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Vor 150 Jahren reichte Alexander Graham Bell sein Telefon-Patent ein: Leser erzählen von ihren Telefonaten

Erfindung des Telefons

Geschichte des Telefons: Von deutsch-deutscher Verständigung und berühmten Anrufern

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    Garantiert nicht internetfähig: ein Telefon aus den 1950er Jahren.
    Garantiert nicht internetfähig: ein Telefon aus den 1950er Jahren. Foto: Philipp Schulze, dpa

    Vor 150 Jahren erlebte das US-Patentamt in Washington D.C. dramatische Szenen, die die Technikgeschichte prägten. Am 14. Februar 1876 reichten Alexander Graham Bell und Elisha Gray fast zeitgleich Unterlagen ein, die das Ende der räumlichen Distanz durch das Telefon versprachen. In diesem beispiellosen Patentkrimi setzte sich der gebürtige Schotte Bell mit technischem Genie und juristischer Skrupellosigkeit durch.

    Die Erfindung des Telefons revolutionierte die Kommunikation der Menschen. Jede Frau, jeder Mann, jedes Kind hat unzählige Erinnerungen an außergewöhnliche Telefonate – berührende, komische, staunenswerte, auch traurige. Wir haben unsere Leserinnen und Leser gebeten, von ihren ganz besonderen fernmündlichen Gesprächen zu erzählen. Aus einer Vielzahl an Einsendungen haben wir einige ausgesucht.

    Karin Lobenhofer aus Stetten im Unterallgäu schreibt: „Ein Telefonat, das ich nie vergessen werde, war, als die Redaktion der Serie „Lindenstraße“ vor circa 15 Jahren angerufen hat, um mir zu sagen, dass sie mich als Statist haben möchten."
    Karin Lobenhofer aus Stetten im Unterallgäu schreibt: „Ein Telefonat, das ich nie vergessen werde, war, als die Redaktion der Serie „Lindenstraße“ vor circa 15 Jahren angerufen hat, um mir zu sagen, dass sie mich als Statist haben möchten." Foto: Sammlung Lobenhofer

    Karin Lobenhofer, Stetten: Es war ein kalter Winterabend vor etwa 15 Jahren und ich ging gerade aus der Tür meiner damaligen Arbeitsstelle heraus, als das Telefon klingelte und jemand zu mir sagte, ich würde als Statist für die Fernsehserie „Lindenstraße“ genommen. Ich hatte mich circa zwei Wochen vorher dafür beworben. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben und verdächtigte Freunde von uns, dass sie mir einen Telefonstreich spielen. Aber dem war nicht so, und ich habe mich nach Beendigung des Telefonats wie eine Verrückte gefreut.

    Horst Küble erinnert an ein „sanftes Gelb, das unsere Straßenecken zierte“ – die gute alte Telefonzelle.
    Horst Küble erinnert an ein „sanftes Gelb, das unsere Straßenecken zierte“ – die gute alte Telefonzelle. Foto: Sammlung Küble

    Horst Küble, Augsburg: Erinnern Sie sich noch an das sanfte Gelb, das unsere Straßenecken zierte? Nein, ich spreche nicht von Frühlingsblumen, sondern von der guten alten Telefonzelle der Bundespost. Ein Ort, der nach Desinfektionsmittel und alten Telefonbüchern roch und in dem das Schicksal oft an der Frage hing: „Hast du mal 20 Pfennig?“ ​Vor über 40 Jahren war das die harte Währung für ein Telefonat. Wer kein Geld hatte, blieb stumm. Zumindest galt das für den Rest der Welt. Für mich nicht. Während meine Mitschüler ihre Taschengeldbestände in Kaugummi-Automaten versenkten, pflegte ich eine exklusive Geschäftsbeziehung zur Post – ganz ohne Gegenleistung. ​Mein Geheimnis lag nicht etwa in einer manipulierten Münze an der Schnur. Es war reine Physik. Die Telefone arbeiteten damals noch mit dem sogenannten Impulswahlverfahren. Wenn man die Wählscheibe drehte, unterbrach sie lediglich die Leitung in einem bestimmten Takt. ​Und hier kam mein Zeigefinger ins Spiel.

    Ich entdeckte, dass die Telefongabel mein Instrument war. Man musste sie nur schnell genug drücken. Wer die „9“ erreichen wollte, hämmerte neunmal kurz hintereinander auf die Gabel. Für die „2“ zweimal, und für die „0“ satte zehnmal. Dann eine kurze Pause für das System zum Atmen, und weiter ging’s mit der nächsten Ziffer. ​Und plötzlich: ein Tuten, ein Abheben, eine Stimme am anderen Ende. Es funktionierte! ​Während die Welt draußen noch mühsam Groschen zählte, genoss ich bereits die erste „Flatrate“ der deutschen Geschichte. Ich war der wohl einzige Teenager, der stundenlang telefonieren konnte, ohne auch nur ein einziges Mal das vertraute „Klonk“ der fallenden Münze zu hören. ​Das Beste daran? Fast niemand wusste davon. Ich fühlte mich wie ein Meisterspion im Dienste der jugendlichen Kommunikation. Dass meine Fingerkuppen nach einem Telefonat mit meiner damaligen Freundin (viele Nullen und Neuner in der Telefonnummer!) Hornhaut ansetzten, war ein kleiner Preis für die Freiheit.

    Von einem sehr berührenden Telefongespräch erzählt Beate Schuster.
    Von einem sehr berührenden Telefongespräch erzählt Beate Schuster. Foto: Sammlung Schuster

    Beate Schuster, Tapfheim: Mich hat heuer ein Telefonat besonders berührt. Es war der 30. Todestag meines Mannes. Ein alter Freund, den ich nur sporadisch treffe, rief mich unvermittelt an und sagte, er wolle mit mir reden, weil heute der 30. Todestag seines alten Freundes – meines Mannes – sei. Ich war sehr ergriffen, weil er nach so langer Zeit noch daran dachte. Er war der Einzige, außer meiner Familie, der sich erinnerte. Das nenne ich wahre Freundschaft!

    Alois Stadler wurde am Telefon für einen Südtiroler gehalten.
    Alois Stadler wurde am Telefon für einen Südtiroler gehalten. Foto: Sammlung Stadler

    Alois Stadler, Harburg: Welche Ausdehnung Deutschland nach der Wiedervereinigung 1990 bekommen hat, soll diese kleine Geschichte verdeutlichen. Ich war Kriminalbeamter, und kaum war die Mauer verschwunden, dehnten sich auch die Ermittlungen auf die neuen Bundesländer aus. So war es erforderlich, dass eine kriminaltaktische Telefonrückfrage auf der Kreideinsel Rügen an der Ostsee nötig wurde. Ich setzte mich auf meinen Bürostuhl und wählte die Nummer der zuständigen Kriminalpolizeidienststelle. Ich landete bei der Kripostation Bergen auf Rügen. Ich meldete mich nach meiner Ansicht im besten Hochdeutsch und formulierte mein Ansinnen. Kaum hatte ich dieses dargelegt, fragte mich eine raue, harte, nach Ostseeluft klingende Stimme: „Von wo rufst du denn an, aus Südtirol vielleicht?“

    Ich war ganz erstaunt ob dieser Gegenfrage, weil ich mich derart bemüht hatte, im hohen Norden verstanden zu werden. Nachdem ich meinem Gegenüber erklärt hatte, dass der Anruf aus dem schwäbisch-bayerischen Dillingen kommt und nicht aus der Heimat von Luis Trenker, versachlichte sich das Gespräch und wir konnten zur dienstlichen Angelegenheit kommen.

    Monika Baumgardt erzählt von einem kuriosen Spruch auf dem Anrufbeantworter.
    Monika Baumgardt erzählt von einem kuriosen Spruch auf dem Anrufbeantworter. Foto: Sammlung Baumgardt

    Monika Baumgardt, Hopferau: Ein Freund von mir ist nach Bremen umgezogen. Ich hatte seine Nummer noch nicht und schaute im Internet nach. Dort fand ich den Namen mit Telefonnummer. Ich rief an, sprach auf den Anrufbeantworter und hinterließ Grüße. Als ich nach einiger Zeit immer noch keinen Rückruf bekam, rief ich noch einmal an, doch auch dieses Mal bekam ich keine Antwort. Als ich zum dritten Mal anrief, hörte ich folgende Ansage auf dem Anrufbeantworter: „Ich bin nicht umgezogen und ich kenne auch keine Moni. Also bitte nicht mehr anrufen!“ Tja, es gibt also mehrere Menschen, die den gleichen Vor-und Zunamen haben – was für ein Zufall.

    Rosa Maria Schopf erinnert an die besonderen Zeiten während der Coronakrise.
    Rosa Maria Schopf erinnert an die besonderen Zeiten während der Coronakrise. Foto: Sammlung Schopf

    Rosa Maria Schopf, Vöhringen: Im Winter 2019/20 hört man hier von einem neuen Virus namens Corona. Wir werden im März in den Süden reisen, weit weg von Corona. Ich fliege voraus, mein Mann wird eine Woche später nachkommen. Durch eine beängstigend hohe Zahl an Coronatoten kommt es plötzlich weltweit zum Lockdown. Der Flugverkehr wird eingestellt, also sitzt mein Mann zuhause fest und ich im Süden, wo es eine Ausgangssperre für über 60-Jährige gibt. Im Radio höre ich von einer Sendung, in der man Grüße an seine Lieben übermitteln kann. Also schicke ich meinem Mann mit einem Lieblingslied wenigstens Grüße über den Äther. Zu meiner großen Überraschung meldet sich per Telefon ein Moderator des Senders bei mir und lädt mich zu einem Interview ein. Jetzt war ich auf Sendung, konnte die Grüße selbst übermitteln und habe mich nicht mehr so ganz abgeschnitten von der Welt gefühlt. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut.

    Christel und Claus Kurth aus Buchloe haben eine so politische wie emotionale Telefon-Geschichte.
    Christel und Claus Kurth aus Buchloe haben eine so politische wie emotionale Telefon-Geschichte. Foto: Sammlung Kurth

    Christel und Claus Kurth, Buchloe: Unser emotionalstes Telefongespräch fand am 21. Dezember 1984 statt. Hinter uns, meiner Frau und mir, lagen knapp zehn Monate DDR-Gefängnis. Die Bundesrepublik Deutschland hatte uns freigekauft, am 19. Dezember waren wir in Gießen eingetroffen. Glücklicherweise hatte meine Schwägerin, die Schwester meiner Frau, ein Telefon, was ja nicht selbstverständlich war. Wir konnten mit unseren Kindern, damals acht und zehn Jahre alt, nach langen Monaten die ersten Worte wechseln! Unsere Stimmen waren voller Tränen, die Emotionen kochten über. Da werden jetzt beim Schreiben noch die Augen feucht! So ein Telefongespräch vergisst man NIE!! Leider mussten wir Weihnachten 1984 ohne unsere Kinder erleben. Am 19. Februar 1985 konnten wir sie endlich in unsere Arme nehmen.

    Was für eine Geschichte aus der Badewanne, die Peter Gräfen aus Fuchstal zu erzählen hat.
    Was für eine Geschichte aus der Badewanne, die Peter Gräfen aus Fuchstal zu erzählen hat. Foto: Sammlung Gräfen

    Peter Gräfen, Fuchstal: Als das Internet noch ganz neu war, habe ich eine Adresse von Schauspieler Klaus-Maria Brandauer gefunden. Ich schätze seinen Film über den Widerstandskämpfer Georg Elser sehr und habe ihm darum eine CD mit meinem Lied „Georg Elser“ geschickt. Ich dachte, es sei die Adresse seiner Agentur in Wien. Kurze Zeit danach lag ich in der Badewanne und mein Telefon klingelte. Es war Brandauer. Ich bemühte mich nicht zu plätschern, damit er nichts merkt. Er lobte mein Lied sehr. Es war ein schönes, kurzes Gespräch. Und es war wirklich seine Privatadresse.

    Ein Telefonat veränderte das Leben von Dr. Hans-Joachim Weise.
    Ein Telefonat veränderte das Leben von Dr. Hans-Joachim Weise. Foto: Sammlung Weise

    Dr. Hans-Joachim Weise, Füssen: Ich bin in Gera in Ostthüringen in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Im Abiturjahr 1956, also in diesen Tagen vor 70 Jahren, hatte ich als Weiterbildungswunsch Medizinstudium angegeben. Mir war bewusst, dass ich als Arztsohn trotz eines sehr guten Abiturs und aufgrund einer schlechten gesellschaftspolitischen Beurteilung aber eigentlich null Chance auf Annahme hatte. An einem Morgen holte mich meine Mutter ans Telefon. Mein Onkel Hans, der um meine Problematik wusste, sagte: „Also, Hans-Joachim, wenn du in den nächsten Tagen eine Absage von der Humboldt-Universität Berlin bekommst, schmeiß die weg, du bekommst ein paar Tage später eine Zusage!“

    Und so kam es! Mein Onkel war befreundet mit einem Professor, der an der Uni lehrte. Allerdings wurde ich als Sohn der missliebigen und für Regimekritik verdächtigen Akademikergruppe sowie der parallel verlaufenden politischen Veranstaltungen so vielen Unannehmlichkeiten ausgesetzt, dass ich nach vier Semestern mit meiner Familie „rübergemacht“ habe, um mein Studium von diesen Zwängen befreit in Gießen fortzusetzen. Beim Abiturball in Gera übrigens flüsterte mir der nach Klassenermessen regimekritische Englischlehrer zu: „Mensch Weise, wie haben Sie das gemacht?“

    Das Telefon ermöglichte Maritta von Perbandt ein Wiederhören mit einer alten Freundin.
    Das Telefon ermöglichte Maritta von Perbandt ein Wiederhören mit einer alten Freundin. Foto: Sammlung Perbandt

    Maritta von Perbandt, Illertissen: In den 1950er Jahren hatte ich eine Schulfreundin in Peine in Niedersachsen. Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit waren wir viel zusammen. Da hat der Weg mit dem Fahrrad, circa vier Kilometer hin und zurück, nichts ausgemacht. 1956 ist meine Freundin Gisela mit ihren Eltern – der Vater wurde versetzt – nach Detmold gezogen. Wir waren über die Trennung sehr traurig. Telefonieren für Kinder war da noch nicht so üblich. Wir schrieben uns ein paar Jahre, dann ist der Kontakt leider eingeschlafen. 2019 bekam ich eine kurze Mitteilung. Gisela schrieb, sie hätte eine Postkarte von mir von 1957 in ihrem Nachtkästchen gefunden. Sie schreibe mir in der Hoffnung, ich würde sie anrufen. Ja, und das habe ich gemacht – und das ist mein besonderer Anruf. Obwohl wir uns nicht sehen konnten, haben wir beide die Freude über unser „Wiedersehen“, sprich Wiederhören, gespürt. Seitdem telefonieren wir jeden Sonntag und erzählen uns viel. Ein Wiedersehen ist leider nicht möglich. Mit dem Zug wollen wir beide die Strecke nicht mehr fahren, mit dem Auto schon gar nicht.

    Als ein alter Kollege anrief, war Manfred B. Müller aus Stötten am Auerberg zunächst erschüttert und sprachlos.
    Als ein alter Kollege anrief, war Manfred B. Müller aus Stötten am Auerberg zunächst erschüttert und sprachlos. Foto: Sammlung Müller

    Manfred B. Müller, Stötten am Auerberg: Ich war ein Leben lang Versicherungskaufmann, zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen. Jetzt sind wir im Ruhestand und haben mehr oder weniger herzlichen Kontakt zueinander. So bekam ich vor einem halben Jahr einen überraschenden Anruf eines alten Freundes – nach längerer Zeit. Frank war am Apparat, ein feiner Kollege. Ich freute mich. Aber: Er sagte wörtlich zu mir, er wolle sich von mir im Leben verabschieden, er würde in zwei Tagen sterben. Er leide an Knochenkrebs. Alles mit beherrschter, ruhiger Stimme. Ich war erschüttert, sprachlos zuerst, von dieser persönlichen Stärke, von dieser Ergebenheit in sein Schicksal. Wie sollte ich trösten? Ein kurzes, inniges Gespräch führten wir – und nach zwei Tagen segnete er das Zeitliche. Bei seiner Beerdigung haben wir Kollegenfreunde um ihn getrauert. Er war ein ehemaliger NVA-Major und später ehrlicher, hilfsbereiter Kollege. Bei uns im Allgäu sagt man: „Gott hab ihn selig.“

    „Die Welt ist so klein!“, befand Monica Nusser nach einem ungewöhnlichen Telefonat.
    „Die Welt ist so klein!“, befand Monica Nusser nach einem ungewöhnlichen Telefonat. Foto: Sammlung Nusser

    Monica Nusser, Nesselwang: Ich arbeitete früher in einem Hotel in Nesselwang und nahm ein Telefongespräch an. Der Mann wollte jemanden sprechen, der nicht bei uns arbeitete. Ich merkte, dass der Anruf aus dem Ausland kam, der Mann sprach gebrochen Deutsch. Dann fragte ich, woher er anruft. Aus Irland, war seine Antwort. Darauf ich: „Oh, ich habe in Irland, in Killarney, in einem Hotel des Baumeisters und Unternehmensgründers Hans Liebherr gearbeitet und habe dort dann Hans Liebherr selbst kennengelernt.“ Und so wollte er mehr darüber wissen, und wir haben eine ganze Weile gesprochen und erzählt. Er wollte aber eigentlich eine Nesselwanger Firma anrufen und hatte sich verwählt. Übrigens hat sich beim Kennenlernen von Hans Liebherr herausgestellt, dass sein Onkel bei mir zu Hause in Dillingen gearbeitet hat! Die Welt ist so klein!

    Ilona Scheuerlein nahm eines Tages den Hörer ab und hörte zum ersten Mal die Stimme ihres Vaters Sylvester Groeschel.
    Ilona Scheuerlein nahm eines Tages den Hörer ab und hörte zum ersten Mal die Stimme ihres Vaters Sylvester Groeschel. Foto: Sammlung Scheuerlein

    Ilona Scheuerlein, Wertingen: Ich wurde 1946 in Nürnberg geboren. Mein Vater war ein amerikanischer Besatzungssoldat und musste noch vor meiner Geburt in die Staaten zurückkehren. Nachdem meine Mutter gestorben war, startete ich die Suche nach ihm. Drei Jahre später, im Februar 1998, klingelte das Telefon und eine Männerstimme sagte: „Hier spricht dein Vater.“ Dieses Gespräch werde ich nie vergessen! Es dauerte eineinhalb Stunden und veränderte mein Leben. Wir hatten uns viel zu erzählen. Es folgten regelmäßige gegenseitige Besuche. Jetzt habe ich eine große amerikanische Familie. Leider starb mein Vater 2003. Mit meiner Familie, die mich vor 28 Jahren so herzlich aufgenommen hat, habe ich weiterhin ständig telefonischen Kontakt und wir besuchen uns oft.

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