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Omikron
17.01.2022

Corona-Lage in Bayern: Regeln im Freistaat bleiben gleich - vorerst

Bei der Pressekonferenz am Montag hat sich unter anderem Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann zur Corona-Lage geäußert.
Foto: Tobias Hase, dpa (Archivbild)

Bayerns Kabinett hat am Montag über den Umgang mit Omikron beraten. Da nicht klar sei, was die neue Variante für die Kliniken bedeutet, bleibt es bei den bisherigen Regeln.

Wie wirkt sich die Verbreitung der Omikron-Variante auf die Lage in den Krankenhäusern aus? Das sei momentan noch relativ unklar, erklärte Bayerns Staatskanzlei-Leiter Florian Herrmann bei einer Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung am Montag. Daher habe man entschieden, diese Woche keine Anpassung der Regeln vorzunehmen, weder eine Verschärfung noch eine Lockerung. Stattdessen soll die Situation weiter beobachtet werden. Nächste Woche seien dann Änderungen der Maßnahmen denkbar.

Herrmann: "Unklare Lage, was die Hospitalisierung betrifft“

Die Inzidenz steigt aktuell deutlich, erklärte Herrmann, doch die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen gehe zurück. Die Zahl der Neuaufnahmen an den Krankenhäusern steige hingegen aktuell wieder an. „Das heißt, eine etwas unklare Lage, was die Hospitalisierung betrifft.“

Die große Frage sei nun, wie sich die Infektionslage auf die Hospitalisierung auswirke. Hier gelte mit Omikron nicht mehr, was bei der Delta-Variante zu sehen war. Wegen der unklaren Lage habe man entschieden, die aktuell geltenden Maßnahmen erst einmal nicht zu lockern, aber auch nicht verschärfen.

Für nächste Woche gebe es aber in einigen Bereichen eine "klare Perspektive" für mögliche Lockerungen - vorrausgesetzt, dass sich die Lage nicht verschlechtere, so Herrmann. Als Beispiele für nannte er erleichterte Zugangsregelungen in der Jugendarbeit und Kapazitätserweiterungen bei den Zuschauerzahlen in Kultur und Sport.

Hotspots: Regelung ist aktuell ausgesetzt

Das heißt auch, dass es bei der bisherigen Regelung für Hotspot-Regionen bleibt. Wie bisher wäre eigentlich ein Lockdown für Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 1000 vorgesehen. Gesundheitsminister Holetschek hatte diese Regelung allerdings zuletzt ausgesetzt und angekündigt, dass der Grenzwert erhöht werden müsse. Sollten in den nächsten Tagen Regionen die 1000er-Schwelle überschreiten, hätte das also erst einmal keine Auswirkungen auf die Maßnahmen.

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen für Bayern eine Inzidenz von 551,5. Omikron ist mittlerweile im Freistaat dominierend. Laut Studien soll Omikron besonders ansteckend sein, die Gefahr für schwere Verläufe sei aber gleichzeitig geringer. (mit dpa)

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17.01.2022

Wo ist denn der groß angekündigte Corona Politik Wechsel ( was auch immer darunter zu verstehen ist )
des Herrn Söder ?

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