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Lehrermangel sorgt dafür, dass Attraktivität des Berufs leidet

Kommentar Von Sarah Ritschel
12.11.2022

In Bayerns Klassenzimmern fehlt Personal. Schon einmal hat der Staat Lehrkräften Zusatzstunden aufgebrummt. Das droht jetzt wieder.

Eine kurzfristige Lösung für den Lehrkräftemangel wird es nicht geben. Selbst wenn jede schwangere Lehrerin zurück in die Schule kommen und erst am Tag der Geburt vom Klassenzimmer direkt in den Kreißsaal fahren würde: Es gäbe immer noch zu wenig Personal. Denn die Lehrkräfte, die man jetzt bräuchte, hätte man schon vor Jahren ausbilden müssen.

Dieses Versäumnis der CSU, die sich jahrzehntelang im Licht bayerischer Spitzenergebnisse bei Bildungstests sonnte und blind wurde für die Notwendigkeit, den Lehrerberuf attraktiv zu halten, muss Kultusminister Piazolo (Freie Wähler) jetzt ausbaden.

Gesetzlich verordnete Mehrarbeit in Schulen

Einmal schon hat er die harte Tour gewählt und Lehrkräften an den vom Mangel betroffenen Schularten gesetzlich Mehrarbeit verordnet. Heute helfen tausende Aushilfskräfte beim Lückenstopfen. Und immer noch reicht es nicht. Piazolo appelliert daher sanft an alle vorhandenen Lehrer, freiwillig noch ein paar weitere Stunden draufzusatteln. Haben die Lockrufe keinen Erfolg, dann dürfte nur eins helfen. Der Freistaat wird Lehrkräfte zu noch mehr Stunden verpflichten. Was das für die Attraktivität des Berufs bedeutet, ist wohl jedem klar.

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14.11.2022

Ist es nicht so, dass viele Lehrkräfte nicht mehr verbeamtet werden und dann auch noch über die Sommerferien ausgestellt werden?
Die Erziehung unserer Kinder ist einer der wichtigsten Aufgaben von Eltern und Staat. Und wie der Staat hier mit den dafür verantwortlichen Personen umgeht, ist eine Sauerei. Mit einer solchen Perspektive würde ich mich auch nicht für den Beruf als Lehrer entscheiden.

12.11.2022

Frau Ritschel hat vermutlich recht mit ihrer Befürchtung, dass der Staat seinen Lehrkräften der Grund- & Mittelschulen bald erneut Mehrarbeit verordnen wird, um den Lehrkräftemangel zu verringern. Allerdings wird er diesmal subtiler vorgehen: Noch vor der nächsten Landtagswahl dürften die Grund- & Mittelschullehrkräfte zwar endlich nach A13 bezahlt, aber auch gleichzeitig zu deutlicher Mehrarbeit verpflichtet werden, und zwar mit Begründung, dass eine höhere Bezahlung auch einen höheren Arbeitseinsatz verlangt! Honni soit qui mal y pense!