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  3. Kommentar: Söders Traum von der Kanzlerkandidatur ist noch nicht ausgeträumt

Söders Traum von der Kanzlerkandidatur ist noch nicht ausgeträumt

Kommentar Von Uli Bachmeier
10.08.2023

Noch energischer als vor seinem ersten Versuch bestreitet der CSU-Chef jede Ambition auf die Kanzlerkandidatur. Aber er tut alles, um den Boden dafür zu bereiten.

Wie werde ich als Bayer Kanzlerkandidat der Union? CSU-Chef Markus Söder hat sich diese Frage bereits einmal gestellt und offensichtlich die richtige Antwort nicht gefunden. Erst hatte er lange Zeit beteuert, dass sein Platz in Bayern sei – und es dann doch gewollt. Er hatte gehofft, dass er aus der CDU lautstark gerufen wird. Diese Hoffnung erwies sich als trügerisch. Und er ließ sich, als er sich entschieden hatte, es doch zu wollen, mit einem Konkurrenten ein, der sich selbst zwar überschätzt, den Söder aber unterschätzt hatte. Der Ausgang ist bekannt. Söder wurde nicht Kandidat, sein CDU-Konkurrent Armin Laschet nicht Kanzler. 

Mittlerweile, zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl, zeichnet sich ab, dass sich für den CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten erneut die Frage stellen könnte. Wieder sagt Söder, dass er nicht will. Er sagt es sogar noch energischer und entschiedener als beim ersten Mal. Doch kaum jemand im politischen München zweifelt daran, dass er es im Tiefsten seines Herzens eben doch will. Keiner hat diese Sehnsucht, diesen Drang nach ganz oben, in schönere Worte gefasst als der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen: „Es muss doch noch ein höheres Leben für einen wie den Söder geben.“ 

Für eine Kandidatur müsste Söder drei Voraussetzungen erfüllen

Was also ist zu tun? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die CDU zum dritten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik einen CSU-Chef bittet, für die Union in die Bütt zu steigen? 

Erstens: Die CDU muss der Verzweiflung nahe sein. Die Granden in der großen Schwesterpartei der CSU müssen der Überzeugung sein, dass der aktuelle CDU-Vorsitzende es gegen einen amtierenden SPD-Kanzler nicht schafft – so wie Helmut Kohl, der 1980 Franz Josef Strauß (gegen Helmut Schmidt) den Vortritt ließ, oder so wie Angela Merkel, die 2002 Edmund Stoiber die Kanzlerkandidatur (gegen Gerhard Schröder) antrug. Im ersten Fall war es überwiegend Kalkül. Kohl spekulierte darauf, dass seine Chance noch kommen wird. Im zweiten Fall war es vor allem die pure Not, weil Merkel in ihrer Partei noch der Rückhalt fehlte und die CDU ihre Parteispendenaffäre noch nicht überwunden hatte. 

Zweitens: Söder muss sich anders benehmen als im Jahr 2021 – als Integrationsfigur, nicht als politischer Besserwisser, Haudrauf oder Muskelprotz. Er muss sich als Freund und Helfer der aktuell ziemlich orientierungslosen CDU präsentieren. Und er muss seine Wahlkampftauglichkeit unter Beweis stellen. Da wäre – nur nebenbei bemerkt – ein 40-Prozent-Ergebnis bei der bayerischen Landtagswahl hilfreich. 

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In der Union werden schon jetzt wichtige Weichen gestellt

Drittens: Söder muss sich geduldig zeigen und möglichst lange den Schein aufrecht erhalten, dass er die Kanzlerkandidatur gar nicht will. Er muss hemmungslos gut über seine potenziellen Konkurrenten aus der CDU reden und sie sogar dann in Schutz nehmen, wenn sie sich mal wieder verplappert haben. Und er darf nicht wieder vor der Zeit vorpreschen und sich selbst aufdrängen. Es reicht nicht, ein paar Frauen und Männer aus der zweiten Reihe der CDU hinter sich zu wissen. Auf die erste Reihe kommt es an. 

Die Entscheidung über ihren Kandidaten soll erst im Spätsommer 2024 fallen. Da ist noch lange hin, möchte man meinen. Doch Weichen werden bereits jetzt gestellt. Wer Söder aufmerksam beobachtet, kann erkennen, dass er alles tut, um den Boden zu bereiten. Sein Traum ist nicht ausgeträumt. Ob er Realität wird, hängt an ihm, vor allem aber an der CDU.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

11.08.2023

Söder wird noch aus dem Traum böse herausgerissen werden: "Sie hat mir doch die Nachfolge versprochen, die Äntschi".

10.08.2023

Spekulationen, ein viel geliebtes Hobby hierda - an der der Börse sind sie er- und einträglicher.

10.08.2023

"...mein Traum von Robert Habeck als Kanzler noch nicht ausgeträumt..."

Sie erliegen als Frau wohl eher den Äußerlichkeiten bei Habeck. Politisch hat er wenig Führungskraft und ist eher ein Weichling.

Scholz - ohje , wirklich weiter mit diesem Kardinalbremser und Zauderer ?
Der einen nicht unerheblichen Anteil daran hat, daß die Ukraine erst jetzt langsam und nach vielem Drängen in die Lage versetzt wird, sich richtig zu verteidigen, Gebiete zurückzuerobern und die Russen aus den besetzten ukrainischen Gebieten zu werfen
Immer noch blockiert der Mann wichtige Lieferungen für die Ukraine - wie etwa den Taurus-Marschflugkörper, den Kiew ganz dringend braucht.

Pistorius ist - wie einst Helmut Schmidt - bei der völlig falschen Partei!

Bei ihm als Kanzler würde sich 1982 wiederholen - als die immer schon moskautreuseelige SPD dem eigenen Kanzler wegen der NATO-Nachrüstung in den Rücken fiel!

10.08.2023

Die Zeit der reinen Machos ist vorbei, Sie haben es bloß noch nicht gemerkt. Heute muss Mann auch Hirn im Kopf haben, nicht nur dicke Muckis.

10.08.2023

(edit/mod/NUB 7.2)

10.08.2023

Natürlich ist Söders Traum nicht ausgeträumt, der ehemalige Kanzler der Herzen, klar ist der Boden vorbereitet, ob er Kanzler, oder ob einer von der CSU/CDU Kanzler wird, wird sich zeigen, einfach weiter auf die Ampel einschlagen, wo immer es geht, so mit Sätzen "Die Ampel will uns alle umerziehen" etc. komisch ist nur, das bringt ihn auch nicht weiter.. Bei der K-Frage haben auch noch ein paar andere mitzureden, SPD und Herr Scholz wären, meiner Meinung nach gut beraten, mal über Boris Pristorius nachzudenken, mein Traum von Robert Habeck als Kanzler noch nicht ausgeträumt. Das allgemeine Habeck-Bashing lässt mich unberührt.

10.08.2023

Söder will mehr als MP in Bayern sein, das ist sonnenklar. Aber er hat zwei Probleme: er darf seine Wählerschaft vor der Landtagswahl nicht vergraulen, also sagt er, dass in Bayern sein Platz ist. Und die CDU mag ihn nicht wirklich, die große Schwester müsste schon sehr desolat sein, dass sie nach Bayern um Hilfe ruft. Deswegen macht er große Ohren – auch wenn die CDU gar nicht rufen will. Nach Merz werden andere nachkommen, die eher als Sympathieträger rüberkommen als der bissige Merz und der Wendehals Söder. Da steht er nun, der große Mann aus Bayern, der am liebsten mit den abgehalfterten AKWs jongliert und die Grünen für mehr oder weniger giftig hält. Es bleibt also interessant, auch wenn man kein Wähler der C-Parteien ist.
Und für alle AKW-Fans noch dieser Link von BR24: https://www.br.de/nachrichten/bayern/trotz-atomausstieg-deutschland-verbrennt-weniger-kohle-und-gas,TmRnSiH?UTM_Name=Web-Share&UTM_Medium=Link&UTM_Source=E-Mail

10.08.2023

Es ist immer wieder erstaunlich, für wie dämlich die führenden Politiker das Wahlvolk halten. Ich bin wahrlich kein Freund der Rot-Gelb-Grünen Regierung. Aber heute ständig so zu tun, als sei die zunehmend prekäre wirtschaftliche und soziale Situation Deutschlands allein dieser Regierung zuzuschreiben und folglich erst in den letzten 2 Jahren entstanden, ist geradezu lächerlich und dümmlich. Und falls doch: wo bleiben konkrete Programmvorschläge für die wirtschaftliche und soziale Zeitenwende? Fehlanzeige auf allen Kanälen! Das begreifen selbst die, die nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind! Und das wird durch die Tatsache bewiesen, dass die schwarzen Oppositionsparteien nicht von der Schwäche der Bundesregierung profitieren können und der "Abgrund für Deutschland", die AfD, an Zulauf gewinnt, auch wenn die wenigsten deren Wähler wohl deren Parteiprogramme gelesen haben (sonst würde die Mehrheit sie wahrscheinlich nicht wählen). Hinzu kommt, dass die offensichtliche Egomanie der Herren Merz und Söder und deren Rivalität, also "die Kanzlerfrage", offenbar die zentrale Rolle ihres Denkens und Handelns darstellt. Denn durch klare, abgestimmte, sachbezogene und für den Wähler nachvollziehbare (also erklärte) Programmatik zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands und durch tatsächlich ernstzunehmende Kritik an der Bundesregierung glänzen sie definitiv nicht. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene. Was diese Herren heute publikumswirksam in die Welt hinausposaunen, gilt morgen nicht mehr oder wird flux relativiert. Da unterscheiden sie sich nicht. Es gibt unendlich viele Beispiele dafür. Und im Zweifelsfall wurden sie einfach nur "mistverstanden" oder von der Presse falsch zitiert. Sehr durchsichtig und kann nur als Beleidigung der beim Wähler in unterschiedlichem Maße ausgeprägter Intelligenz empfunden werden. Das tut dann manchmal mehr, mal weniger weh, wird aber immer bemerkt. Mögen die himmlischen und sonstigen Kräfte uns vor solchen Kanzlern schützen. Bleibt die Frage, wen man dann wählen soll. Eine echte Alternative für Deutschland sehe ich derzeit nicht. Schaunmermal...

14.08.2023

Gut kommentiert, dem ist nichts hinzuzufügen.

10.08.2023

Ich bin und war, bisher noch "nie" ein Freund von Uli Bachmeier, Nein,
aber seit dem Abgang seines ehemaligen Chefs, kurzgenannt "GPS" hat sich bei ihm eine Wandel hin zum "Guten" vollzogen! Das heißt ich lehne nicht mehr "alles" ab, was er über die CSU und eben besonders über MP. Markus Söder schreibt, so auch in diesem Artikel, den ich als "gut" bezeichnen würde!
Und er hat auf jeden Fall sehr tief und scharf nachgedacht und liegt zumindest aus meiner Sicht "nicht daneben" Nein er hat ganz klar erkannt wie der "Hase Söder" läuft und da bekommt er von einem besonderen Kritiker wie mir, sogar mal ein "großes Lob" ausgesprochen.

Wer den Artikel wirklich von Anfang bis Ende gelesen und vor allem darüber gut "nachgedacht" hat, kann nach diesem Satz wahrscheinlich mit Sicherheit sagen:

>>Wer Söder aufmerksam beobachtet, kann erkennen, dass er alles tut, um den Boden zu bereiten.<<

Ja, wo der gute Uli Bachmeier recht hat, da hat er auch recht. "Bravo"

10.08.2023

ja stimmt, Söder wird alles versuchen um Kanzler zu werden und wird wohl wieder mal weder Freund noch Feind kennen. Offensichtlich will er wieder auf die Schnauze fallen. Wer braucht einen Kanzler ohne Rückgrat.