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Münchner Flughafen testet mit Pilotprojekt autonome Rollstühle

Flughafen München

Münchner Flughafen testet selbstfahrende Rollstühle

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    Mit autonomen Rollstühle soll der Service für Reisende mit eingeschränkter Mobilität in München verbessert werden.
    Mit autonomen Rollstühle soll der Service für Reisende mit eingeschränkter Mobilität in München verbessert werden. Foto: Felix Hörhager, dpa (Archivbild)

    In Terminal 2 des Münchner Flughafens sind seit August zwei selbstfahrende Rollstühle unterwegs. Sechs Monate lang will der Airport die autonomen Gefährte der japanischen Firma Whill im laufenden Betrieb ausgiebig testen - zunächst im Satellitengebäude, dann auch im Hauptgebäude. Über den Einsatz der Roboter-Rollies informierte der Flughafen in einer Mitteilung.

    Demnach fliegen immer mehr Reisenden mit eingeschränkter Mobilität auch von der Landeshauptstadt aus. Das Pilotprojekt solle deshalb auf die gestiegene Nachfrage reagieren. Anmelden könnten sich Passagiere, die es nicht schaffen, längere Distanzen zu Fuß zu bewältigen.

    Selbstfahrende Rollstühle am Münchner Airport soll Eigenständigkeit der Reisenden fördern

    An der Service-Station unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Einsteigen in den Rollstuhl und verstauen das Handgepäck. Zumindest in der Testphase begleiten sie laut dem Flughafen auch das autonome Gefährt. Langfristig sollten die Rollstühle aber selbstständig unterwegs sein.

    Wie der Airport betont, soll das Projekt neben einer Steigerung der Effizienz auch die Selbstständigkeit eingeschränkter Passagiere fördern. Zu welchem Gate der Rollstuhl steuert, wählen Reisende deshalb an einem Display selbst aus.

    Sensoren sollen verhindern, dass die Rollstühle auf ihrem Weg zum Zielort oder zurück mit anderen Passagieren und Hindernissen kollidieren. Im Terminal unterwegs sind die Gefährte mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 3,5 Kilometern pro Stunde und damit knapp halb so schnell wie laut Hersteller möglich.

    Flughafen München beschäftigt auch vollautomatische Snackroboter

    Neben den Rollstühlen sind am Münchner Flughafen auch andere autonome Gefährte im Einsatz. Mehrere Serviceroboter des Start-ups Ottonomy bieten Reisenden an Terminal 2 zum Beispiel Snacks und Getränke an oder helfen mit Informationen. Anders als die Rollstühle fahren die Snackautomaten allerdings auf festgelegten Routen ähnlich wie Staubsaugerroboter.

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