07.08.2022

Ein medialer Kanal mit oder in dem Haßbotschaften verbreitet werden sind, ganz allgemein, die Internetforen. Dort liegt es an den Administratoren/Moderatoren/Betreibern für halbwegs geordnete Verhältnisse zu sorgen. Dort ist ein wichtiger Ansatzpunkt, denn einige wenige werden ihrer Verantwortung nicht gerecht und gestatten Straftaten in ihrem Bereich. Es gibt hierzu gewisse Stellen im vorpolizeilichen Bereich die man einschalten kann. Manchmal reicht die kleine Keule.

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07.08.2022

Hass im Netz geht natürlich gar nicht.

Aber die Medien sollten sich auch mal fragen ob alle Entscheidungen der Politik, egal ob Corona oder Energiekrise, negativ beurteilt werden sollten ? Das ergibt nach meiner Meinung eine negative Grundstimmung in der Bevölkerung.

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