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Konjunktur
11.08.2023

Bayerische Handwerkskammer: Bauwirtschaft vor der Krise

Baukräne stehen auf einer Baustelle in einer Innenstadt.
Foto: Christian Charisius, dpa (Symbolbild)

Fachkräftemangel, schrumpfende Wirtschaft, Bauflaute: Vor allem für kleine und mittlere Bauunternehmen sind keine goldenen Zeiten in Sicht. Die bayerische Handwerkskammer schlägt Alarm bei der Politik.

Das bayerische Handwerk schlägt Alarm: Das Bauhauptgewerbe blickt aufgrund von Inflation und Auftragseinbrüchen einer Krise entgegen. "Der heftige Auftragseinbruch im Wohnungsbau bereitet uns große Sorgen", sagte der Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Franz Xaver Peteranderl, am Freitag in München.

Kleine und mittlere Unternehmen, die sich auf den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern spezialisiert haben, seien am stärksten betroffen, sagte der Handwerkspräsident. Derzeit profitiere die Branche noch von vielen Wohnungen in der Bauphase. Und die Auftragsbücher seien bis zuletzt noch gut gefüllt gewesen, weil mangels Fachkräften nicht so viel produziert werden konnte. Damit sei nun Schluss.

Der durchschnittliche Auftragsbestand im gesamten bayerischen Handwerk sank von 11,2 auf 9,7 Wochen, im Bauhauptgewerbe von 16 auf 12 Wochen. Trotz der erwarteten Saisonerholung im Frühling sind die Auftragsbestände rückläufig. Die hohen Preise lassen die Nachfrage sinken, und es kommt zu zahlreichen Stornierungen seitens der Bauherren, die sich aus den Projekten zurückziehen.

Auch in den amtlichen Statistiken sind keine besseren Zeiten abzusehen: In den ersten fünf Monaten von 2023 sanken die Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr um fast 30 Prozent - und eine Erholung lässt sich nicht erkennen. "Der Trend ist rückläufig", betonte Peteranderl.

Zwar seien die Umsätze im bayerischen Handwerk im ersten Halbjahr nominal um zehn Prozent auf 71 Milliarden Euro gestiegen. "Nach Abzug der Preissteigerungen verbleibt unterm Strich allerdings ein reales Minus von 0,7 Prozent", sagte Peteranderl. Für das Gesamtjahr sei im Handwerk noch ein nominales Umsatzplus von sieben Prozent möglich. "Da sich die Inflation aber nur langsam abschwächt, rechnen wir unterm Strich mit einem realen Minus von etwa einem Prozent", betonte der Handwerkspräsident.

Peteranderl erinnert an vergleichbare kritische Zustände in der Branche: Besonders 2008 sei die Situation im Baugewerbe miserabel gewesen. Mit dem zweiten Konjunkturpaket der damaligen Bundesregierung im Jahr 2009 sei ein Aufschwung erreicht worden. "Die Bundesregierung muss jetzt gegensteuern, damit sich der momentane Abwärtstrend nicht weiter verstärkt", sagte der Handwerkspräsident. Denn wenn es dem Bau gut gehe, sei auch die allgemeine Wirtschaftslage gut und alle würden davon profitieren. "Der Bund muss die energetische Neubauförderung deutlich erhöhen." Zudem könnten steuerpolitische Anreize wie die Senkung oder Aussetzung der Grunderwerbsteuer der Branche helfen, sagte Peteranderl.

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