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Starkbier-Anstich beim Nockherberg: Für Hubert Aiwanger wurde es derb

Kommentar Von Christoph Frey
28.02.2024

Der stellvertretende Ministerpräsident Aiwanger hat beim diesjährigen Derblecken einiges einstecken müssen. Doch es gilt, eine gute Miene zum bösen Spiel zu wahren.

"Verhaltensauffällig", "Borkenkäfer", "wirbellose Existenz": Hubert Aiwanger wurde beim Starkbieranstich am Nockherberg deftig eingeschenkt, für manchen Geschmack dürfte es zu heftig gewesen sein. Aber wer – so wie Aiwanger – das ganze Jahr über kräftig austeilt, der läuft eben Gefahr, dass er im Zerrspiegel der Fastenpredigt besonders hässlich aussieht.

Nockherberg 2024: Gute Miene zum bösen Spiel

Die Mächtigen zu derblecken, ihnen komödiantisch die Zähne zu zeigen, das ist der Kern der Fastenpredigten zur Starkbierzeit. Denn die gibt es nicht nur am Münchner Nockherberg, sondern in vielen Orten Bayerns, dort müssen dann oft die lokalen Größen dran glauben. Das Besondere am Nockherberg aber sind seine große Tradition und seine Medienwirksamkeit. Aus dem Saal wird bayernweit live übertragen und dass Söder, Aiwanger und Co gute Miene zum bösen Spiel machen müssen, ist Teil der Darbietung. Schlimmer wäre für sie nur eines: nicht erwähnt zu werden.

dpatopbilder - 28.02.2024, Bayern, München: Martin Huber (2.v.l.), CSU-Generalsekretär, sein Double Roland Schreglmann (l) und Markus Söder (2.v.r., CSU), Ministerpräsident von Bayern, und sein Double Thomas Unger stehen nach dem Singspiel zusammen. Mit dem traditionellen Verspotten, dem «Derblecken» von Politikern am Münchner Nockherberg, wird traditionell die Starkbier-Saison in Bayern eröffnet. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
15 Bilder
Derblecken am Nockherberg: Die Bilder des Abends
Foto: Michael Stelzl
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29.02.2024

Söder und Aiwanger wurde der Spiegel ihrer demagogischen Rhetorik vorgehalten. Dass beide ihre Hass-Rhetorik gegen Anders-
denkende deshalb einstellen, ist bei ihren Charakteren nicht zu erwarten. Als Kanzler jedenfalls hat sich Söder endgültig disquali-
fiziert, denn ein deutscher Regierungschef muss die Gesellschaft zusammenführen und darf sie nicht spalten.
Aber wie man hier sieht, haben die beiden Krawallmacher an der Spitze Bayerns viele viele Anhänger.

29.02.2024

"Hass-Rhetorik" sehe ich genau bei jenen, die sich am meisten darüber aufregen. Zuerst mal vor der eigenen Tür kehren.

29.02.2024

Der Umgang mit Aiwanger war noch viel zu brav und zurückhaltend. Das Duo Söder/Aiwanger treibt nun mal ganz bewusst die Gesellschaft auseinander.

M. S. brachte vieles auf den Punkt. Z. B. mit seinen Bemerkungen zu Bauern-Demos und Bauernverband. Selbst vom Bauernhof kommend, weiss er genau wovon er redet.

Ein "derbleck'n", bei dem sich die "Gebauchpinselten" kugeln vor Lachen und andere beschweren, dass sie nicht "drankamen" braucht niemand.

Die hin und wieder betroffenen Mienen von Söder, Aiwanger, Bauernministerin Kaniber, die stehenden Ovationen nach der Rede im mittleren und hinteren Bereich des Saales zeigten, dass er gerade in den ernsteren, nachdenklicheren Passagen genau richtig lag.

Es ist zu befürchten, dass M. S. das Schicksal von Michael Lerchenberg teilen wird.

29.02.2024

Seine Rede war klasse, habe es so ähnlich wie Sie wahrgenommen, und hinterher beim Singspiel, "um uns herum die Faschisten", ich hoffe die demokratischen Parteien, lernen etwas daraus

29.02.2024

@Georg Kr.
Ich hoffe nicht, dass sich der "Fall Lerchenberg" wiederholen wird. Mit ihm haben wir einen der profiliertesten "Fastenprediger" verloren. Ich mag die Vortragsweise von Schafroth nicht so sehr, das ist aber ein subjektiver Eindruck. Aber der Inhalt war klasse und hat gepasst und getroffen. Er hat sich genau die beiden Hetzer zur Brust genommen, die es verdient haben. Wer glaubt, die Grünen seien besonders gut weggekommen, der hat nicht gemerkt, dass die Grünen nicht ständig in Hetztiraden verfallen und dass es ihnen mehr um die Sache als um die Profilierung geht. Das das Gepolter des bayerischen Führungsduos den Leuten hier im Forum zu gefallen scheint, ist einfach traurig. Nicht nur militärische, sondern auch verbale Aufrüstung ist wohl zu sehr im Trend zur Zeit.

29.02.2024

Wie Herrn Aiwanger vorgeführt wurde, war zum Fremdschämen. Man hat ihm die Betroffenheit angesehen. Trotz gespielter Lustigkeit waren die Augen geschockt und glasig. Wer von der Demokratie "Harmonie" fordert wie Schafroth, hat Demokratie leider nicht verstanden. "Harmonie" gibt es im Volkskongress der Volksrepublik China, aber nicht in einer streitbaren Demokratie.

29.02.2024

M.S. war doch harmlos und unterdurchschnittlich, auch in seinem sprachlichen Duktus. Ich verweise auf meinen Kommentar hier (falls er irgendwann veröffentlicht wird): https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/nockherberg-derblecken-am-nockherberg-am-ende-hilft-nur-noch-ein-cannabis-zaepfchen-id69920001.html

29.02.2024

Klingt interessant, dann muss ich mir das doch noch anschauen. Wer gerne austeilt, muss auch einstecken können.

29.02.2024

"M.S. war doch harmlos und unterdurchschnittlich"

Da gehe ich mit. Mir war das zu viel "Grüne Liebe" und zu wenig Humor. Derblecken sollte schon so sein, dass der Witz im Vordergrund steht und nicht die eigene, politische Haltung. Absolute Fehlbesetzung. Django Asül war richtig gut:

https://www.ardmediathek.de/video/auf-dem-nockherberg/deftiger-einstieg-von-neuling-django-asuel/br-de/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2RmMDY4OTJkLTI2OGYtNGE5Zi1iYTY4LTZiODYwNjE0MjBkZQ

29.02.2024

Einverstanden. Asül, Jonas, Sedlmayr waren ein ganz anderes Kaliber. Wer Sedlmayr gesehen hat, wie ihm damals der Name Rothemiund nicht "eingefallen" ist, der vergisst das nicht mehr. Humor der Extraklasse. https://www.ardmediathek.de/video/br24-retro/unbekanntes-spd-spitzenpersonal/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2QxNTZjMTUyLTRlYzYtNDA3ZS1hOThjLThhNzBlYjhhOTJjNw

29.02.2024

so glasige Augen hatte der Aiwanger, der arme Mann, aber was Sie Frau L. unter Demokratie verstehen, weiß hier doch jeder, der es wissen möchte

29.02.2024

@Gisela B. Sie gefallen sich offenbar in der Rolle als Echo. "Hallo Echo.. Hallo Otto!"

29.02.2024

@Nicola L.
Wie Ihr Verständnis von Demokratie aussieht, haben wir in vielen Kommentaren wahrnehmen können. Es ist allerdings nicht so, dass man dieses verschrobene Bild teilen muss. Dass Sie auch die von Schafoth eingeforderte "Harmonie" deswegen wohl nicht ganz richtig verstanden haben, ist eine Folge dieses seltsamen Verständnisses von Demokratie. Aber jedem das seine … Und mit Aiwanger muss man kein Mitleid haben, er ist derjenige, der am meisten austeilt, am meisten hetzt, am meisten spaltet und am meisten zu verbergen hat. Also muss er auch einstecken können.