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Tschernobyl
28.10.2022

Pilze in Bayern können noch immer radioaktiv belastet sein

Pilze in Bayern können immer noch radioaktiv sein.
Foto: Thomas Frey, dpa (Symbolbild)

Selbst 36 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind die Folgen noch spürbar – auch in Bayern. Denn Waldpilze im Freistaat können noch immer radioaktiv sein.

Auch 36 Jahre nach Reaktorkatastrophe von Tschernobyl können Waldpilze in Bayern noch radioaktiv belastet sein. In manchen Regionen sind noch immer hohe Werte an künstlicher Radioaktivität nachweisbar, so das Umweltinstitut München. Betroffen sind dem Umweltinstitut und dem Bund Naturschutz zufolge insbesondere Pilze aus Südbayern, Vor allem der beliebte Maronenröhrling sei problematisch. Grund dafür ist das langlebige Cäsium im Waldboden.

Pilze noch radioaktiv belastet: Vor allem Südbayern betroffen

"In Wäldern nimmt die radioaktive Kontamination aus der Tschernobyl-Katastrophe über die Jahrzehnte leider nur sehr langsam ab. Südbayern ist vom radioaktiven Niederschlag aus Tschernobyl stärker betroffen als andere Teile des Landes", so Hauke Doerk vom Umweltinstitut. Je nach Region und Sorte sei die Belastung aber auch dort unterschiedlich. "Beispielsweise haben wir in Proben von Maronenröhrlingen aus dem Großraum München in den letzten Jahren unter 40 bis über 2000 Becquerel pro Kilogramm gemessen."

Wie viele Pilze essen? Grenzwert für Radioaktivität

In der EU gilt derzeit für den Handel ein Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm für die Belastung mit Caesium. Für Milch und Säuglingsnahrung ist ein Grenzwert von 370 Becquerel pro Kilogramm festgesetzt. Unabhängige Experten rieten auf der Grundlage der Bestimmungen der Strahlenschutzverordnung von 1976 zu Nahrung mit höchstens 30 bis 50 Becquerel pro Kilogramm Cäsium-Gesamtaktivität für Erwachsene und mit höchstens 10 bis 20 Becquerel pro Kilogramm für Kinder, Stillende und Schwangere. Unter anderem wegen Unsicherheiten bei den Bewertungsgrundlagen wird mittlerweile meist nur noch bis zu fünf Becquerel pro Kilogramm Cäsium-Gesamtaktivität als Höchstwert für Kindernahrung empfohlen.

Generell rät das Umweltinstitut, "so wenig Radioaktivität wie möglich aufnehmen". "Die Ergebnisse unserer Messungen führen uns noch einmal eindrucksvoll vor Augen, wie gefährlich Atomkraft ist und wie sie unser Leben für Jahrzehnte beeinflussen kann", sagte Martin Geilhufe vom Bund Naturschutz. (mit dpa)

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